Gedankenkarussell – und was ist Dein „Warum“?

Wie Menschen zum Handeln inspirieren

In meiner Arbeit mit Menschen geht es oft darum, aus welchen Gründen sie etwas tun oder eben nicht tun. Es geht darum, was Menschen motiviert, wie und für was sie sich entscheiden, welche Werte sie haben und wie sie diese leben können. Das Thema begleitet mich schon eine Weile, wie Ihr hier lesen könnt. Das Video ( Wie Menschen zum Handeln inspirieren) von Simon Sinek hat mich letzte Woche dazu sehr inspiriert,  mich selbst noch einmal ganz intensiv mit meinem „Warum“ zu verbinden…

Was das bedeutet? Da zitiere ich Simon Sinek: „Mit „Warum“ meine ich nicht  Profit. Profit ist immer nur ein Ergebnis. Mit „Warum“ meine ich, was ist Ihr Geschäftszweck? Was ist Ihr Anliegen? Was sind Ihre Glaubensgrundsätze? Warum existiert Ihre Organisation? Warum tun Sie, was Sie tun? Warum stehen Sie morgens auf? Und warum sollte sich jemand dafür interesssieren?

„Wenn Sie nicht wissen, warum Sie tun, was Sie tun, und Menschen darauf reagieren, warum Sie tun, was Sie tun, wie schaffen Sie es dann jemals Menschen dazu zu bewegen, für Sie zu stimmen, etwas von Ihnen zu kaufen oder noch wichtiger, loyal zu sein, und ein Teil von dem zu sein, was Sie tun? Nochmal, das Ziel ist nicht,  den Menschen, die brauchen, was Sie haben, dies zu verkaufen; das Ziel ist, an die Menschen zu verkaufen, die glauben, was Sie glauben. Das Ziel ist nicht einfach, Menschen einzustellen, die einen Job brauchen; es ist die Menschen einzustellen, die glauben, was Sie glauben.“

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14 Kommentare

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14 Antworten zu “Gedankenkarussell – und was ist Dein „Warum“?

  1. Liebe Andrea, das ist ein schwieriges Thema, ich habe in meinem Job natürlich auch an Geld gedacht, aber mich motivierte es, wenn ich in dankbare Kinderaugen sah, wenn sie begriffen haben, dass sie was können und erreichen können, in die Geschäftswelt will ich lieber nicht eindringen, das hatte ich ja nicht nötig und das ist mir auch zu schwierig, Menschen dazu zu bringen zu glauben, was ich glaube, na, ja, wenn ich so überlege, habe ich es ja auch gemacht, ok, nun genug, schöne Woche, Klaus

    • Lieber Klaus, das ist ein schwieriges Thema für Dich? Ich habe gelernt, dass es auf jeden Fall ein sehr bereicherndes Thema ist und wenn Menschen dauerhaft gegen ihre Werte, gegen ihr „warum“ leben, dann können sie krank werden oder – im Job- innerlich schon längst gekündigt haben. Und entschuldige, wenn ich Dich verbessere, es geht eben NICHT darum, Menschen dazu zu bringen zu glauben, was ich glaube, sondern die Menschen anzuziehen, die das glauben, was ich glaube. Und dsa funktioniert natürlich besser, wenn ich WEISS, was ich glaube:-). Danke für Deine Gedanken dazu, liebe Grüsse Andrea

  2. Das ist wieder sehr anregend, was ich hier lese. Ich kann das nur unterschreiben.
    Bevor ich mich nach meiner Erziehungspause beruflich wieder auf den Weg gemacht habe und mich neu orientieren konnte, musste ich zuerst auch mal innerlich klären, was ich eigentlich will und warum es ich es will.
    Sei lieb gegrüßt von:
    Beate

  3. Das Warum, die Motivation, der Sinn ist sehr wichtig, finde ich, liebe Andrea.
    Zu wissen „warum“ ich lebe, aufstehe, tue was ich tue … es ist wie ein Motor, der gut läuft.
    Und doch ist es manchmal schwierig, zu wissen warum …

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Liebe Martina, ja genau, es ist der Motor in unserem Leben. Ich habe mich schon oft damit beschäftigt, dieses Video kam trotzdem genau zum richtigen Moment in meinem Leben, als es mal wieder (ich glaube fast, das hört nie auf *grins*) die Weichen noch ein wenig mehr feinjustieren musste… Liebe Grüsse Andrea

  4. Ja die Warum-Frage…
    Gar nicht so einfach.
    Letzte Woche habe ich einige Leute auf mein derzeitiges Projekt hingewiesen. Da sagte eine Bekannte:
    „Warum machst du das eigentlich? Was hast du davon, wenn da am Samstag Leute hinkommen? Du nimmst ja nicht mal Eintritt.“
    Ja, warum also…
    Weil ich mich gerne „produziere“ und im Mittelpunkt stehen will?
    Weil ich anderen gerne zeigen will, was ich kann und was mich beschäftgt?
    Weil ich hoffe, dass meine „Produkte“ nicht nur mir selbst, sondern auch anderen gefallen?
    Vielleicht von all dem ein wenig.
    Im übrigen ging mirs in der Zeit meiner Berufstätigkeit so wie wohl allen – oder wenigstens den meisten – die im weitesten Sinn einen pädagogischen Beruf haben. Natürlich habe ich immer gehofft, dass das was ich „verkaufe“ gut für die Leute ist.
    Klaus kann ich da nur zustimmen:
    „Menschen dazu zu bringen zu glauben, was ich glaube, na, ja, wenn ich so überlege, habe ich es ja auch gemacht.“
    🙂
    Werner

    • Lieber Werner, danke dass Du uns Deine Gedanken dazu teilst… Und ich bin mal ganz frech und behaupte, dass da noch etwas anderes, „grösseres“ oder „höheres“ steht und wenn Du bei mir im Coaching wärst:-), dann würden wir das vieleicht noch einmal zusammen anschauen…:-). Deine Fotos sind sehr ausdrucksstark und wirken… und das schon über den Computer, wie werden sie wohl wirken, wenn sie in einer Ausstellung zu sehen sind… Ich bin gespannt, was Du berichten wirst und wünsche vielen Menschen, dass sie die Wirkung Deiner Bilder spüren/sehen/fühlen werden. Herzlichst Andrea

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