Gedankenkarussell – Ordnung

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb.

Kurt Tucholsky

Und wie gut das tut, wenn man mal wieder so richtig ausgemistet hat, es gibt nicht nur räumlich mehr Platz, sondern auch energetisch… wir haben es über den Feiertag getan – endlich den Keller ausgemistet und aufgeräumt, die Kleiderschränke, die Bücherschränke… ist DAS ein tolles Gefühl. Ein Teil kommt auf den Sperrmüll, ein grosser Teil landete bereits in Mülltonne und Altpapier und mit  ganz vielen Sachen konnten wir noch anderen Menschen eine Freude machen; mit dem Gedanken daran im Hinterkopf kann ich mich noch viel besser von Dingen trennen, die ich schon lange nicht mehr angezogen habe…

Ich habe es schon mal empfohlen: als Tipp für Menschen, die sich nicht so leicht von Dingen trennen können: kauft Euch das Buch “Feng Shiu für das Gerümpel des Alltags” von Karen Kingston- Untertitel: richtig ausmisten- gerümpelfrei bleiben.  Das ist der absolute Wahnsinn, das Buch, äusserst praktisch und hochexplosiv.

Eine kleine Warnung meinerseits, BITTE  nicht im Urlaub lesen, es könnte sein, dass Ihr sofort einen Rückflug bucht, damit ihr umgehend anfangen könnt mit dem Entrümpeln :-)

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23 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Buchtipps, Leben, Menschen

23 Antworten zu “Gedankenkarussell – Ordnung

  1. Ich gebe dir Recht, es ist eine große Befreiung, sich von Dingen, die man nicht benötigt, zu trennen.
    Ich nehme immer die räumlich Beschränkung als Maßstab.
    Ist mein Kleiderschrank voll, fliegt alles hinaus, was ich ein Jahr lang nicht angezogen habe. Wo ich unsicher bin, das lege ich mir auf, als nächstes anzuziehen. Da merkt man schnell, ob es paßt oder nicht …
    Bei den Büchern ist es noch schlimmer, meine Regale sind bis oben hin voll. Kaufe ich ein neues Buch muss ein altes weichen!

  2. Das Gefühl sich von altem Müll zu trennen und mal gründlich auszumisten kenne ich – und es ist toll! Ich könnte es allerdings noch ein bisschen öfter und mit größerer Regelmäßigkeit machen 😉

    Liebe Grüße!

  3. Sehr schöner Beitrag! Ich kenne das Gefühl auch zu gut und sage deshalb manchmal „Besitz belastet“. Es kann wirklich befreien, wenn man sich von vielem Unnützen trennt und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann-sowohl mental, als auch materiell. Das Buch klingt sehr interessant. Kommt auf meine Bücherliste! Hab‘ einen schönen Tag, liebe Andrea

  4. Oh je, da bekomme ich gleich ein schlechtes Gewissen, liebe Andrea. Hier müsste dringend entrümpelt werden. Mehr als dringend. *seufz* Der Keller… kein Kommentar… 🙂 Aber auch die anderen Zimmer… überall, einschließlich meines Büros. *tiefseufz* Vielleicht sollte ich mir das Buch mal näher ansehen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina, die sich gerne mal wieder befreit fühlen würde 🙂

    • Liebe Martina, oh ich wollte kein schlechtes Gewissen machen… Ich war halt nur selbst so begeistert; das mit dem Keller haben wir uns vorgenommen, kurz nachdem ich hier eingezogen bin – also vor ca. 2 Jahren:-). Das Buch ist wirklich gut geschrieben und liest sich sehr einfach… und man trennt sich danach von Dingen, die wirklich nicht mehr wichtig sind, ich hatte sogar Dinge aufbewahrt damals, an die negative Erinnerungen gebunden waren; die waren dann aber ganz blitzschnell im Müll… es ändert sich einfach ein wenig der Blickwinkel und es wird ganz viel Energie frei… Denn- so ähnlich steht es drin- „Gerümpelecken“ binden ganz viel Energie… Energievolle liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  5. Erst neulich habe ich den Kleiderschrank entrümpelt und alle guten Sachen einer lieben Freundin geschenkt, die wiederum hat all die Sachen, die ihr nicht passten auch weiterverschenkt.
    Es geht aber weiter, noch ist zuviel im Schrank.
    Schreibtisch ist ok, aber Bücherregal müßte mal durchgesehen werden

