Gedankenkarussell – Männliche und weibliche Energie

Reagieren wir nicht seit Urzeiten auf diese Ursprungsenergie, die jeder von uns hat? Ist es nicht so, dass Menschen, die „männlich“ oder „weiblich“ auf uns wirken (was auch immer es für uns sei) eine starke Anziehungskraft auf uns haben. […]

Wir Menschen leben in diesen Polaritäten und lieben es, wenn die Grundenergie zwischen uns hin und herströmt. Geniessen Sie es, wenn diese Energie Ihnen begegnet, atmen Sie sie ein, lassen Sie sie auch ohne zielgerichtete Gedanken durch ihren Körper strömen und erfreuen Sie sich daran. Es ist ein Geschenk Ihrer Lebendigkeit. […]

Als Frau werden Sie wissen, wie es ist weibliche Kleidung zu tragen, die Ihre feminine Essenz und Stärke betont, in der Sich sich fühlen wie eine Königin, würdevoll und doch verführerisch (das kann auch ein Hosenanzug sein). Leben Sie ihre weibliche Energie: strahlend, frisch, lebendig, bewegt und vor allem entspannt. Geniessen Sie die Göttin in Ihnen, die mit Heiterkeit und Grazie ihren Impulsen folgt und das Leben geniesst.

Als Mann aktivieren Sie alles, was Sie sich männlich, kraftvoll, stark und unabhängig fühlen lässt, jenseits von peinlicher Macho-Allüre und Goldkettchen. Es geht eher um die deutliche Präsenz, Furchtlosigkeit, den Helden in Ihnen, der bereit ist, alles zu wagen. Lassen Sie sich mutig auf das Leben ein, riskieren Sie etwas und geniessen Sie Ihre Kraft und Bestimmtheit. […]

Fast jeder kann zu jedem Augenblick die männlichen und weiblichen Energien in sich aktivieren und es ist ein grosser Fortschritt, dass wir nicht mehr festhängen in starren Geschlechtsrollen. Sie sind viel freier als Generationen vor Ihnen. Nutzen Sie das.Treffend hat es der amerikanische Weisheitslehrer David Deida dies auf den Punkt gebracht: >Es ist durchaus möglich, Gleichberechtigung anzustreben und gleichzeitig seinen femininen und maskulinen Kern auszuleben. Aber die meisten Menschen tun das nicht.<

Wenn wir dauernd an politisch korrekter Gleichheit festhalten, geht etwas verloren, das beide Geschlechter längst bemerkt haben und auch beklagen.“

Martina Schmid-Tanger in „Charisma-Coaching„.

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Energie

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19 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Buchtipps, Coaching, Gedankenkarussell, Leben, Lieben, Menschen, Philosophieren, Wahrnehmung

19 Antworten zu “Gedankenkarussell – Männliche und weibliche Energie

  1. Jaaaaa, schöne Textstelle!

    • Das freut mich, liebe Cali, dass es Dir auch gefällt… Wir können manchmal viel mehr erreichen und viel mehr „wir selber“ sein, wenn wir uns auf unsere natürlichen Energien besinnen… auf Augenhöhe natürlich:-). Liebe Grüsse Andrea

  2. Grins, Helden, na ja…
    obgleich, mein Held hatte gestern die rettende Idee, den richtigen Blick und erkannte, was zu tun sei, damit die Schrauben packen konnten und hielten.

    • Liebe Bärbel, na schau an – doch ein Held:-)… Meiner hat gestern ganz wunderbar gekocht für uns beiden – da war er auch mein Held:-). Zum Held sein muss man heute zum Glück nicht unbedingt mit Schwert und Rüstung kämpfen:-)… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

  3. ok, das ist alles richtig und im Fluss, aber wenn es in Richtung Wesensveränderung(im falschen Körper leben)geht, kommt es doch zu vielen Irritationen. Übrigens typische Männer – und Fraueneigenschaften wird es immer geben, auch wenn Frauen sich mehr als Männer in vielen ehemaligen Männerdomänen bewegen(siehe z.B.Skiespringen), mache es gut, Klaus

    • Lieber Klaus, ja es ist ja auch von der natürlichen Energie die Rede und wenn wir die leben, können wir alle davon profitieren. Und gerade die Vielfalt an Eigenschaften – männliche und weibliche – macht ja den Reiz aus und eröffnet uns viel mehr Chancen, als wenn Frauen versuchen, bessere Männer zu sein oder umgekehrt…Liebe Grüsse Andrea

  4. Hase

    Liebste Andrea,
    danke Dir für den Beitrag. Ich hörte ein Radio-Interview, das auch dies zum Thema hatte. Finde ich interessant, den Blick einmal zu ändern.

    Jede(r) trägt männliche und weibliche Anteile in sich. Wie schön wäre es, wenn wir davon profitieren, anstatt uns anzuklagen……. . Wir können voneinander lernen, indem wir das annehmen und es als Bereicherung ansehen und nicht als Makel…….. Männer müssen nicht zu Frauen werden und Frauen nicht zu Männern, aber wir können unsere weiblichen und männlichen Anteil nutzen und akzeptieren.
    Liebe Grüße
    Erika 🙂

    • Liebste Erika, ganz genau, da bin ich Deiner Meinung. Frauen dürfen auch stark sein, Männer dürfen auch mal „schwach“ sein und wir können aus diesen Erfahrungen sehr viel gewinnen und erkennen… für uns und andere… Herzlichste Grüsse zu Dir, Andrea

  5. Du hast so recht, Andrea. Es lebe der kleine Unterschied!
    Lieben Gruß von Sabine

    • Danke liebe Sabine, ja bei Dir empfinde ich es auch immer, dass Du so richtig gerne eine Frau bist und das ganz wunderbar lebst! Herzliche Grüsse – von Frau zu Frau:-) Andrea

  6. gokui

    „…Als Mann aktivieren Sie alles, was Sie sich männlich, kraftvoll, stark und unabhängig fühlen lässt, jenseits von peinlicher Macho-Allüre und Goldkettchen. Es geht eher um die deutliche Präsenz, Furchtlosigkeit, den Helden in Ihnen, der bereit ist, alles zu wagen. Lassen Sie sich mutig auf das Leben ein, riskieren Sie etwas und geniessen Sie Ihre Kraft und Bestimmtheit.
    …“
    Hahah ! Jetzt weiß ich was mir fehlt. Interessant wie Leute Menschen betrachten. Der berühmte erste Eindruck was ?

