Ich bin ich und Du bist du…

“Ich lebe mein Leben und du lebst dein Leben. Ich bin nicht auf dieser Welt, um deinen Erwartungen zu entsprechen – und du bist nicht auf dieser Welt, um meinen Erwartungen zu entsprechen. Ich bin ich und Du bist Du – und wenn wir uns zufällig treffen und finden, dann ist das schön, wenn nicht, dann ist auch das gut so.”

Fritz Perls

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22 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Lieben, Motivation, Wahrnehmung, Werte

22 Antworten zu “Ich bin ich und Du bist du…

  1. Liebe Andrea,
    das liest sich so leicht und ist in der Praxis dann doch oft so schwer umzusetzen … Für mich ist es dann immer ein guter Gedankenanschubser, mich daran zu erinnern, dass ich doch auch so gelassen werden möchte wie ich bin – mit all meinen Unvollkommenheiten ;-). Dann fällt mir allerdings auch wieder auf, wie schwer MIR das manchmal mit MIR fällt … und auch DAS gehört ja wieder mit zu meinen Unvollkommenheiten 😉 Schwere Kost am Montagmorgen …

    Liebe Grüße aus Düsseldorf-Ost, Ulrike

    • Liebe Ulrike, danke für Deine Gedanken zu dem Thema. Ja es ist leicht gesagt und geschrieben und manchmal gar nicht so leicht umzusetzen. Und wenn ich gerade das Gefühl habe, dass mich jemand NICHT so sein lässt, wie ich bin – was tue ich dann gerade? Lasse ich IHN/SIE dann so sein, wie er/sie ist? Das regt zum weiteren Nachdenken an und hilft beim „tolerant-sein“… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  2. Ja, leider ist gerade Mädchen meines Jahrgangs noch etwas anderes anerzogen worden. Es ist so schwer, von diesem grauseligen Spruch loszukommen:
    Sei sittsam und bescheiden, das ist die schönste Zier, dann mag dich jeder leiden und dieses wünsche ich dir!

    • Liebe Susanne, uh, den Spruch kenn ich natürlich auch. Und ohne zu wissen, welchen Jahrgang Du hast: auch ich bin noch dazu erzogen worden, ein „braves Mädchen“ zu sein… es ist ein langer Weg (gewesen und er dauert noch an), mich durchzusetzen und mir selbst Erfolg und Präsenz zu erlauben… Liebe Grüsse zu Dir und alles Liebe, Andrea

      • Liebe Andrea, ja, so geht es mir auch.
        Aber je bewußter man sich dieses macht, um so einfacher wird es, sich selber durchzusetzen.
        Dir auch alles Liebe und Grüße von Susanne

        • Liebe Susanne, ja das stimmt und doch reagiert man (frau) in bestimmten Situationen dann oft wieder „automatisch“ in seinem Muster, deshalb ist bewusst-machen der erste Schritt, manchmal braucht es dann aber noch mehr… Herzliche Grüsse zu Dir Andrea

  3. Meiner Erfahrung nach gibt es keine Zufälle, ich habe erfahren, dass ich genau die Menschen treffe die mich etwas lehren können, oder die ich etwas lehren kann, meist ist es aber ein wechselseitiger Prozess;-)
    Ob angenehme Begegnungen oder eher anstrengend, ernen kann ich immer etwas daraus.
    Aber den ersten Teil des Textes kann ich so unterschreiben wie er da steht!
    Sei lieb gegrüßt von:
    Beate

    • Liebe Beate, ich glaube auch nicht an Zufälle und da musste ich nach Deinem Kommentar nochmal das Zitat lesen, denn dort war mir das „zufällig“ gar nicht so aufgefallen:-)… Ich bin ganz Deiner Meinung, dass ich von den Menschen, die mir begegnen und denen ich begegne, immer etwas lernen kann und darf; insofern ist es auch nicht zufällig. Mir ging es tatsächlich eher um den ersten Teil. Und das aus einem aktuellen Erlebnis, wie sehr oft bei den Zitaten, die ich hier poste… Herzliche Grüsse zu Dir, Andrea

  4. Liebe Andrea,
    es gehört innere Balance dazu, Menschen so sein zu lassen, wie sie sind. Es gehört ebenso viel Kraft und Stärke dazu, sich selbst anzunehmen. Man darf beides nicht voneinander erwarten, sondern darf es erhoffen. Zwischenmenschliches ist halt immer wieder spannend, erfordert Respekt und Toleranz auf vielen Ebenen. Aber mit der Liebe im Herzen gelingt uns vieles.