    LG Mathilda 🙂

    • Liebe Thilda, und wie fühlte sich das an? Mein Bücherregal ist auch meine Schwachstelle und da habe ich einfach mal irgendwann entschieden: ich liebe Bücher und auch wenn ich manche vielleicht nie mehr lesen werde, werden sie doch bei mir bleiben… Der Nachteil: ich bräuchte jetzt bald einmal ein neues Bücherregal:-)… Liebe Grüsse Andrea

  6. solche Tipps kann man schon gebrauchen, vor allem die, die sich nicht richtig trennen können, eine gute Woche, KLaus

  7. „….kauft Euch das Buch …“
    Nein, ich werde mir solche Bücher nicht kaufen!
    Dass es sinnvoll ist, sich von vieem überflüssigen zu trennen, weiß ich auch so.
    Und ich bin mir nicht sicher´, ob es mir mit so einem Buch leichter fallen würde. Und soll ich mir da das Bücherregal dadurch noch mehr füllen, umzuerfahren, dass ich das Buch entsorgen sollte? 🙂 🙂
    Bei mir ists nicht unbedingt der Kleiderschrank oder das Schuhregal, was entrümpelt werden müsste.
    Das ist ja auch eher ein Thema für Frauen?
    Zumindest las ich neulich hier einen Artikel in der Zeitung wo eine Frau dem Frauen empfahl, den Kleinderschrank alle zwei Monate auszumisten. (natürlich um neues kaufen zu können?). Wahrscheinlich alles im Interesse der Bekleidugnsindustrie.
    Da lob ich mir dein Vorgehen, die aussortierten Dinge weiter zu geben.

    Fürmich ist das große Entrümpelungszhema was ganz anderes. Ich kann mich schlecht von meinen Fotos trennen. Da müsste ich mir wirklich mal Zeit dafür nehmen, einiges löschen und nur die wirklich guten aufzuheben… die dann allerdings gut sortiert.

    Unsortierte Grüße

    Werner

    • Lieber Werner, es ist ein buch-Tipp für die, die sich schlecht von überflüssigen Dingen trennen können… Wer das von sich auch kann – umso besser… Und das Thema Kleiderschrank ist nicht nur ein Thema für Frauen, wie ich gerade bei meinem Liebsten feststellen konnte… Da waren einige Dinge, die er nicht mehr braucht oder anzieht und damit haben wir eben einer anderen Familie ganz grosse Freude machen können… Und ob er nun neue Sachen kauft, um die – nicht wirklich entstandenen- Lücken wieder aufzufüllen, bleibt ja seine eigenen Entscheidung… Und wenn sich jemand bewusst entscheidet, bestimmte Dinge zu behalten, (wie ich mit meinen Büchern), dann hat er vielleicht auch wieder mehr Freude daran, auch wenn es ein wenig unordentlich aussieht… Liebe befreite Grüsse Andrea

  8. Liebe Andrea,
    in den letzten Wochen hab ich ganz oft an einen Deiner Artikel aus der „Sankt-Moritz-Zeit“ denken müssen … da ging es auch um das Thema „entrümpeln“, und Du hast wohl damals so viel entsorgt, dass Dein Mitbewohner erstaunt anfragte, ob ihr umziehen würdet 😉

    Und ich hab auch endlich angefangen (ich brauchte das Buch nur angucken, gelesen hab ich es ja schon längst 🙂 ) … bei mir ist die große Bremse immer das „wohin mit den Sachen“? Zum Wegschmeißen ist vieles zu schade …

    Nun hab ich einen Kleidercontainer in der Nähe entdeckt, wo für Menschen in Düsseldorf gesammelt wird. Prompt hab ich die ersten 3 großen Säcke entsorgt 🙂 Klasse finde ich auch die Idee der Givebox (davon haben wir ja jetzt schon 5 oder 6 in Düsseldorf) – aber das ist ja eher für „Kleines“. Wohin aber mit kistenweise Spielzeug und Spielzeug? Wo findet ihr nur die Abnehmer???? Bin dankbar für Tipps!

