Gedankenkarussell – Vergeben und Vergessen?

Vergeben und vergessen heißt
kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.

Arthur Schopenhauer

Das gefällt mir, es ist  eine Sicht der Dinge, die der meinen sehr nahe kommt.

Bildquelle:-)

 

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12 Kommentare

Eingeordnet unter Coaching, Gedankenkarussell, Leben, Philosophieren, Wahrnehmung, Werte

12 Antworten zu “Gedankenkarussell – Vergeben und Vergessen?

  1. Liebste Andrea,

    beides ist nicht leicht ~ wobei Vergeben sehr heilsam ist und Vergessen sehr hilfreich 😉

    Allerliebste Abendwünsche für dich,
    Elisabeth

  2. Werner

    Vergeben und Vergessen… das ist ein schwieriges Thema. Die Meinungen werden sehr auseinander gehen – vermute ich wenigstens mal.
    Ich wills zuerst mal so angehen und die beiden Gefahren benennen, die ich da sehe:
    Manch einer vergisst einfach zu vergeben oder begnügt sich damit, zwar vergeben zu wollen und spricht die Vergebung niemals aus.
    Und andere sagen zwar dass sie vergeben, vergessen das aber dann, dass sie vergeben haben und sind trotzdem nachtragend, weil sie im Grunde nicht vergessen können.
    Was ist schlimmer?
    Vergessen zu vergeben oder vergessen vergeben zu haben?
    Ich bin auf Eure Meinung gespannt.

    Werner

    • Lieber Werner, im Ergebnis ist beides sehr ähnlich; denn wenn ich vergesse, dass ich vergeben habe, habe ich doch eigentlich nicht vergeben… und wer vergisst zu vergeben und die Vergebung nicht ausspricht, hat für mich auch nicht vergeben… Das ist meine Meinung dazu… Wenn ich jemandem vergebe und es ihm sage, dann „muss“ es von Herzen kommen und dann darf nichts mehr nachhängen… Ich kann aber jemandem sagen, ich MÖCHTE Dir vergeben, kann es vielleicht aber jetzt und hier noch nicht zu 100%, bitte hilf mir dabei oder bitte hab Verständnis, ich brauche noch… Zeit für mich, Zeit mit Dir, Zeit darüber nachzudenken, zu sprechen usw… DAS finde ich sehr ok. Liebe Grüsse Andrea

  3. Nach einer langen Zeit des Vergessens stelle ich manchmal fest, dass ich noch gar nicht vergeben habe, liebe Andrea 😉
    Eiskalte aber trotzdem sonnige Grüße von Dori

    • Liebste Dori, hach herrlich, Dein Wortspiel oder ist es doch einfach nur die Wahrheit?:-) Ich sehe das auch nicht verbissen, sondern mit einem kleinen Schmunzeln im Mundwinkel… manchmal kann ich sofort vergeben, manchmal brauche ich ein wenig mehr „Pflege“… und dann ist es energetisch vergessen, aber ich habe draus gelernt, weil ich meistens den Dingen auf den Grund gehe und rausbekommen möchte, WARUM diese Situation überhaupt entstanden ist und wie ich mich in der Zukunft anders verhalten kann, damit das nicht mehr passiert und optimalerweise macht der „andere“ das auch, am liebsten in einem gemeinsamen Gespräch… Aber so geht es natürlich nicht mit jedem und immer im Leben… Allerliebste wärmende Grüsse Andrea

  4. Vergebung ist ein wichtiges Thema.
    Es ist ganz sicher nicht so leicht zu vergeben.
    Ich habe es schon erlebt, dass ich meinte vergeben zu haben, und es sich dann nach einer Zeit herausgestellt hat, dass da doch noch “ etwas war “ .
    Ich glaube, dass Vergebung ein Prozess ist, und dazu gehört ganz wesentlich und als Voraussetzung, dass ich zunächst mir selber verzeihe, um dann auch ins Reine mit meinen Mitmenschen zu kommen.
    Vergessen wäre wahrscheinlich in diesem Zusammenhang nicht positiv, denn das Erlebte birgt doch ein großes Potential, aus dem ich für mein weiteres Leben schöpfen kann.
    Es grüßt Dich herzlich:
    Beate

    • Liebe Beate, das kenn ich auch zu gut; da kommt dann irgendwann doch noch aus den Tiefen ein „Rest“gefühl. Manchmal braucht es dann den Austausch mit der Person, manchmal braucht es Zeit, und noch so einiges mehr. Und Deinen letzten Gedanken finde ich ganz besonders schön- das Erlebte birgt auch für mich ein sehr grosses Potential, in der Zukunft anders zu handeln, fühlen, leben und dann hat der Streit/Missverständnis/negative Situation sogar noch etwas sehr positives erreicht. Herzlichste Grüsse zu Dir, Andrea

  5. liebste andrea
    ich vergebe leicht und auch gerne.vergessen kann ich nic´ht immer. für mich ist es wichtig, nicht zu vergessen. auch das ist heilsam, sich zu erinnern.
    vor 3 tagen starb meine tante. sie hatte sich die letzten jahre komplett von der familie abgewandt und sie war meine lieblingstante.trotz allem, was geschehen ist: ich werde es nicht vergessen, v.a sie werde ich nie vergessen…und auch vergeben.
    loebster nachdenkliche grüße von babsi

    • Liebste Babsi, oh das tut mir leid mit Deiner Tante. Da bedeutet der Inhalt meines Zitates natürlich noch einmal etwas ganz anderes… Ich wünsche Dir alles alles Liebe, von Herzen Andre

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