Monatsarchiv: Februar 2012

Zweifel und Glaube

Alles zu bezweifeln
oder alles zu glauben,
das sind zwei gleichermassen bequeme Lösungen,
denn beide entheben sie uns des Nachdenkens.

Henri Poincaré „La science et l‘ hypothèse“

Reflektion am Rhein

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Gedankenkarussell – Zähne zeigen

Lächeln ist die kultivierteste Methode,
jemandem die Zähne zu zeigen.

Cornelia Topf – „Präsentations-Torpedos entschärfen“

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Gedankenkarussell – Liebe

Es muss von Herzen gehen,
was auf Herzen wirken soll.

(Johann Wolfgang von Goethe)

ich persönlich würde „muss“ und „soll“ rauslassen, dann würde es so heissen:

Was von Herzen geht (kommt),
wirkt auf (in) Herzen.

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Karnevals-Jeck?

Nein, ich bin nicht karnevals-verrückt. Aber es gibt viele Dinge, die ich an Karneval wirklich richtig mag.

Ich TANZE so gern; ich lache gern; ich feier gern ab und zu so richtig ausgelassen, ich mag die Musik (ja AUCH wenn sie aus Köln kommt oder vielleicht gerade DIE Musik besonders:-) ); ich flirte gern (und dafür hatte ich natürlich den Liebsten dabei); ich mag fröhliche Menschen; ich mag es, wenn sich Menschen für etwas begeistern; ich mag die vielen tollen Kostüme und Ideen; ich mag es zu beobachten, als was sich denn die Menschen an Karneval so verkleiden:-); ich mag es, wie Menschen miteinander feiern, die sich sonst wahrscheinlich nicht einmal begegnen würden; ich mag es, wenn das Feiern, die Tradition, die Musik die Menschen verbindet.

Und wir hatten Altweiber wirklich SEHR schon viel Spass und eine Feier werd ich noch mitmachen…

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Schenk mir Dein Herz – ich bin dann mal … beschäftigt:-)

nicht 11.11., sondern 11.11Uhr:-)

Schenk mir heut´ Nacht dein ganzes Herz
bleib bei mir
dann schenk ich dir mein ganzes Herz
und zeige dir
was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
Schenk mir dein Herz
ich schenk´ dir mein´s
nur die Liebe zählt

Komm sei die Königin in meinem Königreich
ich schenke dir heut´ ein Schloss am Rhein
mein Reich ist eine Brücke
die führt in´s Glück hinein

Das Schloss ist nicht so gross
symbolisch eben nur
eiserner Liebestreueschwur
der unsere beiden Namen trägt
und diese Verse hier

Schenk mir heut´ Nacht dein ganzes Herz
und bleib´ bei mir
dann schenk ich dir mein ganzes Herz
und zeige dir
was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
und wenn du willst
auch noch ein bisschen mehr

Was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
Schenk mir dein Herz
ich schenk´ dir mein´s
nur die Liebe zählt

Es ist ein neuer Brauch
er bringt uns beiden Glück
so ein Schloss kann jeder seh´n
und der Dom gibt Acht darauf
Züge kommen und geh´n
Ich schliesse unser Schloss
am Brückengitter an
und es ist doch nicht allein
Gemeinsam werfen wir den Schlüssel
in den Rhein hinein

Schenk mir heut´ Nacht dein ganzes Herz
und bleib´ bei mir
dann schenk ich dir mein ganzes Herz
und zeige dir
was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
und wenn du willst
auch noch ein bisschen mehr

Was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
Schenk mir dein Herz
ich schenk´ dir mein´s
nur die Liebe zählt

Ich trage dich auf Händen
ich bleib´ dir ewig treu
im Zweifel hab´ ich immer
nen Zweitschlüssel dabei

Schenk mir heut´ Nacht dein ganzes Herz
und bleib´ bei mir
dann schenk ich dir mein ganzes Herz
und zeige dir
was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
und wenn du willst
auch noch ein bisschen mehr

Was dir gefällt – na na na na na na na
die ganze Welt – na na na na na na na
Schenk mir dein Herz
ich schenk´ dir mein´s
nur die Liebe zählt

Schenk mir dein Herz
ich schenk´ dir mein´s
nur die Liebe zählt

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State of the Art Photography

Am Sonntag waren wir in der Ausstellung „State of the Art Photography“ im NRW-Forum Düsseldorf

„Künstler mit großem Zukunftspotenzial

Die Fotografie befindet sich gerade in einem Wandel. Es ist indes nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik, Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen – aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.

»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, er ist einer der Advisors der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. Vorgeschlagen wurden sie von Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, FC Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr und Werner Lippert. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 40 Künstler/Fotografen vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen. Sie stammen aus Amerika, Europa, Südafrika – weitere Kontinente und Kulturräume sollen später gesondert betrachtet werden.

Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der Klassische Themen in der Fotografie, wie die Landschaft oder das Portrait. Aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat. Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earh.
Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar ist durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen. Ganz anders die Arbeiten von Asger Carlsen, der wie Alex Grein aus dem Digitalen schöpft und menschliche Körper zu geradezu unmenschlichen Formen zusammensetzt. Ein eher bildhauerischer nicht-fotografischer Ansatz.

Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen; Recherche auf den Spuren der Menschheit, den Biografien von Jugendlichen, von brain imaging, … diese Fotografien sind vergleichbar dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannisto’s Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.

Und was auffällt ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen – sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.“

Eine Ausstellung, die ich sehr empfehlen kann; einige Künstler haben mich wirklich sehr beeindruckt.

Olaf Otto Becker, Naturschauspiele mit Nachdenklichkeitscharakter

Tim Lee, faszinierende Schattenspiele

Tayo Onorato, Buch-Variation

Ulrich Hensel, Baustellenkunst (mein Lieblingsbild von ihm hab ich leider nicht im Netz gefunden)

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Für Whitney

Wenn die Sonne
des Lebens untergeht,
dann leuchten die Sterne
der Erinnerung.

Whitney Houston ist gegangen, mit nur 48 Jahren. Es hat mich sehr traurig gemacht und sehr betroffen. In meiner Jugend wurde sie mit ihrer Musik berühmt, auf wie vielen Party’s haben wir zu ihren Hits getanzt. „Saving all my love for you“,  „I wanna dance with somebody“, „How will I know“, „All at once“, „Greatest Love of all“, „My love is your love“, „I’m every women“, „One moment in time“, „I will always love you“…  Ihre  Liedtitel sprechen für sich… Ich hatte alle LP’s von ihr und habe als treuer Fan natürlich auch ihre „Comeback-CD“ gekauft… Was für eine wunderhübsche Frau sie war, ihre aussergewöhnliche Stimme umfasste 3 Oktaven!

In Deiner Musik wirst Du für uns lebendig bleiben, hab eine gute Reise und mögest Du den Frieden finden, den Du auf Erden nicht (mehr) finden konntest…

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