Kindheitserinnerungen

Was hab ich als Kind unseren Garten geliebt – der Rasen war gepflegt und trotzdem ein Nutzrasen, und es wuchsen unendlich viele Gänseblümchen und Pusteblumen dort. Und dann war ich am freitags immer tief betrübt, wenn der Rasenmäher all meine schönen Blümchen wegmähte… zum Glück waren die nicht nachtragend und wuchsen immer wieder nach.

Daran musste ich denken, als ich neulich durch den wunderschönen Nordpark fuhr mit dem Fahrrad und diese Wiese sah:

Frühling (7)   Frühling (8)

Und diese Bäume, die erinnern mich auch immer an unseren Vorgarten. Ich sammelte einmal die Blätter für ein Herbarium in Biologie und beschriftete sie mit „Japanische Kirsche“, was mir meine Mutter geflüstert hatte – meine Biolehrerin war der Meinung, das sei FALSCH, jetzt weiss ich bis heute nicht genau, wie diese Bäume heissen; aber ich finde sie unglaublich schön, wenn sie so prachtvoll blühen:

Frühling (2)

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39 Kommentare

Eingeordnet unter Gedankenkarussell, Leben

39 Antworten zu “Kindheitserinnerungen

  1. ja, die Natur bringt Dinge hervor, die nicht jedem gefallen, wei sie nicht als „Kulturpflanzen“ zählen und doch wunderschön sein können…
    Löwenzahn

  2. Reinhard

    Liebe Andrea, lass Dich nicht beirren, ich bin auch der festen Überzeugung, dass es sich um eine japanische (Zier-) Kirsche handelt, egal, was besagte Biolehrerin meint… war halt damals ein exotischer Ausnahme-Baum 🙂 … und außerdem: Japan und Düsseldorf, das passt doch irgendwie, oder?

    • Lieber Reinhard, DU kennst diese Biolehrerin auch noch… das war die, die von jeder Klasse behauptete, sie wäre die schlimmste, die sie je gehabt hätte…:-)… Jetzt ist sie in Rente… und ich bin auch immer noch der Überzeugung, dass es eine japanische Zierkirsche ist… und ausserdem hat mir das meine Mutter auch gesagt, SO! Liebe Grüsse Andrea

      • Solche Lehrerinnen und Lehrer gab und gibt es wohl in (fast) jeder Schule.
        Bei uns gabs auch zwei solche Exemplare. Die eine war Erdkundelehrerin (damals hieß das noch nicht Geographie) und der andere gab Chemie.
        Wir haben beide überstanden.
        🙂

        • Lieber Werner, na klar gabs die und wahrscheinlich gibt es die noch immer… Die wissen gar nicht, wie sehr sie ihre Schüler de-motivieren… Schade. Aber wir haben es überstanden und eines gelernt,was Du auch schon schreibst: wir überstehen auch diese Lehrer im Leben:-)… Liebe Grüsse Andrea

          • insofern ist die Schule wirklich eine Schule fürs Leben.
            Ich sag immer: Jeder Schüler hat auch das RECHT, einenschlechten Lehrer zu haben. Wie soll er sonst lernen, dass man sich im Leben auch nicht immer seine Chefs, Kollegen, Kunden usw. aussuchen kann.

            • Lieber Werner, genau das meine ich auch, diese Lernerfahrung, dass man eben auch mit „schwierigen“ Menschen klarkommt, mit Menschen, die einem vielleicht nicht so liegen… Liebe Grüsse Andrea

  3. Hase

    Liebste Andrea,
    ja, schön, wenn man die Natur lässt, wie sie ist. Zum Glück darf es bei uns heute auch noch so aussehen….. ich freue mich über jedes kleine Gänseblümchen, Mohn…, Löwenzahn….. …. unser Garten ist ganz natürlich gehalten und die Vögel und andere Tiere fühlen sich wohl

    http://www.eigentliches.com/2013/05/eigentlich-puste/

    liebe Grüße
    Erika

  4. wir sollten mit der Natur leben und sie nicht so viel verändern-siehe Hochwasser, schönen Mittwoch, Klaus

  5. Tja, Biolehrer mussten immer im Recht sein…
    Schade eigentlich. Nun zweifelst du immer noch. ob das eine Zierkirsche ist. Ist es doch,

    • Liebe Bärbel, Jahre später hab ich erst kapiert, wie unsicher diese Frau war und wie hoffnungslos überfordert mit unserer lebhaften, unruhigen Klasse…und JA! Es IST eine Zierkirsche:-). Liebe Grüsse Andrea

  6. gokui

    Lehrerin: gut das es damals nochkein Google gab. Heute „wissen wir mehr“. Soviel zum Thema japansiche Kirsche an Bildern: https://www.google.de/search?q=japanische+kirsche&client=firefox-a&hs=T4n&rls=org.mozilla:de:official&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=TWe9UavJA8rGswaEhoDAAQ&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1198&bih=605
    Ich würd mal sagen, Du bzw. deine Mutter hatten Recht.

  7. Oh, an die vielen Gänseblümchen auf dem Rasen hinterm Haus, kann ich mich auch noch erinnern. 🙂 Ich war auch immer traurig, wenn der große Rasenmäher kam.
    Wir haben die Blümchen gepflückt und zu Armbändern und Ketten verarbeitet. Wir haben sie sogar einmal an die Nachbarn verkauft. 🙂

    Liebe Gänseblümchen-Erinnerungsgrüße,
    Martina

  8. herrlich, liebste andrea.
    ich liebe ja auch das grüne und auch mein rehabalkon geht ins grüne.das vogelzwitschern und froschgequake und entengeschnatter begleitet mich durch den tag und auch beim einschlafen und aufstehn.
    pusteblumen hab ich als kind auch sehr gern gehabt :)))
    blühende grüße von babsi

    • Liebste Babsi, froschgequake kann aber sehr unangenehm und schlafstörend sein, oder? Ich mag es auch, wenn ich von meinem Schreibtisch in unseren Garten ins Grüne schauen kann. Wenn ich Glück habe, sehe ich dann mein Eichhörnchen auf einem Erkundungtrip – das ist soooo süss… Naturverbundende liebste Grüsse Andrea

      • liebste andrea
        es ist hier gar nichtso laut, dass es mich stören würde. die mama von ch. hats da schon schwerer und schon krieg mit den nachbarn, weil sie wegen seines teichs kaum schlafen kann.*Lach* ich weiß nicht, wie laut dies dann wirklich ist…..
        eichhörnchen sind echt putzig!!!!!

        liebste grüße von babsi

      • Das wär doch seltsam, wenn ich dazu nichts passendes hätte:

        Eichhörnchens Mahlzeit
        und
        Akrobat Eichhörnchen

        🙂

  9. oh gott ist das putzig!!!!!schaut so aus, als ob die auch spass miteinander hätten :))

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