Monatsarchiv: November 2012

Gedankenkarussell – Loslassen

Wie schön meinen Vogel fliegen zu lassen,
Weit weg und unmöglich ihn zu fassen.
Wie herrlich ist es, wenn er wiederkommt,
Ohne mein Rufen, ohne meiner Ungeduld.
Zwitschert sein Lied aus der Ferne, und prompt
Fliegt er fort ohne Scham und ohne Schuld.
Fliegt hinaus in die große ferne Welt,
Kommt nur wieder wenn es ihm gefällt.

Wie schön wenn er wieder kommt
Und sich in meinem Garten sonnt.
Ich lausche ihm, und jeder Augenblick
Ist ein Hauch unendlich großes Glück.
Es gib für mich kein größeres Entzücken,
Außer dem Besuch aus freien Stücken.

Sein Heimweh wird stets genährt
Aus der Freiheit, die ihm gewährt,
Aus der Liebe und dem Vertrauen,
Wird er Kraft und Freude bauen,
Die dann ihm von Nutzen werden,
Wenn seine Kinder flügge werden.

Detlef Schaar ( wie mir Werner eben schrieb, danke!)

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Gedankenkarussell – Wie gehe ich damit um, wenn ich mir Sorgen mache?

Wenn man die Gewohnheit, sich Sorgen zu machen, abschütteln will:

TUN Sie etwas!

Ein Mensch, der sich Sorgen macht, muss sich beschäftigen, oder er stirbt an Verzweiflung.

Dale Carnegie, Sorge Dich nicht – lebe

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Rätsel gelöst

Ja, es ist natürlich das Riesenrad auf dem Burgplatz in Düsseldorf, extra für die Bambi-Verleihung, aber es bleibt bis irgendwann im Januar und ich freu mich schon drauf, in 60 Metern Höhe über die Stadt und den Rhein zu schauen… und nachts mit Beleuchtung…


Mehr dazu hier

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Kleines Rätsel

Heute auch bei mir mal ein kleines Bilderrätsel. Was ist das?

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Gedankenkarussell – Zuhören

Bitte, höre mir zu

Wenn ich Dich darum bitte, mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, mir Ratschläge zu erteilen, dann hast Du weder verstanden, worum ich Dich gebeten habe, noch was ich jetzt brauche.

Wenn ich Dich darum bitte, mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, mir zu erklären, ich dürfte nicht so fühlen, dann trittst Du auf meinen Gefühlen herum.

Wenn ich Dich darum bitte mir zuzuhören, und Du Dich aber bemühst, meine Probleme zu lösen, dann hast Du mich nicht verstanden und Du bist weit weg von mir.

Bitte, hör mir doch zu! Alles, worum ich Dich bitte ist, erzähle mir nichts und tue jetzt auch nichts, höre mir einfach nur zu.

Ratschläge sind billig zu haben, Horoskope und Ratgeber gibt es am Zeitungsstand. Ich kann sie mir kaufen, denn ich bin nicht hilflos! Ich bin vielleicht entmutigt und mir fehlt es an Klarheit aber hilflos bin ich nicht.

Wenn Du aber etwas für mich tust, was ich selber für mich tun kann und auch tun muss, dann trägst Du dazu bei, dass ich ängstlich und schwach erscheine.

Wenn Du es aber einfach als eine schlichte Tatsache akzeptierst, dass ich so fühle wie ich fühle, egal wie irrational es Dir auch erscheinen mag, dann kann ich aufhören an Dich zu appellieren und kann beginnen zu verstehen was geschehen ist.
Wenn Du das verstanden hast, dann kann ich besser verstehen, was geschah, und dann werden sich auch Antworten einstellen.

Vielleicht hilft deshalb manchen Menschen das Gebet, weil Gott schweigt und keine Ratschläge gibt, weil er geduldig darauf warten kann, dass wir selbst die Antworten finden.

Also, bitte höre mir zu.
Und wenn du dann sprechen willst, dann verspreche ich, dir zuzuhören.

(aus der Betreuungsarbeit der Polizei San Francisco / USA)

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Fügung des Schicksals

Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst,
manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Dalai Lama

Das durfte ich auch gerade wieder einmal sehr „eindrücklich“ erleben…

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Gedankenkarussell – Wissen und Lernen

Die Kurzversion:

Wissen ist solange ein Gerücht, bis es im Körper ist.“

mir bekannt von Nikolai Hotzan

oder die wissenschaftlichere Version:

„Wie die neueren Ergebnisse der Hirnforschung zeigen, werden Erfahrungen immer gleichzeitig auf der kognitiven, auf der emotionalen und auf der körperlichen Ebene in Form entsprechender Denk-Gefühls und körperlicher Reaktionsmuster verankert und miteinander gekoppelt. Wir sprechen von Embodiment.[…]. Neue Erfahrungen können nur dann nachhaltig in Form entsprechender neuronaler Verhaltensmuster in ihrem Gehirn verankert werden, wenn sie sowohl emotional als auch körperlich erlebt werden.
 
aus der „Kommunikation & Seminar , Prof. Dr. Gerald Hüther
 
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