Monatsarchiv: Oktober 2012

Gedankenkarussell – Souvernirs

Nein, das wird jetzt kein Fotoblog, kein Juistblog und ich werde jetzt auch nicht das hundertste schöne Foto vom Traumstrand von Juist posten, sondern ich habe ein paar „Souvernirs“, die ich Euch virtuell mitgebracht habe:-)

Gesammelte Muscheln als Deko in unserer Pension

Quallenversammlung, Mann sind die blau… 🙂

apropos blau – hier kann man den ganzen Tag die blaue Stunde erleben, ein wunderschöner Platz zum Kaffee trinken, träumen, reden, geniessen… zur Seite gibt es ein grosses Fenster, wo man dem Treiben auf dem Kurplatz zuschauen kann…

unser Flughafen-Shuttle…

und nun noch ein ganz ungewöhnliches Foto, es ist von dergleichen Insel, würde man irgendwie aber nicht denken, oder?

Ach, es war so schön, ich könnt‘  schon wieder… 🙂

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Gedankenkarussel – Wunder

Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur,
sondern im Widerspruch zu dem,
was wir von der Natur wissen.

Aurelius Augustinus

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Gedanken zum Herbst

Der Oktober ist mein Monat und ich mag den Herbst mit seinen bunten wundervollen Farben und dem raschelnden Laub. Die Sonne wärmt noch tagsüber und abends macht es Spass, sich einzukuscheln…

Zu meinen Fotos „Herbst an der Nordsee“ habe ich jetzt noch ein schönes Herbstgedicht gefunden, das ich noch nicht kannte:

Herbst

Was unscheinbar
das ganze Jahr
die Arbeit tat,
das Laub, das Blatt,
erblüht und glüht
in lang verborgner Farbenpracht
.

Der Einzelne,
der Baum
nimmt seine Kraft an sich,

Läßt los, gibt ab,
damit das Blatt
in Schönheit zu sich selbst erwacht.

Des Frühlings Liebesblühn ist längst getan,
hat seinen Zweck schon früh erfüllt gehabt.
Der Herbst blüht nicht „um zu“,
gibt Schönheit , rein sich selbst zu offenbarn.

Was unscheinbar
das ganze Jahr
die Arbeit tat,
das Laub, das Blatt,
erblüht und glüht
in lang empfangner Sonnenpracht .

Der Einzelne, der Baum,
zieht sich zurück auf sich,
schließt ein, verwahrt,
Vermächtnis für die Zeit,
die nach dem Winter naht.

Das Laub indess erstrahlt so festlich schön:
als Kleid der Braut, die aufbricht heim zu ziehn,
zum Grund von dem sie kam,
als Lobpreis jener Macht die ihr entgegen geht.

Herbstliches Blüh´n!
Es tut gut dich zu seh´n.

1984 Jochen Sonn

Herbstlich geschmücktes Haus

Blick auf die Wattseite

Blick auf die Seeseite

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Deine Spuren im Sand…

Ob das der richtige Strandschuh ist?

Dann doch lieber dieser hier, oder? 🙂

… und wer ist denn da aus dem Meer entstiegen?:-)

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Gedankenkarussell – Ein schöner Moment

Monde und Jahre vergehen,
aber ein schöner Moment
leuchtet durch das Leben hindurch.

Franz Grillparzer

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Gedankenkarussel – Spiegel

Das Leben ist wie ein Spiegel,
der dem Denker reflektiert,
was er in ihn hineingedacht hat.

Ernest Holmes

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Was ist eigentlich Coaching – Fortsetzung

Hier hatte ich eine Fortsetzung angekündigt über meine Erfahrungen bei den Kurzcaochings auf der Messe Zukunft Personal in Köln.

Ein netter junger Mann wollte den Coaching-Gutschein einlösen.  Ich fragte ihn nach seinem Anliegen und er wollte eigentlich nur wissen, wie er NLP-Elemente in seine tägliche Arbeit als Personalreferent einbauen könne… Da das nun in dem Moment der Auftrag war, erzählte ich ihm ein bisschen von meinen Erfahrungen und „plauderte aus dem Nähkästchen“, er hörte aufmerksam und interessiert zu, stellte Fragen und an einer Stelle sah ich in seinem Gesichtsausdruck eine deutliche Veränderung und genau – dann kam es: „Ich habe da doch ein Thema… ich habe da einen Mitarbeiter… und der macht immer… und er behandelt mich, als wenn… Und was mich eigentlich dabei stört ist… Was würde Sie mir denn da jetzt raten?“ Coaching ist ja eben keine Beratung, sondern es geht darum, die Lösungen des Coachees zu finden und auf den Weg zu bringen, also fragte ich einfach zurück: „Mal ganz unabhängig von irgendwelchen Konsequenzen- was würden Sie denn am liebsten tun?“

Und da floss es geradezu aus ihm heraus: „Ich würde am liebsten sagen, und dann würde ich erklären, und dann…“. Ich liess ihn ausreden und fragte ihn: „Und wie würde Ihr Mitarbeiter reagieren und wie könnte er das annehmen?“ „Der fände das gut; der könnte das gut annehmen und dann würde er verstehen… “ Kleine Pause und dann die Erkenntnis: „Vielleicht fehlt ihm einfach diese Information, er sieht vielleicht gar nicht, was ich mache und deshalb verhält er sich so.“ Ich fragte weiter: „Und was steht dem jetzt noch im Wege, das genau so zu tun?“ „Nichts. So werde ich das jetzt machen. Danke!“ Er war sichtlich erleichtert und froh, eine Lösung zu haben. Ich antwortete lächelnd: „Na, dann ist das ja doch noch ein Coaching geworden.“ Er nickte fröhlich und fragte nachdenklich: „Und was genau haben Sie eigentlich gemacht?“ – „Ich habe nur ein paar Fragen gestellt.“ – „Und welche waren das nochmal?“ 🙂

DAS sind für mich die effektivsten Coachings, wenn sich der Coachee am Ende nicht mehr an den „Prozess“ erinnert; meine Erfahrung hat gezeigt, dass dann wirklich etwas nachhaltig verändert ist. Und die Lösung, die kam nicht von mir, die hatte er bereits in sich.

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