Monatsarchiv: Januar 2013

Das erste Mal…

… komplett ohne Schmerztabletten am letzten Freitag…

… geschlafen, ohne nachts eine Stunde durch die Gegend zu tapern, bis ich wieder liegen und weiterschlafen konnte von Sonntag auf Montag… (allerdings war es leider nicht das letzte Mal, dass es noch anders lief)

… selber wieder Auto gefahren am Dienstag… (man, war DAS fremd, ein ganz komisches Gefühl, aber als ich wieder zuhause war, fühlte ich mich grossartig!)

Es geht deutlich aufwärts, juchu…

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gesundheit Ok, so beweglich bin ich noch nicht wieder, aber auf dem Weg…:-)

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Eingeordnet unter Blickwinkel, Humor, Leben, Menschen, Wahrnehmung, Ziele

Alles „in Ordnung“

Ich bin ein ordentlicher Mensch und bereite meine Seminare immer sehr gut vor.  Dazu gehört auch, dass ich ca. 1 Stunde vor Beginn im Seminarraum bin, alles so einrichte, wie ich es möchte und brauche, meine Flipcharts aufhänge, die Skripte verteile und gegebenenfalls noch die Sitz- oder Tischordnung verändere. So stimme ich mich auch am Besten auf die Gruppe ein und auf meine Inhalte. Ich nehme mir dafür ausreichend Zeit, damit ich in Ruhe alles tun kann und mit dieser Ruhe mein Seminar beginnen kann.

Und so bin ich auch bei meinem Seminar in der Schweiz rechzeitig aus dem Haus gegangen, die Freundin, bei der ich übernachtet habe, hat mich mit ihrem Auto zu meinem Auto gebracht, das im Parkhaus stand. Da ich am Vortag eine sehr anstrengende Anfahrt gehabt hatte mit Schnee und Eis, hatte ich alle Seminarunterlagen im Auto gelassen und noch nicht in den Seminarraum bringen können.

Und da stand ich nun vor meinem Auto, indem sozusagen das komplette Seminar lag (Arbeitsunterlagen für die Teilnehmer, Skripte, Flipcharts usw.) und … fand meinen Autoschlüssel nicht… Panik schoss in mir hoch. WO WAR DER VERDAMMTE Schlüssel? Zum Glück war meine Freundin noch da und wir suchten gemeinsam. Wir überlegten und versuchten, den Abend zu rekonstruieren usw. – nichts. Zurück in ihre Wohnung- nichts. Erste Reaktion: jetzt können wir das komplette Ding absagen. Zweite Reaktion: Was können wir jetzt tun, um es zu retten?

Schlüsseldienst, ja, den rufen wir an. Er verspricht, um 8.15 im Parkhaus zu sein (um halb 9 sollten die Teilnehmer erscheinen, um 09.00 sollte das Seminar losgehen). Wir wieder zurück ins Parkhaus, alle Informationsknöpfe, die es dort gab, gedrückt – auf keinem antwortete jemand.

Da sehe ich ein kleines Auto an mir vorbeifahren, Aufschrift „Bauamt“, drinenen ein Mann in Arbeitskleidung und ich rufe meiner Freundin zu, der gehört bestimmt hier zum Parkhaus. Sie rennt hinter ihm her, er steigt aus dem Auto aus und ich sehe, wie er meinen Schlüsselbund in der Hand hält!!!! Das Putzkommando hatte ihn vor meinem Auto gefunden – er muss mir aus der Handtasche gefallen sein – und er war gerade auf dem Weg zur Polizei, um ihn dort abzugeben!!! WAS für ein „Zufall“ (an den ich nicht glaube), dass er genau in dem Moment an uns vorbeigefahren war.

