WARUM tust Du, was Du tust?

Ich bin ein WARUM-Mensch.

Woher ich das weiss? Mal abgesehen davon, dass ich das bei diversen Persönlichkeitstests als Ergebnis bekommen habe, ist es mir sehr wichtig, Menschen und ihr Verhalten VERSTEHEN. Ich habe mich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Und Menschen erzählen mir auch gern ihre Geschichten. Menschen verstehen, mich selbst besser verstehen – das kann ich, wenn ich ihr WARUM kenne.

Ich weiss, dass die Frage „WARUM“ manchmal provokativ wirken kann, manchmal aufdringlich, den Gefragten manchmal in die Enge treiben kann und eleganter fragt man z.B. im Verkauf: Aus welchen Motiven haben Sie… ? Aus welchen Gründen tun Sie… ? Was sind Ihre Gründe für…? Welche Kriterien sind entscheidend für …?

Das alles ist Feinschliff, die Frage dahinter lautet auf den Punkt gebracht: Warum tust Du, was du tust?

Diese Frage interessiert mich schon mein ganzes Leben lang. Wie ticken Menschen, warum tun sie, was sie tun? Warum tun sie etwas nicht?

Und ich habe gelernt, dass diese Frage nach dem WARUM gar nicht so einfach zu beantworten ist. Da kommen dann oft Antworten wie z.B.  „Das mach ich aus dem Bauch raus.“ „Das ist so ein Gefühl.“ „Das tut mir gut.“ „Das macht mir einfach Spass.“ „Das liegt mir.“ „Ich weiss auch nicht.“ “ Ich fühl mich nicht danach.“ “ Ich habe keine Lust dazu.“

Dass unsere Entscheidungen von unseren Gefühlen gesteuert werden, das wissen wir aus der  Gehirnforschung. Deshalb ich es manchmal auch so schwer, das in Worte zu fassen. Mit unserem Verstand begründen wir dann die Entscheidung nachträglich rational. Doch wie entstehen unsere Gefühle? Welche Gefühle möchten wir empfinden? Was gibt uns positive Gefühle? Was möchten wir vermeiden? Und wie können wir das beeinflussen?

(M)ein Weg dahin ist, die eigenen Motive  kennenzulernen. Die eigenen Werte erkennen. Was ist mir wichtig und wert-voll? Die Antworten darauf können mir die entscheidenden Antworten geben auf die Frage: WARUM  tu ich, was ich tue?

Und wenn Du jetzt MICH fragen würdest, WARUM ich das tue, was ich tue, dann würde die Antwort ungefähr so lauten:

Ich inspiriere Menschen, sich selbst bewusst zu werden, WARUM sie tun, was sie tun. Und diese Selbsterkenntnis macht ihnen den Weg frei, für Ihre nächsten Schritte.

Dieser Moment, in dem es „Klick“ macht, in dem die Menschen verstehen, wirklich verstehen, was sie motiviert, was sie bewegt, was sie auf den Weg bringt; das ist MEIN Moment. In dem Moment kann ich mich sowas von (mit)FREUEN und bin ganz aufgeregt und voller Energie. Für mich ist es das Grösste, in die strahlenden Augen zu schauen und dort zu SEHEN. Und wenn die Person verstanden hat, WARUM sie tut, was sie tut und warum sie etwas anderes nicht tut, dann kommen sofort die Ideen für die nächsten Schritte und der Weg dazu ist frei.

Das WARUM ist der grosse Treiber, der Motivator, Bewegungsmotor für Menschen. Wenn sie erkennen, WARUM sie etwas tun, dann fallen ihnen Wege ein, WIE sie das tun können und  WAS sie tun, ist dann eigentlich nur der Ausdruck im Aussen für ihr WARUM.

Wenn diese 3 „Aspekte“, das WARUM, das WIE und das WAS übereinstimmen und dieselbe Ausrichtung haben, dann bin ich authentisch, dann bin ich kongruent, dann LEBE ich das, was ich glaube. Dann lebe ich meinen Werten und meine Stärken entsprechend.

Meine Vision von der Welt besteht aus Menschen, die ihr WARUM kennen und leben und sich gegenseitig wertschätzen und unterstützen.

WARUM tust DU, was Du tust?

