Monatsarchiv: Januar 2012

Gedankenkarussel – Liebe

Liebe tief und leidenschaftlich!
Du kannst dich dadurch zwar verletzen,
aber es ist der einzige Weg,
das Leben vollkommen zu leben.

Autor mir unbekannt, das Bild ist aber von mir:-)

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Ziemlich beste Freunde

Was für ein wunderbarer Film und dann noch eine wahre Begebenheit, in der allerletzten Einstellung sieht man die beiden Menschen, nach deren Geschichte der Film gedreht wurde – sehr berührend und schön.  Ich habe noch selten so gelacht in einem Film und das über teilweise wirklich raben“schwarzen“ Humor. Und dann noch die wunderbare Musik von Earth, Wind and Fire (September, ein ganz besonderes Lied für mich) Doch worum geht es überhaupt?

„Auf den ersten Blick würde man dies vom bitteren Thema des Films, das übrigens auf einer wahren Geschichte beruht, gar nicht erwarten: Der adelige Philippe (François Cluzet) ist nach einem Gleitschirmunfall vom Hals abwärts gelähmt, aber er ist auch so unvorstellbar reich, dass er sich jegliche Hilfe zur Alltagsbewältigung einkaufen kann. Der junge Driss (Omar Sy) ist nach einer abgesessenen Gefängnisstrafe ziel- und heimatlos. Bei François wird er nur vorstellig, um von diesem einen nötigen Bewerbungsstempel für die Weiterzahlung von Sozialhilfe zu bekommen. Nichts qualifiziert den rotzfrechen und unbekümmerten Mann für den freien Job als Pfleger, und dennoch bietet François ausgerechnet ihm eine zweiwöchige Probezeit an.

Der blaublütige Adelige und das schwarze Einwandererkind aus den Vorstadtghettos: Das Kino liebt seit jeher die Inszenierung solcher Gegensätze, und auch nur hier kann aus der Begegnung zwischen den Extremen der gesellschaftlichen Hierarchie der Traum einer unmöglichen Freundschaft entstehen. Entsprechend nutzt der Film jedes der immergleichen Stereotype – mit einer wirklich gelungenen Portion beißenden Humors. Der eine versteht unter „Berlioz“ den klassischen Komponisten, der andere den Wohnblock im tristen Sozialbauviertel. Der eine unterhält seit Monaten eine romantische Brieffreundschaft mit einer Unbekannten, der andere macht den Frauen innerhalb von fünf Minuten direkte Offerten. Die absurde Kunstmarktwelt des einen entlarvt der andere durch ein selbstgemaltes und teuer verkauftes Werk.

„Intouchables“ (dt. unberührbar) sind beide Protagonisten im doppelten Sinne. Einerseits stempelt sie der Originaltitel zu Außenseitern der französischen Gesellschaft: Philippe mit seiner Behinderung, weil er im reglosen Körper keine Berührung spürt, und Driss, weil er der niedrigsten gesellschaftlichen Klasse entstammt. Andrerseits – und hier zielt der Film auf den heimlichen Traum jedes Zuschauers – stilisiert die Geschichte dieses unterschiedliche Paar zu Unantastbaren, jeglicher gesellschaftlichen Kontrolle oder Beschränkung erhaben. Der Film beginnt folglich mit einer Verfolgungsjagd durch Paris, wo die beiden die Polizei auf ihre Fährte locken, um sich schließlich ungestraft von dieser eskortieren zu lassen – obwohl sie auf ungenierte Weise sämtliche Verkehrsregeln verletzt haben.

Ziemlich beste Freunde 3zoomicon

Unangreifbar ist Philippe durch sein Geld und Driss durch seine Lebensfreude und seine Zuversicht. Und damit ergänzen sie sich zu einem perfekten Gespann trotz aller existierenden Klassenunterschiede irgendwie zu besten Freunden, die aneinander wachsen: Der eine lernt Dalí zu kommentieren und der andere auf das Leben zu vertrauen. Und hier beginnt der andere Traum des Films, der Traum einer Gesellschaft, die trotz aller Dissonanzen und Divergenzen zusammenhält.“

