Gedankenkarusell – andere ändern

Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern,
und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.

Marlene Dietrich

Ich glaube sowieso daran, dass man nur sich selber ändern kann…

Bildquelle

Mal abgesehen, dass nicht nur Frauen so etwas versuchen…:-), fand ich  dazu in dem Buch „Du bist, was Du sagst“ von Joachim Schaffer und Klaus Krebs noch eine interessante Sprach-Überlegung:

„Lassen Sie Ihren Partner, der wörtlich Ihr Teilhaber ist, in Ruhe, schon deswegen weil er ein Part von Ihnen ist. Partner ähneln sich.  I like you:  ich wie du.[…] In der Natur wächst ausnahmslos alles von innen nach aussen. Auch Veränderung im Sinn von Wachstum beginnt immer in uns selbst.“

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42 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Coaching, Leben, Philosophieren, Wahrnehmung, Werte, Ziele

42 Antworten zu “Gedankenkarusell – andere ändern

  1. Werner

    Andere ändern?
    Nein, da gebichdir recht, dass sich jeder nur selbst ändern kann.
    Aber ich bin mir sicher, dass man anderen helfen kann, sich zu ändern – allerdings nur, wenn sie sich selbst auch ändern wollen.

    hilfsbereite Grüße
    Werner

    • Lieber Werner, davon lebe ich ja – und deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir anderen helfen können, sich zu verändern – jedoch NUR, wenn ich „den Auftrag“ (und das meine ich nicht geschäftlich) dazu habe… Liebe Grüße Andrea

  2. Doch Marlene Dietrich hat nicht ganz unrecht – überwiegend versuchen es Frauen, ihre Männer zu ändern. Männer hauen eher ab oder suchen sich eine Nebenfrau, wenn ihnen die eigene nicht (mehr) gefällt.
    Liebe Grüße zu dir von Clara

    • Liebe Clara, ich kenne auch einige gute Beispiele, in denen Männer ihre Frauen in ihr ganz bestimmtes Frauenbild ändern wollten bzw. geändert haben; noch aus meiner Zeit in der Schweiz, und mit dem Bezahlen von teuere Bekleidung fing es an;-)… und da galt dann oft, wer bezahlt, hat recht… Liebe Grüße vom Laptop:-) Andrea

      • Andrea, der erste Versuch ist verschwunden – diese Beantwortung in dem „Sonderkasten“ ist nicht immer stabil. – Also noch einmal hier:
        Ich habe ein nicht so gutes Beispiel in der Familie, was ich hier aber nicht ausbreiten werde, weil es hier nicht ins Netz gehört. Mir hat fast das Herz geblutet, wie mit dem Kleidungsdiktat auch ein Wesensveränderungsdiktat einher ging.
        Und tschüss sagt Clara

        • Liebe Clara, da meinen wir – glaube ich- das Gleiche; mit dem Kleidungsdiktat wird die Rolle äusserlich verkörpert und irgendwann auch innerlich… Traurig, wenn auch immer jemand dazu gehört, der diktiert und einer der sich diktieren läßt. Sei lieb gegrüßt von Andrea

  3. Ich gebe der Clara recht. Die Männer sind da wirklich etwas anders gestrickt. Man muß an sich selbst arbeiten, oder sich einen anderen Partner suchen.

    • Liebe Mascha, Deinem letzten Satz stimmt ich zu; ganz im Sinne von: love it – change it – or leave it. Auch wenn das manchmal einfacher gesagt als getan ist… denn „normalerweise“ hängen ja Gefühle dran… Ich weiss das aus eigener Erfahrung, es war ein langer und manchmal echt schwerer Weg. Heute ist alles gut, so richtig gut:-) Liebe Grüße zu Dir, Andrea

    • Werner

      Ich bin kein Freund von solchen Pauschalurteilen („Die Männer sind…“ oder „Die Frauen sind…“)
      Und zum letzten Satz:
      Das ist heute eines der Hauptprobleme, dass viele Zeitgenossen und Zeitgenossinnen zu wenig bereit sind, an sich selbst zu arbeiten und zu schnell einen anderenPartner oder eine andere Partnerinsuchen.
      (Wobei ich auchweiß, dass das manchmal die richtige Lösung ist.)

      Werner

      • Das stimmt…man gibt heutzutage viel zu schnell auf.