    Hab eine schöne Woche & alles Liebe, Emily

    • Liebe Emily, ja innere Balance; mit sich selbst zufrieden zu sein, sich seiner selbst bewusst sein. Und da kann man noch so mit sich selbst im reinen sein, da werden dann manchmal Muster angeschubst, von denen man dachte, sie wären längst erledigt…:-). Sehr spannend und manchmal gar nicht lustig, auf jeden Fall lehrreich und interessant, wenn man sie dann aus der Distanz nachher anschauen und erkennen kann. Und ich bin ganz Deiner Meinung, mit viel Liebe im Herzen gelingt uns ganz viel!!! Dir auch alles Liebe und einen schönen Tag Andrea

  5. Wie wahr, liebe Andrea. Wenn das nur allen klar wäre…
    Ganz lieben Gruß zu dir,
    Sunny

  6. Hase

    Liebste Andrea,
    wahre Worte. Vielen Dank. Ja, jeder ist einzigartig und wunderbar gemacht. Niemand hat das Recht, einen Menschen besitzen zu wollen , nicht einmal den Partner oder die Kinder. Jeder darf sich entwickeln. Wenn wir lernen , uns selbst anzunehmen, so , wie wir sind und wie wir gewollt sind, dann lernen wir auch andere anzunehmen, so wie sie sind. DAS ist ein schwieriger Prozess, aber nur so können wir mit anderen auskommen. Und manche treffen sich genau da, wo dies stimmig ist. Wenn ich die Erwartungen der anderen erfülle, bin ich nicht mehr ICH. Das musste ich lernen …. Ich darf so sein , wie ich bin . Das ist Glück…..
    Ich für mich
    Du für Dich
    für das WIR
    müssen beide etwas tun

    herzliche Grüsse
    mitten aus dem Leben und Lernen
    Erika 🙂

    • Liebste Erika, danke für Deinen wunderbaren Gedanken, die ganz viel das ausdrücken, was ich bei dem Zitat empfunden habe… Wenn wir die Erwartungen der anderen erfüllen, sind wir nicht mehr „Ich“… Aber wenn wir es nicht tun, enttäuschen wir die anderen und das wollen wir nicht bei den Menschen, die uns am Herzen liegen. Da braucht es viel Mut und Liebe und Klarheit, um dem „zu entgehen“… Ich darf so sein, wie ich bin. DAS ist ein so kraftvoller Satz! Wenn ich den von Herzen und ohne Einschränkungen und ohne Trotz laut sagen kann, dann stimmt es auch:-)… Für das WIR müssen beide etwas tun – wie wahr und ich bin so dankbar und glücklich, dass ich einen Menschen gefunden habe, der das genauso sieht und tut!
      Alles alles Liebe von Herzen für Dich und Deine Lieben, Andrea

  7. Hase

    Virginia Satirs „Fünf Freiheiten“ bringen zum Ausdruck, wie wir
    unsere Ressourcen nutzen und wie wir kreativ wählen können:

    Die Freiheit zu sehen und zu hören, was ist,
    statt zu sehen und zu hören, was sein sollte
    oder einmal sein wird.
    Die Freiheit zu sagen, was du fühlst und denkst,
    statt zu sagen, was du darüber sagen solltest.
    Die Freiheit zu fühlen, was du fühlst,
    statt zu fühlen, was du fühlen solltest.
    Die Freiheit, um das zu bitten, was du möchtest,
    statt immer auf die Erlaubnis dazu zu warten.
    Die Freiheit, um der eigenen Interessen willen Risiken einzugehen,
    statt sich dafür zu entscheiden, „auf Nummer Sicher zu gehen“
    und „das Boot nicht zum Kentern zu bringen“.

  8. Ich weiß nur, dass ich meinen Partner nicht ändern kann. Ich muss mit ihm leben, ihn akzeptieren. Und das klappt ganz gut. Er muss ja auch mit mir leben, lach.

    • Liebe Bärbel, genau um Deinen letzten Satz ging es mir – allerdings nicht mit meinem Partner; der lässt mich so sein, wie ich bin. Sondern es ging um eine andere Person:-)… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  9. gokui

    …man könnte die obrigen Worte auch unter dem Titel „Das falsche Verständiss von Liebe“ auslegen.

    Ich meine wir hatten schon mal „was“ dazu.

    • Lieber Gokui, ich nehme mal an, Du meinst, nach den Erwartungen anderer Menschen zu leben, bzw. zu erwarten, dass jemand meinen Erwartungen entspricht, ist ein falsches Verständnis von Liebe… Ja, da hatten wir schon mal was zu und es immer noch mal wieder ein Thema… Liebe Grüsse Andrea

  10. es ist nicht immer einfach „ich selber“ zu bleiben, manchmal fühlt es sich egoistisch an. aber es lohnt sich, ich möchte keine marionette sein, mich nicht verbiegen lassen. menschen, die mir zugetan sind verstehen das. die anderen sind nicht so wichtig. ein text, der mir sehr gefällt, andrea. lieben gruß von sabine

    • Liebe Sabine, danke Dir für Deinen Gedanken dazu. Es geht mir ähnlich und je älter ich werde, desto mehr möchte ich mich „nicht verbiegen“, sondern einfach so sein dürfen, wie ich bin… Nicht alle Menschen, die das nicht verstehen, sind nicht so wichtig; sie gehören auch fest zu meinem Leben. Da „muss“ ich eben ein bisschen „Pioniersarbeit“ leisten, damit auch sie das zumindestens verstehen:-)… Herzliche Grüsse Andrea

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