Warum Wie Was

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34 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Coaching, Kommunikation, Leben, Menschen, Motivation, Veränderung, Werte

34 Antworten zu “WARUM tust Du, was Du tust?

  1. Wunderbar beschrieben, liebe Andrea. Leider gibt es immer noch viele Menschen, die diese doch ausschlaggebenden Fragen für sich nicht beantworten können. Schade! Aber dafür gibt es ja Motivatoren, nicht wahr? 😉 Ich persönlich unterziehe mich ständig einer Selbstanalyse, in dem ich mich frage, warum? – wie? – was? Erst dann, wenn diese Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet sind – ruhe ich in mir selbst und habe Kraft für schwierige Situationen.
    Liebe Grüße zu dir
    Iris

    • Liebe Iris, DANKE für Deine wunderbaren Worte. Das Thema beschäftigt mich sehr und ich bin immer ganz begeistert, auf „Gleichgesinnte“ zu treffen, die verstehen, was ich damit meine. *begeistert-vor-dem-PC-hock*:-)… Ja, das führt zu Ruhe und Kraft und noch Energie… Für die Menschen, die das noch nicht so toll können wie Du, bin ich gern als Coach da und in meinen Trainings geht es auch sehr viel um Werte und innere Motivation. Herzliche Grüsse Andrea

  2. ein sehr umfangreiches Thema, wie motiviert man, Warumfragen zu beantworten ist echt nicht immer einfach und kann wirklich den Einzelnen ganz schön in die Ecke treiben, allerdings ist das Wissen, warum ich etwas tue und dann wie ganz wichtig, habe mir zum Beispiel in der Schule, als ich noch tätig war als wichtigstes Ziel vorgenommen den Kindern das Lernen zu lehren und nicht nur Vermittler zu sein, passt vielleicht nicht ganz das Beispiel, aber wenn man das dann kann, motiviert es ganz sicher, mache es gut, KLaus

    • Lieber Klaus, richtig, WARUM-Fragen sind nicht immer einfach so zu beantworten; weil sie mit unseren Gefühlen zu tun haben und die können wir manchmal nur schwer in Worte fassen. Da hilft es sehr, sich jemanden zu suchen, der Fragen stellt, der Antworten spiegelt und hinterfragt, der ein bisschen Unterstützung gibt – das muss nicht imemr ein Coach sein, wie ich es bin; das kann auch ein lieber Freund, eine liebe Freundin sein oder vielleicht sogar ein toller Lehrer, wie Du es scheinbar warst. Genau dieser Unterschied, nicht nur Wissen vermitteln, sondern Lernen lehren, das finde ich ganz grossartig. Danke dass Du das hier geschrieben hast. Viele Grüsse und alles Liebe, Andrea

  3. Da sage ich jahrelang über mich „ich bin ein Motiv-Mensch“ und nun lese ich all das, was ich dazu empfinde, mit dem Wort „Warum“, statt „Motiv“. ;o)

    Ich kann zu 100 Prozent nachvollziehen, was Du schreibst. Insbesondere, wenn ich in Verbindung mit anderen Menschen an Grenzen stoße, stell ich mir die Frage, welches Motiv derjenige wohl hatte, um etwas zu tun oder zu lassen.

    Wenn beispielsweise jemand etwas sagt, das mich verletzt, ist diese Fragestellung immens wichtig. Welches Motiv lag dem zugrunde? Wollte er mich verletzen? War ihm die Tragweite seiner Worte nicht bewusst oder gerade doch? War ich an dem Tag einfach nur schräg drauf? Habe ich etwas missverstanden? Fragen über Fragen … doch alle laufen auf das Gleiche hinaus: das Warum bzw. das Motiv.

    Wie oft ich mir für mich nachhaltigen Ärger schon erspart habe, in dem ich mir einfach die Frage nach dem Motiv/Warum gestellt habe, finde ich erstaunlich. Bestimmt 98 Prozent aller ärgerlichen Situationen erledigt sich von selbst, wenn man nur bereit ist, die Motivation zu hinterfragen.