Ich schnappte mir den Schlüssel, rief meiner Freundin zu, zahl dem Schlüsseldienst, was er haben muss, ich geb es Dir später wieder und raste los zum Seminarhotel, in dem ich dann tatsächlich noch alles aufbauen und vorbereiten konnte, wie ich es wollte… Wenn ich vorher Lampenfieber gehabt habe, dann war das jetzt definitiv weg – denn wer so einen Schreck überstanden hat, den schockt so schnell nichts mehr:-)…

Ach ja, der Schlüsseldienst tauchte nicht auf und als meine Freundin dort um 08.15 nochmal anrief, war er noch gar  nicht losgefahren. Wenn ich drauf angewiesen gewesen wäre, wäre das ne Katastrophe gewesen, so hat es mir viel Geld gespart, denn „nicht-kommen“ muss auch nicht bezahlt werden:-).

Und das Seminar ist super gelaufen, danke auch an die tolle aktive Gruppe! Alles „in Ordnung“…

Skiservice Seminar 2012 (2)Morgen-Blick aus dem Seminarraum

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Interessantes Seminar

ZIELE – MACHT – MOTIVATION  oder

Motivation macht Ziele

Seminar für Frauen in Führungspositionen, Unternehmerinnen, Frauen in beruflichen und persönlichen Veränderungsphasen

Was hat Ihre Motivation mit Ihren Zielen zu tun? Wie beeinflusst Ihr Wissen um die wiederkehrenden Machtspiele des Alltags Ihre Veränderung? Wie gestalten Sie Ihre Ziele mit dem Wissen um Ihr persönliches Motivationsprofil und die Machtspiele des Alltags? Wie unterstützt Sie Ihr Wissen über Motivation, Ziele und Macht dabei, mehr Leichtigkeit in Ihr Leben zu bringen? Und wie wichtig sind Ihnen Menschlichkeit, Wertschätzung und der achtsame Umgang mit sich selbst und anderen?

Wichtige Fragen, zu denen drei Kommunikationstrainerinnen ein hochwirksames und einfach anzuwendendes 3-Phasen-Modell entwickelt haben.

Seminarziele

Zum Thema Motivation bekommen die Teilnehmerinnen einen tiefen Einblick in ihre individuellen Denk- und Sprachstrukturen. Wie schnell passiert es, dass wir andere mit Worten entmutigen, verstimmen oder demotivieren. Mit den richtigen Worten können wir andere Menschen bewegen, begeistern, mitreißen und ungeahnte Stärken freisetzen.

Erkennen Sie, wie Sie sich und andere motivieren können; erfahren Sie mehr darüber, wie Sie selbst und wie Ihre Mitmenschen Entscheidungen treffen und wie Sie das Modell der Motivationsprofile zielführend in Ihren Lebens- und Arbeitsalltag  einfließen lassen.

Fachfrau zum Thema Motivationsprofile:  Andrea Mayer-Kording – www.kordingcoaching.de

Ein erfolgreicher und bewusster Umgang mit eigenem Statusverhalten schafft die Leichtigkeit, eigene Ziele zu erreichen und durchzusetzen. Im „Flirt mit der Macht“ lernen die Teilnehmerinnen das klassische Statuskonzept kennen, bei dem es um innere und äußere Statussignale jenseits von Rolex, Porsche & Co. geht und das vielfach entscheidend ist für die eigene Durchsetzungskompetenz und das Gelingen von Kommunikation.  Blicken Sie hinter die Kulissen von Macht und Status und erobern Sie Ihre Bühne – für das Erreichen Ihrer Ziele.

Fachfrau zum Thema Macht:  Tanja Bastian – www.change-bastian.de

Gibt es sie wirklich – die Zielstrategie? Müssen wir von einem Ziel zum anderen eilen? Ist der Weg zum Ziel immer steinig oder darf er mühelos und spielerisch sein weil wir die Regeln einer erfolgreichen Zielstrategie berücksichtigen? Wie gelangen wir mit System von der Vision zum Ziel, ohne dabei unsere eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen? Entdecken Sie in diesem Seminarteil,  wie Sie mit System und Kreativität von der ersten Vision bis zum Ziel gelangen können. Erfahren Sie mehr zum Thema Zielarbeit unter Berücksichtigung der eigenen Kompetenzen, Schwerpunkte, Werte, Ressourcen und inneren Mentoren.  Lernen Sie eine Zielstrategie kennen, die  jederzeit sowohl auf den persönlichen, als auch auf den beruflichen Bereich  übertragbar ist.

