Die Geschichte der Sonnenblume

Eine griechische Sage, erzählt dass sich einst ein junges Mädchen namens Clytia unsterblich in den Sonnengott Helios verliebte. Ihre Gefühle aber wurden verschmäht, und so sass Clytia Tag und Tag einsam auf einem Felsen, sich verzehrend der Sonne zugewandt, bis die Götter Erbarmen hatten: nach neun Tagen wurde ihr Herzeleid zu gelben und braunen Farben; sie wurde in eine „Sonnenblume“ verwandelt, die ihre Blüte stets nach dem Stand der  Sonne drehte.

Seitdem, so heisst es, verfolgen diese Blumen den Pfad der Sonne und drehen ihre Gesichter, um Helios in seiner vollen Schönheit betrachten zu können.

„Wende Dein Gesicht der Sonne zu,
dann fallen die Schatten hinter Dich.“

Bildquelle

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26 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Philosophieren

26 Antworten zu “Die Geschichte der Sonnenblume

  1. Manchmal dauert es ein Weile, bis sie ihre Gesichter der Sonne zuwenden und gelb ist die Farbe des Neids…sollte es stimmen !

  2. Ja, schöne Geschichte, aber so ganz stimmt es halt doch nicht, was da der Sonnenblume zugeschrieben wird.
    Nur die ungeöffneten Blüten sind es, die sich der Sonne zuwenden.
    Mit geschlossenen Augen bzw Blüten wird es ihnen also nicht gelingen, „Helios in seiner vollen Schönheit betrachten zu können“.
    Trotzdem, wunderbare Blumen sind sie schon:
    http://flic.kr/p/n9yTu
    Sonnenfrohe Grüße
    Werner

  3. den schlusssatz finde ich wunderbar, unbedingt zu berücksichtigen. der sage kann ich weniger abgewinnen, soviel bewunderung hat meiner meinung nach kein mann verdient, sie hätte sich besser einem guten buch zugewandt. lieben gruß und sonnige tage wünsch ich dir.
    ps: schau zum himmel heute abend und wünsch dir was!

    • @ Sabine
      “Wende Dein Gesicht der Sonne zu,
      dann fallen die Schatten hinter Dich.”
      Ein wunderbarer Schlusssatz, ja das stimmt schon.
      Aber ist er „unbedingt“ zu beachten?
      Pass auf, dass du nicht zu sehr geblendet wirst.
      Wer zu viel ins Licht schaut wird blind für vieles was halt auch wichtig ist.

      Zur Frage, ob Männer Bewunderung verdienen, will ich lieber schweigen. Schließlich bin ich ja ein Mann (und deshalb parteiisch?) und ein alter dazu, (was mich für dich wohl noch weniger bewunderungswürdig machen dürfte).
      Sich einem guten Buch zuzuwenden, ist immer eine gute Sache.
      Aber welche Kriterien müssen erfüllt sein, dass das Buch „gut“ ist? (Muss es von einer Frau geschrieben sein, damit man es bewundern kann?)

      Vielleicht fällt mir ja die Antwort zu, wenn ich heut abend zum Himmel schaue?

      Nix für ungut.
      Werner
      🙂

      • @werner
        ich finde schon, dass männer bewunderung verdienen, frauen auch, unabhängig vom alter und kinder sowieso. besser als soviel wäre vielleicht zuviel. das ist wie mit dem in die sonne schauen, das verschleiert den blick fürs wesentliche, da hast du recht. da die sonne sich bei uns häufig rar macht, habe ich keine sorge wichtiges zu übersehen.
        für mich ist ein buch gut, wenn ich es mir etwas gibt. ob von einem mann oder einer frau geschrieben, spielt keine rolle, warum auch?
        übrigens beim in den himmel schauen, tags und nachts, sind mir schon die besten antworten eingefallen.
        lieben gruß von sabine

        • Ja, Sabine, so kann man das stehen lassen. Dein erster Kommentar klang halt für mich ein wenig seltsam – vor allem in Verbindung mit dem was du in deinem blog über deine Probleme mit älteren Männern geschrieben hattest.
          Deshalb meine – zugegeben etwas ironisch gemeinte – Reaktion.
          Versöhnliche Grüße
          Werner

      • Lieber Werner, danke für Deine Antwort für Sabine und Euch beiden für die daraus entstandene interessante Diskussion… Wenn ich mein Gesicht der Sonne zuwende, heisst das ja noch nicht, dass sie mir direkt ins Auge scheinen lassen muss:-). Wann ein Buch „gut“ ist, das entscheidet wohl jeder für sich selbst – entweder es gefällt mir oder nicht, es unterhält mich oder nicht, es lehrt mich etwas oder nicht – je nachdem, was ich in dem Moment von einem Buch erwarte… Liebe Lese-Grüsse Andrea

    • Liebe Sabine, ich finde auch, dass es überhaupt kein Mensch „verdient“ hat, dass er sich sein Leben lang nach jemand anderem verzehrt und sozusagen sein Glück von jemand anders abhängig macht… egal ob Mann oder Frau… Und ein gutes Buch weiss ich auch sehr zu schätzen… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  4. Ich liebe Sonnenblumen 😀

  5. Hase

    Liebste Andrea ,
    ich mag Sonnenblumen sehr und dieses Zitat hat mir einmal meine Yoga-Lehrerin in ein Buch geschrieben
    Hao hat von meien Sonnenblumenbildern ein Video gemacht…..

    viele Sonnenblumen und -Stunden
    wünsche ich Dir
    herzlichen Gruß
    Erika

  6. Ich war heute unterwegs… ein schöner Sommertag.
    Und ich schaute mal die Sonnenblumen, die mir begegneten genau an. Wer richtig hinschaut wird sehen, dass sie in ganz verschiedene Richtungen schauen… obwohl für alle die Sonne aus der gleichen Richtung scheint.
    Seht selbst: http://flic.kr/p/cQigBC
    sonnige Grüße
    Werner