        • Stimmt lieber Werner, ich mag diese Pauschalurteile auch nicht und habe deshalb ja auch dazu geschrieben, dass ich nicht glaube, dass das nur Frauen machen, sondern auch Männer… Und auch ich finde, dass viele Menschen zu schnell aufgeben und ihre Problem einfach mit in die nächste Partnerschaft mitnehmen… Solange wir nicht an uns selber arbeiten, wird es mit dem nächsten/der nächsten nicht unbedingt besser… Liebe Grüße Andrea

  4. Thies Stahl nennt Veränderungswünsche an den Partner „pädagogische Wünsche“, die sowieso zum Scheitern verurteilt sind.
    Und selbst, wenn ich so glücklich sein könnte, wenn nur mein Partner anders wäre … und das habe zumindest ich schon häufiger gedacht, weiß ich dass das nichts bringt!
    Wie schon Mascha schreibt: notfalls anderen Partner – auch wenn es wehtut.

    • Lieber Nikolai, ja diesen Ausdruck finde ich immer wieder grossartig und er bringt mich zum Schmunzeln. Es ist halt schon „ein kleiner Fluch“, wenn man das eigene Glück von anderen abhängig macht, so menschlich das auch sein mag… Liebe Grüße und bis Mittwoch:-) Andrea

  5. Ja. Nur für sich selbst hat man die Entscheidungsmacht über tun oder lassen, daher kann man auch nur sich selbst ändern.

  6. Stellt sich mir die Frage, warum Fraue die Männer ändern wollen, sie haben sich doch auf diese Spzies eingelassen oder macht Liebe wirklich blind?
    LG Mathilda

  7. gokui

    Hallo in die Runde,

    ich glaube das Frauen eher zunächst den Prinzen in ihrem Partner sehen und wenn es denn dann so nicht ist, was ja meist der Fall ist, versuchen sie ihn zum Prinzen zu machen.
    Männer sind da eventuell prakmatischer veranlagt, sie sind in der Lage Frauen so zu lieben wie sie sind.

    Allgmein auf beide Geschlechter bezogen kann ich aber sagen, aus meine durchaus streitbaren Berachtungswinkel heraus, daß es schwierig wird eine Partner zu lieben, der noch gar nicht weiß wer er ist, sich nicht selbst lieben kann. Entwickelt sich nun dieser vormal unperfekte Partner zu dem was er werden wollte, oder auch nicht, was auf das gleiche herauskommt, denn er wird nie der Mensch sein, der er wirklich ist, dann liebt ma(n)n einen anderen Menschen.

    Etwas wirr, nicht wahr ?

    • gokui

      …ach ja ich vergaß meinen Ansatzgedanklen niederzuschreiben: das veröffentlichst Du als Frau – eine solchen Artikel ? Ich muß mich schon wundern… 😉

      • Werner

        Ein zentraler Gedanke war doch in Andreas Beitrag, „dass man nur sich selber ändern kann…“
        Warum muss man sich da wundern, wenn eine Frau so was schreibt?
        Und auch die Erkenntnis, „…dass nicht nur Frauen so etwas versuchen…“ (nämlich den Partner zu ändern) ist doch keine rein männliche Erkenntnis.
        Also was solls?
        Im übrigen, binich wirklich nicht sicher, ob es in der Frage, andere so zu lieben wie sie sind, die von Gokui behaupteten Geschlechtsunterschiede gibt.

        • Lieber Werner, danke dass Du da so „in die Bresche springst“. Ich glaube schon, dass es gewisse Bevorzugungen gibt, die bei den meisten Männern und Frauen ähnlich sind und bei Männern anders als bei Frauen und umgekehrt. Was ich auch glaube ist, dass wir uns alle immer weiterentwickeln und immer mehr vom „Schuld-Prinzip“ wegkommen; naja, vielleicht ist das auch nur eine Vision von mir, ich lebe es auf jeden Fall… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

          • Werner

            Tja, manchmal bin ich halt ein wenig vorlaut und „springe in Breschen“ auch wenn es gar nicht notwendig wäre.
            (ich warte da immer noch auf Leute, die mich ändern werden und mir das abgewöhnen.)
            🙂 🙂

            • Na da bin ich aber froh, dass Dich niemand ändern kann. ich habe mich sehr gefreut, dass Du in die Bresche gesprungen bist (was für ein Ausdruck übrigens:-) ), hat mit vorlaut für mich gar nix zu tun, ich fühlte eher ein wenig „Gentlemen-Verhalten“ dabei und das mag ich. Ändernswert sind ja nur die Dinge, die „nicht nützlich“ sind… also alles bestens. Liebe Grüsse Andrea