Fachfrau zum Thema Ziele:  Brit Höke – www.hoeke-coaching.de

Interessiert oder kennt Ihr jemanden, der interessiert sein könnte? Die komplette Seminarauschreibung findet Ihr hier. Es sind nur noch 2 Plätze frei…

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Kindermund – schlaues Fritzchen:-)

Der Lehrer hat mit den Kindern Geografie.
Er sagt: „Jeden Montag stelle ich euch gleich in der Früh eine Frage! Wer die Frage richtig beantworten kann, hat bis Donnerstag frei!“

Nächsten Montag fragt er: „Wie viele Liter hat das Mittelmeer?“
Keiner weiss es.

Nächsten Montag fragt er wieder: „Wie viele Sandkörner hat die Sahara?“
Wieder weiss es keiner.

Nächsten Montag legt Fritzchen einen Euro auf den Lehrertisch. Der Lehrer fragt: „Wem gehört dieser Euro?“

Fritzchen schreit: „Mir! Und tschüss bis Donnerstag!“ 🙂

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Selbstverständlich! Selbstverständlich?

Durch meinen Unfall und die körperlichen Einschränkungen habe ich auf viele Dinge jetzt einen anderen Blickwinkel bekommen. Schuhe anziehen oder ausziehen ist doch selbstverständlich! Ist es das? Nun, mit einem kaputten Rücken ist es alles andere als selbstverständlich und zum Glück hab ich den Liebsten, der mir dabei und bei noch vielen anderern „Selbstverständlichkeiten“ liebevoll und geduldig geholfen hat. Vom Sitzen aufstehen ohne Schmerzen ist doch selbstverständlich! Nein, meine Selbstverständlichkeit war, dass ich manchmal eine Viertelstunde länger als nötig auf einem gewissen Örtchen sass, aus lauter Angst vor den stechenden Schmerzen beim Aufstehen… Wenn was runterfällt, dann hebe ich es wieder auf, ist doch selbstverständlich! Nein, wenn was runterfällt und Du Dich nicht bücken kannst, dann bleibt es liegen… bis jemand kommt und es für Dich aufhebt. (Es sei denn, Du hast diese super Spaghetti-Zange, damit kann man wirklich sehr vieles aufheben:-) )

Ich habe mal einen Bericht darüber gesehen, wie jungen Leuten durch körperliche Beschwerungen simuliert wurde, wie es wäre, alt und nicht mehr so beweglich zu sein. So lernten die jungen Leute z.B., wie es ist, über eine Ampel zu gehen, wenn man nicht schnell genug ist, sie bei grün ganz zu überqueren usw. Wie schwer alles fällt und wie lange es dauert. Ich fand das schon in dem Film höchst beeindruckend. (hier habe ich einen Zeitungsbericht über ein ähnliches Projekt gefunden)

Und so kam ich mir auch vor; alles ging langsam, beschwerlich und vieles ging eben einfach GAR NICHT oder nicht allein. Mir ist noch nie vorher aufgefallen, in wie vielen Restaurants die Toiletten Treppe rauf oder runter sind… Mir ist vorher nie aufgefallen, wie entscheidend es sein kann, wie hoch so eine Toilette angebracht ist und wie viele sehr niedrig sind. Der Rollstuhl, der mir im Krankenhaus angeboten wurde, war so niedrig, dass ich weder rein noch rausgekommen wäre… Krankenhausbetten sind übrigens hautpsächlich so superbequem, weil sie so hoch sind und man sich gut auf die Bettkante setzen kann.

Sämtliche Sätze mit: „ich mach mal grad, ich hol mal grad…“ liefen ins Leere. Wenn ich im Bett lag, konnte ich mich nicht einmal beugen, dass ich das Buch auf dem Fussboden greifen konnte. Das musste mir immer auf den Nachtisch oder ins Bett gelegt werden. Mit der Zeit wird man erfinderisch und organisiert sich einfach besser.