    • gokui

      Oh sorry hatte den Rest vergessen: Ist es nicht viel schöhner & spannender hinter die Kulissen schauen zu können ? Einem Lächeln ein Gesicht zu geben, durch die Augen einen Blick in die Seele zu werfen ?

      • Lieber gokui, das verstehe ich nicht ganz; schliesst denn das eine das andere aus? Hier geht es doch um die weibliche und männliche Energie, die wir manchmal viel zu wenig leben, weil wir uns in Rollen drängen lassen; weil uns Gleichberechtigung usw. manchmal unsere eigensten Instinkte und Eigenschaften und Stärken vergessen lässt… Liebe Grüsse Andrea

        • gokui

          Natürlich schließt es nicht aus, zumindest nicht für jene Menschen die sich die Mühe machen oder auch eine gewisse Gabe haben, hinter die Kulissen der Äußerlichkeit zu schauen.
          Ich hatte Deinen Artikel, so wie ich ihn ja auch auszugsweise zitiert habe, so verstanden, das sich die männliche Energie stark an Äußerlichkeiten festmacht.
          Natürlich ist das nicht so, auch wenn man sagen muß, daß das Gro der Menschen sich wohl gerne in ihrer Rolle sehen. Ich mutmaße mal, auch ein wenig aus Erfahrung, das eine Rolle im Leben auch viel Sicherheit schafft. Meist für Menscen die zu einer gewissen persönlichen „Unsicherheit“ neigen.
          Aber um nochmal auf mein Ziatausug zu kommen, ich habe es auch als einen Art Spiegel zu mir gelesen, mich aber darin in keinsterweise wiedergesehen.

          • Oh ja, die Rollen, die man spielt – oder lebt. Ich glaube, dass kaum einer nur EINE Rolle lebt. Die Kunst besteht vielleicht darin, trotz der verschiedenen Rollen doch irgendwie ein einheitliches Leben zu führen, in dem dann auch die männlichen und die weiblichen Anteile ihren Ausdruck finden und ihren Platz einnehmen können.

            • gokui

              …das ist wohl wahr: es ist eine Kunst sich seinem Leben zu nähern, sein Leben zu finden, dieses zu verwirklichen und dennoch, unbemerkt von den anderen, seine Lebensrolle zu spielen.
              Wie ein Samurai vor seinem Tod – scheinbar kalt und bar jeglicher Gefühle, unberührt.
              Doch ist das das Leben ? Es gibt diese Rollen, doch dahinter leben Menschen. Jeder Mensch ist ein ICH unabhängig seiner zugeteilten oder angenommenen Rolle.

  7. Da fand ich vor einigen Tagen in unserer Zeitung eine Kolumne, die sich auch mit einem männlich/weiblichen Thema beschäftigt, allerdings unter anderem Blickwinkel.
    Da heißt es:
    „Verliebt ins eigene Spiegelbild: Diese Beschreibung trifft auch auf Chefs bei der Personalsuche zu. Wer studierter Betriebswirt ist, zieht studierte Betriebswirte vor. Wer lange im Ausland war, gibt Legionären eine Chance. Doch nicht nur der Werdegang, auch das Geschlecht führt das Händchen bei der Personalauswahl: Nach einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung stellen Männer eher Männer, Frauen eher Frauen ein. Das dürfte ein Grund sein, warum man Frauen auf den Hierarchie-Gipfeln noch immer mit der Lupe suchen muss: Die Herren der Schöpfung geben ihre Erbhöfe in starke Männerhände weiter. Als gäbe es eine Korrelation zwischen Bart- und Gewinnwuchs. Weibliche Wesen werden natürlich auch eingestellt – fürs Sekretariat, um den Herren die Bärte zu kraulen. Wenn Sie als Frau Karriere machen wollen, haben Sie bessere Chancen in Firmen, wo andere Frauen bereits ihren Weg bis ins Topmanagement gemacht haben. Steuern Sie als Bewerberin bevorzugt Einheiten an, die fest in Frauenhand sind. Vielleicht sitzt dort ja ein Mann im Sekretariat. Unser Kolumnist Martin Wehrle (geboren 1970) gehört zu den erfolgreichsten Karriereberatern in Deutschland. Sein aktuelles Buch: „Ich arbeite immer noch in einem Irrenhaus“, Econ, 14,99 Euro. Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf http://www.volksfreund.de/kolumne

    • Lieber Werner, von dem Buch hab ich auch schon gehört und ein Interview mit dem Autor gelesen. Sehr spannendes Thema. Ja, wir Menschen mögen grundsätzlich lieber Menschen, die uns ähnlich sind. Das Fremde macht uns oft eher Angst. Deshalb ist es so wichtig, sich auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren in der Kommunikation – so können wir den Zugang dazu finden, auch von unseren Unterschieden zu profitieren. Liebe Grüsse Andrea

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