Textquelle

„Die Geschichte der ungleichen Freunde ist durchweg einfühlsam und glaubwürdig inszeniert, die vielfältigen Probleme der beiden Hauptfiguren werden unverblümt dargestellt und auch Unangenehmes […] kehren die Filmemacher nicht unter den Tisch. […] Der französische Überraschungshit ist ein berührender Film über Freundschaft und Hoffnung, in dem ein schwieriges Thema mit angemessenem Ernst und dennoch mit jeder Menge Leichtigkeit angegangen wird.“
Anne Facompre: Filmstarts

Und hier gehts ab zum Trailer, allein der bringt mich jedes Mal schon unglaublich zum Lachen:

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Neulich im Supermarkt – Höflichkeit und Hektik

Eine hübsche und sehr gestylte Frau hetzt durch den Supermarkt im Viertel. Keine Zeit für einen Einkaufswagen – sie klemmt sich alles unter die Arme und hat die Hände voll, schaut dabei hektisch um sich und ist sehr schnellen Fusses unterwegs. Sie fällt mir auf, weil sie fast einen Wettlauf mit mir beginnt (ich mit Einkaufswagen und nichtsahnend), als sie denkt, ich würde mich in der Kassenschlange anstellen. Als ich dann nochmal rechts abbog, war sie sichtlich erleichtert.

Ganz friedlich in der Kassenschlange stehend, beobachte ich anschliessend folgendes Schauspiel: Ein symphatischer hochgewachsener älterer Herr packt nach dem Bezahlen seine Sachen in seinen Rucksack, die hektische Dame ist gleich nach ihm dran, es kommt irgendwie zum Körperkontakt  – also fast schon zu einem „Gerempel“ und die Dame schreit plötzlich mit lauter und aggressiver Stimme den Herrn an: „Wieso schubsen Sie mich?“ Der schaut sie ganz verdaddert an und murmelte etwas davon, dass SIE ihn geschubst hätte. Worauf sie noch einmalkräftig anschnauzte…

Ich habe nicht gesehen, wer da wen angeschubst hat und ob es aus Absicht geschah, oder weil sie so ungeduldig drauf wartete, dass der ältere Herr endlich seine Sachen einpackte; selbst wenn ER sie geschubst hätte, wäre diese Reaktion völlig überzogen gewesen und mir kam blitzartig folgender Gedanke: „Absicht oder nicht, Schuld oder schuldlos, mit ihrer aggressiven Art und der Hektik hat sie das aggressive Erlebnis regelrecht angezogen… Das Gesetz der Resonanz funktioniert immer.“

Das Positive daran? Alle Umstehenden schauten sich bewusst an, lächelten sich an und schienen ähnliche Gedanken zu haben und es schien ab dem Moment jeder Einzelne noch ein rechtes Stück freundlicher als vorher – wie als Ausgleich für das Geschehene…

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Was ist eigentlich Humor?

Kierkegaard beschreibt ihn „als Lächeln, Heiterkeit, Versöhnlichkeit und die gelassene Betrachtung menschlicher Schwächen und irdischer Unzulänglichkeiten“.

Morgenstern hält Humor für „die äußerste Freiheit des Geistes“.

Für de Bono ist Humor „das weitaus wichtigste Phänomen des menschlichen Geistes“.

Sigmund Freud bezeichnet Humor als die „höchste Form des Lachens und Ausdruck eines menschlichen Reifeprozesses“. Für ihn ist Humor „eine seelische Grundhaltung, die in den Missständen des Lebens
menschliche Unzulänglichkeiten erkennt und lachend verzeiht“.

Und Wilhelm Busch schrieb: „Humor zu haben ist die List zu lachen, wenn’s zum Weinen ist“.

Erich Kästner definierte Humor auf folgende Weise: „Jeder Mensch erwerbe sich Humor! Das ist nicht unmöglich. Denn immer und überall ist es einigen gelungen. Der Humor rückt den Augenblick an die richtige Stelle. Er lehrt uns die wahre Größenordnung und die gültige Perspektive. Er macht die Erde zu einem kleinen Stern, die Weltgeschichte zu einem Atemzug und uns selber bescheiden. Das ist viel. Bevor man das Erb- und Erzübel, die Eitelkeit, nicht totgelacht hat, kann man nicht beginnen, das zu werden, was man ist: ein Mensch“.