Im Urlaub hatten wir schon morgens unsere Routinen mit Duschen, anziehen helfen, Schuhe so anziehen und schnüren, dass ich sie nachmittags selber wieder abstreifen konnte, alles in „Greif-Höhe“ legen, die Kissen auf eine bestimmte Weise ins Bett legen… Zum Glück hatte das Ferienhaus einen Fahrstuhl, Treppen gehen war nämlich auch NICHT selbstverständlich. Das Gefühl, ständig um etwas bitten zu müssen, war ungewohnt und auf Dauer wirklich nicht schön. Obwohl ich es ja nicht machte, weil ich faul war oder jemanden rumschikanieren wollte – auf Dauer fühlte ich mich nicht besonders wohl damit; auch wenn der Liebste mir glaubhaft versicherte, dass er es doch gern mache für mich. Wir hatten teilweise auch viel Spass dabei und haben vieles  mit Humor genommen. (Und so oft hat er mich noch nie an- und vor allem ausgezogen:-) ). Und dennoch: ein Gefühl der Abhängigkeit konnte ich manchmal nicht komplett verhindern; und das passierte mir, die es gewohnt ist, selbständig zu sein. Eine echt wertvolle Erfahrung (die ich aber nicht noch einmal machen muss:-) ).

Eines Abends, ich hatte mir bequemerweise schon ein Nachthemd angezogen und eine Strickjacke darüber, dazu warme Puschen, denn frieren war und ist noch immer schlimm… Und als ich dann so bekleidet über den Flur in unserer Ferienwohnung schlich-beim langsamen Gehen waren die Schmerzen gering und ich brauchte immer zwischendurch ein wenig Bewegung- da fühlte ich plötzlich, wie es wäre, alt zu sein und nicht  mehr so zu können, wie es für mich selbstverständlich war… Mein Liebster sah mich an und spürte das irgendwie. Er nahm sich spontan einen Stuhl, lehnte sich auf die Lehne und schob ihn langsam – wie einen Rollator – vor sich her und folgte meinen langsamen Schritten… Wir mussten unglaublich lachen, weil es so eine Situationskomik war und ich wusste, mit diesem Mann an meiner Seite wird sogar älter werden Spass machen…und das ist auch alles andere als selbstverständlich!

maewest_

Alt werden ist nichts für Feiglinge.
Mae West

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Staugespräche

Auf dem Weg im Urlaub, in einem 10 km langen Stau:

Ich: Was ist denn das für ein Mer*cedes?

Der Liebste: Welcher Mer*cedes?

Ich : Na der da, genau vor unserer Nase.

Der Liebste: Das ist doch kein Mer*cedes, das ist ein Au*di A3.

Ich : Der hat aber einen Mer*cedes-Stern drauf.

Der Liebste: Dann hat er den aufgeklebt.

Grosses Gelächter  von der Rückbank, in das ich dann lauthals einstimmte… Der Liebste war darüber erst einmal „not amused“:-) Ach übrigens, es WAR natürlich ein Mer*cedes, die neue A-Klasse…

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stau

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Was für ein tolles Frühststücksei!

Also manchmal, da esse ich super gern ein Frühstücksei – wenn ich in Ruhe und Musse frühstücken kann; wie z.B. an dem Tag nach meinen Seminaren in der Schweiz – und DAS ist wirklich ein ganz besonders tolles Frühstücksei gewesen, schaut mal:

Skiservice Seminar 2012 (5)

Nein, es ist keine Fotomontage oder hat nix mit der Perspektive zu tun, deshalb hab ich extra noch einen Teebecher daneben gestellt:

Skiservice Seminar 2012 (6)

Die Eier stammen vom Bauern und Skilehrer Werner Leu aus Savognin, da gibt es auch Eier mit Doppeldotter, wie auf seiner Homepage beschrieben… ein Klick dorthin lohnt sich.

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