Gedankenkarussell – Geborgenheit und Schutz

Gasometer Oberhausen (1)

Auf einer Tafel der wunderbaren Ausstellung fand ich (ungefähr) die Worte: In meinen Kunstwerken geht es um Schutz und Geborgenheit, um Achtsamkeit für das, was nicht ewig ist.

Diese Worte haben mich sehr berührt und als ich in der grossen „Luftkugel“ stand und die Welt draussen so wunderbar gedämpft wurde, habe ich mich genauso gefühlt- nmitten dieses monumentalen und doch sanften  Gebildes beschützt und geborgen. Das Bild hier ist übrigens einfach gerade nach oben fotografiert…

Wovon ich hier spreche? Von der Ausstellung „Big Air Package“ von Christo im Gasometer in Oberhausen, die wir gestern besucht haben. Da ist auf der einen Seite das Kunstwerk selbst und dann noch eine wunderbare Auststellung über die Kunstwerke der letzten 50 Jahre, mit Fotos, Texten und Filmen, wie die Kunstwerke entstanden, faszinierend! Hier ein paar Fotos (eine Insel vor Miami, Pont Neuf, der Reichstag), die für sich selbst sprechen:

Gasometer Oberhausen (12)

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13 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Menschen, Philosophieren

13 Antworten zu “Gedankenkarussell – Geborgenheit und Schutz

  1. wir haben von ihm die Verhüllung des Reichstagsgebäudes gesehen, war sagenhaft, übrigens, es sind wichtige Worte, wie Geborgenheit und so weiter, schöne Woche für dich, Klaus

  2. Als er hier den Reichstag in Einpackfolie hüllte, lief ja nebenher viel Programm. Dabei habe ich mir fast alle Videos seiner anderen Verhüllungsaktionen angesehen. Er ist schon „verrückt“ im positiven Sinne, sehr wagemutig und unheimlich einfallsreich.

    • Liebe Clara, ja verrückt ist er schon – sieht auch wild aus mit seinen „wehenden“ Haaren – aber eben wie Du schreibst auch mutig und einfallsreich…Das war bestimmt toll in Berlin… Liebe Grüsse und schöne Ostertage für Dich, Andrea

      • DAnke, Andrea, wünsche ich dir auch. Doch mein Herz ist irgendwie voll Kummer – meine Mom hat sich wohl so langsam auf ihren letzten Weg begeben – sie isst fast nichts mehr. Für mich aber ist de geistige Abbau so besonders schlimm. Gestern hat sie mich zum ersten Mal nicht erkannt, wusste ihren eigenen Namen nicht, wusste nicht mehr, was sie mal gearbeitet hat.
        Warum lässt die Medizin die Leute so alt werden, dass sie dann am Ende nicht mehr wissen, wer sie sind???

        • Das tut mir sehr leid, liebe Clara, das muss wirklich schwer für Dich sein. Und Deine Frage ist eine „gute“ Frage… Ich erinnere mich noch gut an meine Grossmutter, die auch irgendwann (nach einigen Schlaganfällen) keine Kraft mehr hatte und nicht mehr wollte. Sie wartete, bis wir alle noch einmal bei ihr gewesen waren und ist dann friedlich eingeschlafen… Das war sehr traurig, hatte aber auch eben etwas friedliches, weil sie nicht noch künstlich am Leben gehalten wurde, sondern gehen durfte.
          Ich drück Dich jetzt einfach mal ganz lieb und sende Dir tröstende Gedanken… Alles Liebe Andrea

  3. Beim Reichstag war ich damals, als es noch im Anfang war und die Bahnen hinunterrollten.
    In den Gasometer möchte ich eventuell auch mal, ist ja nicht weit, ins CentrO fahren wir öfter, lach.
    Der Spruch ist wundervoll, liebe Andrea, den sollte man wahrlich beherzigen.

    • Liebe Bärbel, das muss ja beeindruckend gewesen sein; bei der Ausstellung war auch ein Bild davon, wie die Menschen auf den Stoffbahnen sich abseilten, faszinierend… Ja, der Spruch hat bei mir auch einiges bewegt… LIebe Grüsse und hab ein schönes Osterfest Andrea

  4. Dreierlei geht mir bei diesem Beitrag durch den Kopf.
    1. Es gibt viele schöne Ausstellungen (und dabei denke ich ncith an meine eigene 🙂 ). Wir waren gestern in der Bundeskunsthalle ín Bonn: „Schätze der Weltkulturen – Die Großen Sammlungen: The British Museum“
    Eine wirklich sehenswerte Ausstellung (noch bis 7. April).
    2. Oberhausens Gasometer reizt mich schon lange. Aber bisher hab ichs noch nicht geschafft. Denn wann kommt man schon mal nach Oberhausen?
    3. Die Kunst Christos habe ich bisher noch nie unter dem Gesichtspunkt „Schutz und Geborgenheit, und Achtsamkeit für das, was nicht ewig ist“ gesehen.
    Das sind sehr wichtige Dinge, vielleicht – ergänzt duch die Achtsamkeit für das was ewig ist – die wichtigsten Dinge, die unser Leben prägen sollten; ist es nich das was für uns selbst wichtig ist und was wir unseren Kindern vermitteln sollten?
    Danke für den Hinweis auf diese Ausstellugnstafel!
    Werner

    • und noch was viertes:
      von unten nach oben zu schauen (und zu fotografieren) ist immer reizvoll:

      Gedenkstätte in Göttingen

      🙂

    • Lieber Werner, 1. danke für den Tipp, 2. wenn man die A42 fährt:-) und 3.ging mir genauso und jetzt sehe ich das ganz anders und nachdem ich das Gefühl auch in der Luftblase erfahren durfte, noch viel mehr… und 4. Ich guck auch so gern mal nach oben, das sind tolle Fotos bei Dir…
      Liebe aufgezählte Schmunzelgrüsse Andrea

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