Echter Humor wirkt heilend und verbindend und ist versöhnend. Humor trägt dazu bei, eine Situation der Verschlossenheit in eine Atmosphäre der Wärme, Offenheit und gegenseitigen Wertschätzung zu überführen.
Humor ist die wesentliche Schlüsselqualifikation für den Umgang mit Menschen und ist unabdingbar für echte Beziehungsfähigkeit. Damit zählt Humor zu unseren wichtigsten sozialen und emotionalen Kompetenzen – der humorvolle Mensch ist befähigt, sich selbstkritisch neben sich zu stellen, die Situation von außen zu
betrachten und unabhängig von Instinkten relativieren zu können.

Bereits seit Anbeginn der Menschheit ist Humor fester Bestandteil der Kommunikation und der Therapie in allen Kulturen. So hat jede Kultur ihr eigenes Zitat, z.B.: Die Italiener sagen: „Lachen macht gutes Blut“. In Indien besteht die Auffassung: „Der beste Arzt lebt in dir und lacht“. Ein Chinesisches Sprichwort besagt: „eine Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde“. Die australischen Aboriginees sagen: – „Der Humor und das Lachen ist so wichtig für unser Wohlbefinden, dass du niemals schlafen gehen solltest, bevor du nicht einmal am Tag gelacht und Freude empfunden hast. Falls nicht, so stehe ganz schnell wieder auf und suche dir etwas, worüber du lachen und glücklich sein kannst.“ Und Charly Chaplin schrieb: „ein Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“

Noch bevor der Mensch sprechen lernt, beginnt er zu lachen. Das erste Lächeln eines Kindes erscheint bereits zischen der 5. und 6. Lebenswoche, das laute Lachen mit vier Monaten. Allgemein lachen Kinder 400 Mal am Tag. Erwachsene dagegen bringen es nicht einmal auf 20 Lacher.

Der Glaube an die Heilkraft des Lachens herrschte in Europa bis ins späte 19. Jahrhundert vor. Henri de Mondeville, ein Chirurg des 13. Jahrhunderts, stellte fest, dass Lachen eine schnellere Heilung und Erholung nach Operationen herbeiführte. Voltaire schrieb, dass die Medizin den Patienten in heiterer Stimmung halten solle, während die Natur ihn heilt. Ein Arzt im Mittelalter schrieb: „Der Patient sollte alle Sorge und Traurigkeit vermeiden. Bereite ihm Freude und Vergnügen mit all der Hilfe, die er schätzt.“

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Kindermund – Wetten dass?

3 „Schneeflöckchen“ auf der Rückbank im Auto diskutieren ernsthaft über die Nachfolge bei „Wetten dass“…

„Weiss man denn jetzt schon, wer das übernimmt?“ – „Nein, und der eine da, der Horst Schlemmer, der hat auch gesagt, dass er das nicht machen will.“ – „Und da war doch noch dieser Komiker…“ – „Hape Kerkeling?“ –  „Ja, der macht es auch nicht.“ [ach was…]

„Und der Kai Pflaume, der kann das nicht.“ – Ich wage zu fragen, warum nicht… „Der ist viel zu langweilig.“ Ach so…

„Also ich finde ja, die Michelle, die sollte das weitermachen.“ – Ich wieder: “ Meinst Du denn, die könnte das ganz alleine machen?“ – Die Drei sind sind sich einig, dass da noch jemand mitmachen muss… und dann die Stimme von der Rückbank: „Also die Heidi Klum, die darf das nicht machen; dann streiten die beiden sich nur die ganze Zeit, wer die Schönere ist.“

Na, die haben mal den Durchblick, herrlich…:-)

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Die geliebten Berge

… an anderer Stelle…

… ohne Worte…einfach waoh…

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Heilauftrag

Heilauftrag

Ich bitte meine Quelle (Seele, Innerstes, höheres Selbst),
alle Energien,
die meinem besten Wohl entgegenstehen,
auf allen Ebenen meines Seins
zu klären und
durch reines Licht und reine Liebe zu ersetzen.

JETZT …. DANKE … (tief durchatmen)…
es ist geschehen.

Frei nach H. Büchel

Eine wunderbare, effektive Affirmation, die bei mir schon „Wunder“ bewirkt hat… allein das Wort „Heilauftrag“ löst bei mir die besten Gefühle aus…

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