    Entrümpelwillige Grüße 🙂
    Ulrike

    • Liebe Ulrike, ja an diesen Artikel habe ich auch gedacht und ihn wieder hergeholt… da genau dieser von Dir zitierte Satz drinstand, hab ich ihn hier nicht im Artikel verlinkt, sondern mir den Teil über das Buch einfach reinkopiert:-)… Toll, dass das Buch bei Dir auch so wirkt… Also spontan fällt mir für Kinderspielzeug ein, frag doch mal bei Kindergärten, Kirchengemeinden und Krankenhäusern… Mir geht es auch leichter von der Hand, wenn ich weiss, wo die Sachen hingehen… Energievolle liebe Grüsse Andrea

  9. deine warnung ist berechtigt. ich habe das buch vor jahren gelesen und konnte es kaum erwarten, endlich loszulegen. jetzt wird es bald zeit es noch einmal zu lesen (der keller wartet schon).
    lieben gruß
    sabine

    • Liebe Sabine, oh wie schön, Du kennst und schätzt das Buch auch… Dann viel Vergnügen beim Keller ausmisten… Uns hat es richtig Spass gemacht und es ging auch viel schneller, als erwartet… Liebe Grüsse Andrea

  10. Hase

    Liebste Andrea,
    ich habe das Buch zwar auch, aber ich tue mich sehr schwer , in kleinen Schritten hab ich schon etwas weggegeben…..

    theomix hatte EIGENTLICH darauf aufmerksam gemacht die letzte Woche

    http://www.eigentliches.com/2012/10/weg-raus-und-fort/

    das nützt bei mir alles nichts, wenn ich es lese…. Ich muss mich darin üben, zu konzentrieren und nicht zu zerstreuen. Wenn ich aufräumen will, verliere ich mich in Erinnerungen und fange an zu träumen. Das Chaos wird noch mehr bei mir manchmal. Ich habe das Buch einmal gekauft : „Im Chaos bin ich Königin. “ Ich bin ja sehr zerstreut (zwanghaft !!!) . Aber ich habe es teilweise akzeptiert und finde ja immer alles , was ich brauche. Natürlich gefällt mir Ordnung auch. Aber eine ordentliche Erika wäre nicht die echte , haha…. Alles hat seine Zeit….. Ab und zu kann ich ja, aber dann muss ich es auch von innen wirklich wollen…. Darauf warte ich….. Bis die richtige Zeit kommt. Kleidung habe ich schon zu Kleidersammlungen in der Kirche gegeben. Auf der anderen Seite erlebe ich die Begeisterung meiner Kinder, wenn sie sich für 70er und 80er Partys alte Klamotten von uns aussuchen und einen Riesenspaß dabei haben. Also : Doch nicht alles wegwerfen…
    Auch alte Tassen sind wieder ganz in . In den Cafés staune ich , was die aus altem Gerümpel alles noch verwenden und gut ankommt. Das Mittelmaß ist wahrscheinlich das Beste…..
    liebe Grüße
    Erika 🙂

    • „Doch nicht alles wegwerfen…“ Ja, Erika, das ist ein ganz wichtiger Satz – nicht nur weil für manches die Kinder oder Enkel noch Interesse haben könnten, sonern auch weil zu vieles was angeblichirreparabel kaputt ist, halt doch noch repariert werden kann.
      Gerade heute hat die Sendung „Quarks und Co“ darauf hingewiesen und ein Beispiel eines „repair-cafés“ in Köln gezeigt, wo Menschen Hilfestellung bekommen bei der Reperatur vonallen möglichen Geräten.
      Schlimm , dass bei der Herstellung vieler Produkte ganz gezielt ein „Kaputtgeh-Datum“ schon vorprogrammiert wird.
      Das müsste nicht sein.
      Das verrückteste Beispiel, ein Computerdrucker, mit einem Zählwerk, das bei Erreichen einer vorgegeben Zahl von Drucken, den Drucker alkl kaputt meldet.
      Oder eine andere unsinnige Sche, dass Kleidung halt nicht mehr in erster Linie als Kleidung sondern als Modeartikel produziert und konsumiert wird. Jeans deren Produktion jede Menge ökologische Probleme mit sich bringen. (Wasserverbrauch beim Anbau der Baumwolle, Transport erst der Baumwolle später der fertigen Jeans um die halbe Welt, Abwasser beim Färben der Stoffe usw usw.) Und dann werden sie noch – weils „cool“ aussieht, vor dem Verkauf mit künstlichen Gebrauchspuren und evtl sogar Löchern versehen – mit der Folge dass sie natürlich nicht lange halten.
      Also immer wieder neues kaufen macht vielleicht Spaß, aber sinnvolles Wirtschaften geht anders.

