Gedankenkarussell – Was ist Wertschätzung?

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit. „Er erfreute sich allgemein hoher Wertschätzung“ meint umgangssprachlich:  Er ist geachtet. Wertschätzung hängt immer auch mit Selbstwert zusammen: Menschen mit hohem Selbstwert haben öfter eine wertschätzende Haltung anderen gegenüber, werden öfter von anderen wertgeschätzt, und empfangene und gegebene Wertschätzung vergrößern das Selbstwertgefühl sowohl beim Empfänger als auch beim Geber. Wertgeschätzte Personen, wenn sie ein offenes Wesen haben und kontaktfreudig sind, sind oft auch beliebt.

Das Gegenteil von Wertschätzung ist Geringschätzung bis hin zur Verachtung.“

Wikipedia

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Motivation, Philosophieren, Wahrnehmung, Werte

5 Antworten zu “Gedankenkarussell – Was ist Wertschätzung?

  1. Liebe Andrea,
    ein großes und wichtiges Thema, das zumindest mir grad aktuell sehr in’s Auge springt. Und ein Thema, wo jeder einzelne von uns ganz viel bewirken kann … sehr sehr spannend, was da alles passiert, wenn man bewusst darauf achtet, andere und sich wertzuschätzen.

    Ein Thema für unser Treffen? 🙂

    Liebe Grüße, Ulrike

    • Liebe Ulrike, ja das ist für mich auch ein wichtiges Thema… und bei der eigenen Wertschätzung fängt es an und ist es scheinbar manchmal viel schwieriger:-) Liebe Grüsse Andrea

  2. Also bei manchen Wörtern habe ich so meine Assoziationen…
    so zum Beispiel bei Wertschätzung
    schätzen – man weiß halt nicht genau wie schwer, wie groß, wie viel Wert … deshalb schätzt mans nur und kann sich ver-schätzen also gewaltig daneben liegen.
    Ähnlich bei einschätzen und abschätzen.. wird das dann abschätzig?
    Und da ist dann noch der Schätzwert – auch nichts genaues.
    Und was hat das ganze mit den Schätzen zu tun, die man anhäuft und so gut versteckt, dass man eine Schatzkarte braucht um sie zu finden?
    Kann einen Schatz nicht nur der wirklich schätzen, der seinen Wert kennt der ihn also nicht einfach nur schätzt???
    Grüße an die geschätzte Leserschaft 🙂
    Werner

    • Schön, Deine Assoziationen, lieber Werner…Ich hatte auch kurz darüber nachgedacht, dass ja „wert schätzen“ bedeutet, dass es subjektiv ist und vom Betrachter abhängt. Das heisst allerdings auch, dass die grösse meine Wertschätzung nach oben offen ist:-) (ok, nach unten auch, aber das ist dann ja Geringschätzung)… Wertschätzende Grüsse zu Dir, Andrea

  3. Alex(ander)

    Mein Kommentar? Sicherlich etwas spät – im doppelten Sinn. Etwas spät, da die Grafik zum einen 5 Jahre alt ist.. zum anderen: weil ich es vergessen und jemand besonderes dadurch verloren habe. Vergessen? Selbstverständliches kann man nicht vergessen, sondern sich nur davon unbemerkt entfernen. Zu Spät!? Never ever… Anstatt den Hauptpreis erhalte ich einen sehr besonderen Trostpreis: eine Lektion! Vielleicht auch nur die Erinnerung an etwas Bekanntes, etwas Selbstverständliches von dem ich mich immer mehr entfernt habe…. ohne es zu ahnen! Eine schmerzliche aber „wertvolle“ Erinnerung.

    Daher möchte ich deine treffenden Assoziationen für mich sehr speziell ergänzen: Wertschätzung bedingt stehenbleiben, durchatmen, wahrnehmen, in sich gehen, geschehenes und das eigene Handeln reflektieren. Und sollte nach Möglichkeit in Kommunikation münden…. letzteres hast du schon gut durch „Interesse, Aufmerksamkeit, Haltung, Zugewandtheit, Wohlwollen, Respekt, positiv“ ausgedrückt und ist im Vgl zum ersten Teil auch allgemeingültig.

    Bin auf diese Seite auf der Suche nach einer grafischen Erinnerung gelandet. Deine Grafik ist nicht die für mich ganz passende. Die muss ich mir – denke ich – selbst erstellen. Ggf. bin ich jedoch so frech und „klau“ sie dir vorerst. Dein Einverständnis vorausgesetzt.

    Falls ich mich nach ca. 15 Jahren „ja mal sehen vlt tätowier ich mich“ schlussendlich doch zu einem Tattoo entscheide, wird Wertschätzung neben Anderem definitiv ein Thema des Kunstwerks. Wertschätzung: etwas, dass ich nie wieder vergessen möchte! Komischerweise war immer ein Grund mich NICHT tätowieren zu lassen, dass ich nicht wusste „was“! 😀 Und so kommt wie so oft die Lösung…. von ganz alleine.

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