  7. Oh je, so viel Diskussion um eine kleine Legende, liebe Andrea. 🙂
    Dabei hat es doch auch etwas Romantisches, wenn ein Mensch sich so sehr verlieben kann. Zumindest als Geschichte. In der Realität ist eine unerfüllte Liebe für die Verliebten eher nicht so romantisch. 🙂 Aber Frau sollte sich auch nicht in einen unerreichbaren Gott verlieben, das kann ja nix geben. 😉
    Was die Sonnenblumen angeht, ich finde sie so schön fröhlich, schön und fröhlich. 🙂 Sie strahlen und erinnern an die Sonne, ohne die das Leben auf Erden nicht möglich wäre. Und all die vielen Sonnenblumenkerne in ihr, die Nahrung und neues Leben bedeuten. So viel ich gelesen habe, wenden sich die geöffneten Blüten dem Sonnenaufgang zu und bleiben dem Osten zugewandt, was für mich eine noch schönere Symbolik bedeutet. 😉

    Liebe Sonnengrüße,
    Martina

    P.S. Da fällt mir doch gerade ein, dass Herr Buchstabenwiese mich auch schon mal Sonnenblume genannt hat. Das war noch in den Anfängen, wenn Mann vor lauter Verliebtheit Schmetterlinge im Bauch hat. 😉

    • Ohje. jetzt tut mirs schon fast wieder leid, dass ich das Romantische dieser – zugegeben schönen – Legende um die Sonnenblume ein bisschen zerpflückt habe.
      Ist das halt mein männlicher Sinn für Realität? oder meine Besserwisserei? oder mein Bedürfnis, überall meinen „Senf“ dazu zu geben?
      🙂
      Eine geliebte Frau als Sonnenblume zu bezeichnen find ich übrigens wunderbar.
      w.

      • Auch Männer können romantisch sein, lieber Werner. 🙂 Und auch Frauen können Sinn für Realität besitzen. 😉 Ich kann sogar beides sein. Nein, nicht Mann und Frau, ich bin eindeutig Frau 😉 , aber ich kann sowohl realistisch als auch romantisch sein. Je nach Stimmung. 🙂

        Und Senf… ich mag Senf eigentlich ganz gerne, lecker, wenn er nicht zu scharf ist. Nicht zu allem und nicht immer, aber manchmal mag ich ihn sogar pur essen. 😉

        Ja, das hat mir auch gefallen. 🙂

        LG,
        Martina

      • Lieber Werner, mal abgesehen davon, dass mit Dir hier die (fast) einzigen männlichen Blickwinkel hinzukommen und ich das sehr schätze, hast Du nichts zerflückt… Ich mag es sehr, wenn hier -wertschätzende- Diskussionen entstehen und Gedankengut weitergedacht wird… Und ich mag auch sehr gerne Senf und lebe ja auch noch in einer Stadt, in der es einen ganz besonders guten Senf gibt:-). Also bitte „weitersenfen“… 🙂 Romantisch-realistische Grüsse Andrea

        • Tja, der Düsseldorfer Löwensenf, den kenne ich schon seit Kindertagen.
          Meine Mutter mochte den sehr sehr gerne.
          Und ich mag den auch – und zwar viel lieber als die vielen neuen Senfkreationen, die heutzutage auf dem Markt sind.
          Mein Vater hatte allerdings eine eigene Meinung zum Thema Senf.
          Senf zur Wurst zu essen, sei ein Vorwurf an den Metzger und man würde dadurch dokumentieren, dass die Wurst nicht gut genug gewürzt sei. Oder noch schlimmer, Senf sei nur erfunden worden, um Verdorbenes noch genießbar erscheinen zu lassen.
          Gut gewürzte Grüße
          Werner

          • Lieber Werner, ja den meinte ich natürlich und wir haben immer 2 „Stärken“ im Kühlschrank stehen:-)… Die Meinung Deines Vaters amüsiert mich, ein bisschen hat er ja Recht: die meisten Würste schmecken mit Senf bestrichen sehr ähnlich… aber ne Bratwurst ohne Senf? Bei Grünkohl brauche ich z.B. auch ganz viel Senf… Senfige Grüsse Andrea

    • Liebe Martina, DANKE dass Du diesen Blickwinkel hinzu-kommentierst! Ja, die Geschichte hat auch etwas Romantisches. Letztes Jahr in Italien sind wir an ganz vielen riesigen Sonnenblumenfeldern vorbeigefahren, ich fand das immer soo beeindruckend und schön! Und WIE romantisch ist Dein Herr Buchstabenwiese, ich könnte mir vorstellen, wenn Du ihm von diesem Artikel erzählst…:-)… Liebe Sonnenblumige Grüsse zu Dir, Andrea

  8. Ernst Blumenstein

    Hallo Andrea
    Ich mag Sonnenblumen sehr, finde sie eine Königin unter den Blumen. Deine griechische Sage dazu ist treffend, weil Sonnenblumen ihr lachendes Gesicht der Sonne zuwenden. Ich habe auch einmal etwas über Sonnenblumen erwähnt, wenn Du Zeit hast und gucken magst:
    https://ernstblumenstein.wordpress.com/2012/07/16/dienstag-17-juli-2012/#comments
    Ich sende Dir Grüsse Ernst

    • Lieber Ernst, jetzt bin ich doch erstmal schnell bei Dir vorbeigehoppst und … hängengeblieben:-)… Gefällt mir, Dein Blog, das siehst Du ja jetzt auch:-) Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  9. Pingback: Little Butterflies Photography - Neugeborenenfotografie Pforzheim

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