Lebkuchen

Gestern bekam ich von einem Klienten köstliche Lebkuchen geschenkt, am Abschluss einer Coaching-Reihe; er bedankte sich damit für die angenehme und kostruktive Zusammenarbeit. Ich habe mich sehr gefreut über dieses „süsse“  Zeichen seiner Wertschätzung. Und dann hab ich die Geschichte auf dem Etikett gelesen, die mich gleich noch einmal irgenwie berührt hat:

„Es war im Jahre 1487. Festliche Stimmung herrscht in der alten Reichsstadt Nürnberg. Kaiser Friedrich III. liebt das Singen und Spielen der Kinder. Um ihm eine Freude zu bereiten, ist das ganze junge Volk auf den Beinen. Nahezu 4000 Kinder ziehen durch die Strassen der Stadt zur Bastion der Kaiserburg. Es wird ein festlicher Tag, den der Kaiser mit einem Geschenk an die Kinder beschliesst: Jedes Kind erhält „ein Lebküchlein“, dem das Bildnis des Kaisers aufgeklebt ist. Seit dieser Zeit nennt man in Nürnberg, in Anlehnung an diese alte Tradition, solche Lebkuchen die Kaiserlein.“

 

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11 Kommentare

Eingeordnet unter Coaching, Gedankenkarussell, Kindermund, Leben, Motivation, Philosophieren, Reisegeschichten

11 Antworten zu “Lebkuchen

  1. Werner

    ja jetzt beginnt wieder die Zedit der kleinen und großen Geschichten, die – tatsächlich so passiert oder ein wenig ausgeschmückt – über Jahrhunderte hinweg in der Vorweihnachtszeit uns zur Freude erzählt werden und zum Nachdenken anregen können.
    Diese Lebkuchengeschichte, St. Martin, Nikolaus… alles Geschichten vom Teilen. Bis hin zu Santa Lucia, die das Licht mit uns teilt. Und schließlich die wirklich große Weihnachtsgeschichte.
    Freuen wir uns auf die kommende Zeit des Advents.

    Danke Andrea, dass du mit der Lebkuchengeshcichte angefangen hast uns dran zu erinnern.

  2. Hase

    Liebste Andrea,
    danke für Deinen schönen Lebkuchenbeitrag. Er hat mich sofort an unseren Besuch in Aachen erinnert, wo ich die Geschichte über die bekannten Aachener Printen fand auf einer Tüte:
    http://www.aachen-markt.de/sagen/printen_hk.htm
    liebe Grüße
    Erika

  3. liebste andrea
    mmhhhhh ich freu mich schon so auf die zeit der lebkuchen,kekse,punsch usw. heute abend gehts schon einmal zum ersten weihnachtsmarkt.
    beim lesen deiner zeilen hab ich den lebkuchengeruch gleich in der nase.
    schade, dass ich in meinem kalender für euch nix süßes verstecken kann lach
    süße grüße zu dir von einer schon vorfreudigen babsi

  4. Liebe Andrea
    eine schöne Geschichte und wie man mit einem Lebkuchen viel Freude bereiten kann, schon das Lebkuchenbacken macht viel Freude. Ein Lob dem Lebkuchen.
    ich freue mich auf weiter kleine Freuden (Blogbeiträge )von Dir
    Liebe Grüsse zentao

  5. Das ist eine nette kleine Geschichte, liebe Andrea.
    Da siehste mal, wie oft war ich nun in kurzer Zeit schon in Nürnberg und auf der Kaiserburg und kannte diese Geschichte trotzdem nicht. Ich muss zugeben, ich bin den Lebkuchen wegen der Kalorien aus dem Weg gegangen. 😉 Dabei sind sie so lecker.
    Nett von von deinem Klienten. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

  6. Na dann lass es Dir schmecken, liebste Andrea.
    Die Geschichte ist schön, ich kannte sie noch nicht. Das kommt wahrscheinlich daher, dass ich Lebkuchen nicht mag und nie esse 😉
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag,
    allerliebste Sonnengrüße von Dori

  7. Das ist eine nette Geschichte. 🙂
    Es grüßt Dich:
    Die Beate

  8. Na das ist ja lieb. Nicht nur ein Geschenk, gleich eine wundervolle Geschichte dazu.
    Richtig anrührend, die ganze Angelegenheit.

  9. Danke für Eure lieben Lebkuchen-Kommentare, mir ist noch nicht besonders weihnachtlich zu Mute… das kommt hoffentlich noch… Liebe Grüsse an Euch alle, Andrea

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