      Damit Ihr mich nicht missversteht, ich fühl mich in Jeans auch wohl, aber das müssen nicht immer die grade neuesten Modelle sein.
      Wie sagt Erika so schön… „Das Mittelmaß ist wahrscheinlich das Beste…“

      (Führt zwar ein wenig weg vom Entrümpelungsthema, aber das muss halt auch mal gesagt werden.)

      • Lieber Werner, danke für Deine ergänzenden Gedanken…Ja, die Wegwerf-Produkte, die sind ein echtes Thema. Es ist billiger, einen neuen Toaster zu kaufen, als den alten reparieren zu lassen; was für eine verkehrte Welt… Viele Grüsse Andrea
        p.s. ich habe mir heute ein Bild von Dir „ausgeliehen“, danke nochmal für Dein Angebot…

    • Liebste Erika, ich habe bei Deiner Erzählung geschmunzelt, Erika – die Chaos-Königin und dann hab ich Dich gesehen, wie Du mit einem Krönchen auf einem grossen Haufen 70er Jahre-Kleider hockst und Dich einfach FREUST…:-)… Ich glaube einfach, dass jeder sein eigenes „System“ finden sollte und auch das Wort „Ordnung“ ist ja subjektiv für jeden etwas anderes… ALLES wird bei uns auch nicht weggeworfen, aber das, was wirklich keinen Sinn mehr macht… 70er Jahre-Klamotten zu haben, ist natürlich ein echter Schatz!!! Nicht alles Alte kommt weg, so ist das ja auch nicht gemeint. Aber ich werde wohl z.B.keine Tshirts mehr Tragen, die mir zu kurz sind und mich am Bauchnabel kitzeln:-). Alles Liebe zu Dir, herzlichst Andrea

  11. An diesem Thema sind zur Zeit offenbar och mehr Leute dran:
    Jörg (http://theomix.wordpress.com/) weist heute auf ein Buch hin (Buchtipp: Birgit Medele schrieb das Buch „Leben statt kleben“. Mit ihrer Agentur „Unbeschwert leben“ bietet sie Menschen ihre Hilfe an, Dinge, Gedanken und Gefühle loszulassen, die zu Ballast geworden sind.)
    und ein ergänzendes Interview dazu:
    http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2012/wie-man-sich-anstaendig-trennt-15555
    Ists der Herbst, der dazu anregt, auszumisten? ich dachte immer das wär beim Frühjahrsputz dran…
    Aber so ändern sich wohl die Zeiten.
    🙂
    Damit wären wir dann doch wieder beim Zeitmanagement und bei der Uhr die dabei hift, die Zeit richtig zu berechnen!
    😉
    Dann trennt euchmal anständig vom Gerümpel

    • Das Buch kriegt 5 von 3 Sterne von mir. 🙂

    • Lieber Werner, ja das hab ich auch schon gesehen… und auf Xing flatterte mir auch so ein Programm entgegen… Scheint „in“ zu sein für diesen Herbst… Ich miste meist 2mal im Jahr aus, im Frühling UND im Herbst… dann sammelt sich gar nicht erst soviel an… dieses Mal war aber der gemeinsame Keller dran und es waren nicht überwiegend meine Sachen, die da überflüssig waren:-)… Liebe entrümpelte Grüsse Andrea

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