    • Lieber Gokui, mag sein, dass es mehr Frauen versuchen, Ihre Männer aktiv zu verändern… Allerdings kenne ich auch Männer, die ihre Frauen zu Prinzessinen machen, wenn sie Glück haben, ansonsten auch gern mal zu einem „Mädchen-Für-Alles“:-)…
      Ist es nicht oft so, dass wir bei anderen bereits Dinge sehen können, die die Person selber (noch) nicht sieht? Und wir verlieben uns in die Person, die WIR sehen? Spannend wird es, wenn sich die Person dann verändert; naja niemand hat gesagt, es sei leicht, eine lange und zufriedende Beziehung zu führen:-) Da gehört schon ein wenig Einsatz von beiden Seiten dazu…
      Und zu Deinem P.s., na klar veröffentliche ich das als Frau, ICH mach das ja völlig anders:-). Im Ernst, ich mag es nicht, wenn genau das passiert, erst wollen sie jemanden unbedingt, dann kritisieren und ändern ihn wie verrückt und dann passt es komischerweise nicht mehr, das mag ich überhaupt nicht… und da fand ich diesen Spruch einfach sehr witzig geschrieben. Liebe Grüsse Andrea

      • gokui

        Hallo Andrea,

        ich galube die meisten können gar nicht sehen was in einem anderen Menschen steckt ergo werden sie nur ihr Traumbild lieben. Und entsprechend enttäuscht sein, wenn er/ sie es dann doch nicht so ist.

        Der Begriff der Spannung gibt noch ein bisschen zu denken. Entspannung ist gut, sagt was über Ruhe, Geborgenheit, Vertrautheit und Miteinander aus.
        Spannung als reiner Begriff wird mir zu schnell negativ behaftet. Ein bisschen Prikeln, als Spannungsform, wär mir lieber.

        Es ist halt ein Gedankenkarusell.

        • Lieber gokui, das kann gut sein, dass die Menschen in einem anderen das sehen, das sie sehen WOLLEN… und dann kann es zu grossen Enttäuschungen kommen. Der Begriff „Spannung“ wird doch auch im zusammenhang mit Krimis und Abenteuer-Filmen bentutzt (Alfred Hitchcock als Meister der Spannung); also für mich ist das erst einmal ein neutraler Begriff. Ich bin gespannt auf die Welt meines Gegenüber… Zu sehr entspannt zu sein, kann manchmal für mich auch negativ sein… Freut mich, dass es hier im Gedankenkarussell auch ein bisschen „rund“ geht:-) Liebe Grüsse Andrea

          • Werner

            Klar darfs bei einem Gedankenkarussel rund gehen.
            Aber, irgendwie bist du doch mit Gedankenkirmes angetreten und da frag ich mich, wo bleibt die Gedankenschaukel und wo bleiben die anderen schönen Dinge, die zu einer Kirmes gehören?
            Muss ja nicht auch ne Schießbude oder eine Geisterbahn sein.
            Aber Achterbahn Scooter, Drehorgel und so weiter wären doch auch mal schön.

            Kirmesgrüße
            Werner

            • Lieber Werner, da hast Du mich jetzt ins Nachdenken gebracht. Wie genau meinst Du das, fehlt Dir die Achterbahn hier? Ich bin ehrlich, ich steh gar nicht auf Achterbahn, da wird mir schon beim Zuschauen schlecht;-). Wie könnte denn eine Drehorgel oder Autoscooter auf einem Blog aussehen (ausser als Foto natürlich)? Liebe Grüsse Andrea

              • Werner

                oh je oh je, darüber hab ich gar nicht richtig nachgedacht.
                Und jetzt bringst mich ins Grübeln.
                Schaukel, ja das ists ja manchmal schon, wenn es wie bei einer Schukel hin und her geht und sich die Kommentare schon mal gegenseitig hochschaukeln.
                Drehorgel? ja sollte lieber auch vermiedenwerden… Wär ja sonst die gefahr dass es immer die selbe Leier ist.
                Und den Vorschlag Autoscooter sollte ich wohl auch zurückziehen. Du willst ja mit deinem blog niemand ans Bein fahren oder anecken.
                Also bleib bei deinem Konzept. (wie war das noch? Was Du machst, kann kein anderer machen, weil es Deine Sache ist – oder so ähnlich)

                Ein Lächlen für dich und deinen blog

                Werner

                • Lieber Werner, da hab ich sehr geschmunzel; schön, wie Du das alles beschreibst…Mein Konzept ist, das es viele Menschen gibt, die diegleichen Dinge machen, aber niemand macht sie mit MEINER (Deiner, ihrer) Energie; das kann ich noch füllen mit dem eigentlichen Blogtitel -wie es Euch gefällt- und damit bin ich natürlich auch selber gemeint…;-) Liebe zurück-lächelnde Grüsse zu Dir, Andrea

  8. Tolles Thema liebe Andrea 😉 sieht man auch gleich an der Anzahl der Kommentare. Den Fehler machen leider so viele Menschen, ob Männer oder Frauen. Zuerst finden sie Dich toll, und dann beginnen ganz subtil die Veränderungsversuche – mittels Manipulation. Ich selbst habe es auch schon gemacht, da bin ich ganz ehrlich.
    Liebste Grüßé von Dori

  9. Liebe Andrea,

    ich denke, man kann schon Einfluss darauf haben, dass jemand sich ändert, aber nur, wenn der andere sich auch ändern will. 😉

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Liebe Martina, das glaube ich beides auch… nur wenn der andere es auch will. Und wie oft bin ich schon halb verrückt geworden, wenn sich eine Freundin nicht ändern wollte, obwohl es doch so auf der Hand lag, dass das jetzt dran ist:-)… Nur wenn ich „den Auftrag“ habe, darf ich beim verändern helfen und unterstützen… ansonsten kann ich es höchstens anbieten und dem anderen die Wahl lassen und die dann auch akzeptieren. Das hab ich besonders durch meine Ausbildung als Coach gelernt. Ich kann nur den coachen, der auch gecoacht werden will. Ohne inneren Auftrag, kein Coaching…so einfach ist das manchmal und in der Realität doch eben nicht immer so einfach…. Liebe Grüsse Andrea

  10. Ich finde es vollkommen unsinnig, an jemandem „herumzuschrauben“. Bei mir würde ich es ja auch nicht wollen. Jeder ist so wie er nun einmal ist und wenn man damit nicht klar kommt, kann man nur für sich die Konsequenzen ziehen. Der Spruch von Marlene Dietrich ist natürlich wie immer grandios!

    • Liebe Tina, ne das mag ich auch überhaupt nicht, wenn einer an mir rumändern will… was nicht heisst, dass ich nicht auch mal auf andere höre:-). Ja der Spruch sitzt einfach… und schön, dass Du hier warst. Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  11. Genauso ist es: Ich kann nur mich selber ändern, alle Versuche, die anderen Menschen zu ändern ist unfruchtbare Kraftverschwendung! Allerdings habe ich erfahren, dass, wenn ich mich ändere, sich manchmal auch die Menschen in meinem Umfeld in der Beziehung zu mir verändern. Das liegt nicht nur an meinem veränderten Blickwinkel, es findet wirklich eine Veränderung statt.
    Liebe Grüße von:
    Beate

    • Liebe Beate, das hab ich auch festgestellt. Und manchmal kommt das Umfeld auch gar nicht mit meinen Veränderungen klar bzw. auf einmal stimmt das Umfeld gar nicht mehr. Das sollte man auf jeden Fall immer vorher mit bedenken… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  12. Hase

    Liebste Andrea,
    ich hatte gerade einen Riesenkommentar hierhin geschrieben zu meiner momentanen Situation, leider habe ich ihn selbst aus Versehen gelöscht. Es sollte wohl so sein…. Ich schreib Dir mal ne Mail….

    http://www.eigentliches.com/2012/07/himmlisches/

    herzliche Grüße
    Erika 🙂

    • Werner

      Mir gings mit meinem letzten Kommentar genauso. Plötzlich war er mitten im Schreiben weg und ich musste neu anfangen.
      Vielleicht hatte da wordpress einen „black-out“? Scheint aber jetzt wieder einem „white-in“ Platz gemacht zu haben.
      Übrigens: Wolkenbilder sind immer wieder schön!
      zum Beispiel da:

      I see the heaven in the sky
      • Oh ja, lieber Werner, Wolkenbilder sind wunderschön und Deine ganz besonders… Ich bin gespannt, was ich jetzt auf Juist wieder für Fotos machen kann… Wolken wird es wohl genug geben, ich hoffe, sie sind auch so schön weiss statt dunkelgrau:-) LIebe Grüsse Andrea

    • Liebste Erika, schön, dass Du wieder hier bist… Das ist ja doof mit dem Kommentar, schade… Ich habe mir angewöhnt, lange Kommentare vor dem Absenden einmal kurz zu kopieren, damit ich sie jederzeit wieder „einsetzen“ kann, falls mal was schief geht… Herzliche Grüsse zu Dir, Andrea

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