    Top Beitrag, liebe Andrea! *kompliment

    • gokui

      „…Insbesondere, wenn ich in Verbindung mit anderen Menschen an Grenzen stoße, stell ich mir die Frage, welches Motiv derjenige wohl hatte, um etwas zu tun oder zu lassen.“ das ist doch der Punkt, so finde ich, wo das Leben erst interessant wird: man lernt Menchen kennen und sieht die Motive dahinter.
      Nur schade ist, daß viele Menschen in ihren Motiven so durchsichtog und simpel gestrickt sind…

      • Lieber gokui, ich bin mir gar nicht sicher, dass die Menschen so simpel gestrickt sind – ich glaube, die einfachen Dinge im Leben sind die, die dahinter stehen, wenn man nur lange genug nachfragt… Aber ich glaube, Du hast das ein bisschen anders gemeint und da gebe ich Dir recht…. Liebe Grüsse Andrea

    • Liebe Skriptum, herzlichen Dank für Deine wertschätzenden Worte. Ich glaube, ich kann ziemlich gut nachvollziehen, was Du da schreibst. Mir hilft die Sichtweise, also das Hinterfragen des WARUM manchmal, Menschen besser zu verstehen. Du hast auch die Energie und Kraft dieses „Konzeptes“ erlebt, klasse. Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe, Andrea

  4. Das kommt mir so bekannt vor…..es gibt noch ganz viele ‚Wieso’s‘ bei mir…..oder ‚Wohers’…..ich frage mich die wunderlichsten Dinge, wie z. B. woher weiß die schmerztablette, wo sie wirken muss…..

    Ich grüße dich!

    • Liebe Luiselotte, DAS ist allerdings eine Frage, die ich mir auch immer stelle…:-). Es gibt ganz tolle Fragen, auch die nach dem wohin und wofür und „mit wem“? Schmunzelnde liebe Grüsse zu Dir Andrea

  5. liebste andrea
    auch ich habe deinen beitrag mit begeisterung und staunen gelesen und – so glaube ich – verstanden. ich bin ja auch ein „vielselbstanalytiker“ und frage mich selbst oft nach dem warum und weshalb ich etwas tue. auch wenn ich ungerechterweise losgeschimpft habe…wenn dann auch zu spät. mir wird zwar oft gesagt, ich würde super selbst reflektiert sein aber ich würde da auch gern noch mehr wissen wollen.

    warum ich etwas nicht mache ist bei mir oft ein „nicht trauen“ und dann wüsste ich nicht mehr, wie ich noch tiefer gegen könnte. So wie ich deinen artikel verstanden hab, geht es darum, seine eigenen werte zu wissen.erst dann lern ich nach und nach mich zu verstehen.

    Hoffe, ich habs nun nicht falsch verstanden )

    Herzliche liebe grüße von babsi, die sich nun doch nimmer sicher ist, ob sie alle richtig interpretiert hat*schäm*

    • Liebste Babsi, ich glaube, die Frage kannst Du Dir selbst beantworten, ob Du es richtig verstanden hast. Ich sage: DANKE für Deine guten Gedanken zu diesem Thema, das mir am Herzen liegt. Und Bravo für Deine „Vielselbstanalytik“, das machen nicht so viele Menschen in der Form. Danke auch für den Hinweis, dass es die Frage nach dem „WARUM nicht“ gibt! Die werde ich mit Deiner Erlaubnis übernehmen… Ja, es hat viel mit Werten zu tun, ein Thema, mit dem ich mich auch schonh länger beschäftige. Und auf dem Weg lerne ich mich auch immer besser verstehen:-).

      Allerherzlichste Grüsse in die Rehab und nochmals danke, Andrea

      • liebste andrea
        ich versteh grade gar nicht, WARUM du dich bedankst! (sorry das soll nicht unfreundlich rüberkommen :-))) ich mußtre selber mich mit deinem beitrag etwas auseinandersetzen, bis ich antworten konnte und weil es mich so neugierig macht, lese ich grade deinen neuen blog!!

        heute ist allerdings ein tag an dem ich sehr mit meinem`WARUM hadere und mich erstmsal heulend bei der ärztin wiedergefunden habe..manchmal brauhts einfach auch einen denkanstoß….
        ganz liebe grüße aus dem endlich mal sonnigen niederöstereichischen bad pirawarth

        • ps: achja, du darfst alles meiner wirren gedanken weiterverwenden, was du möchtest :))sogar die vielselbstanalytik *grins*

          • Liebste Babis, das erste Danke war einfach dafür, dass Du Deine Gedanken mit mir (uns) teilst und auch ein danke, dass Du Dich für das interessierst, wofür ich mich interessiere. Jetzt gibts noch ein danke dafür, dass Du meinen neuen Blog sofort liest und dass ich Deine Gedanken weiterverwenden darf. SO, noch Fragen? 🙂 Und obendrauf noch eine tröstende Umarmung und gute Ärzte, die Dir „innen und aussen“ weiterhelfen. Alles alles Liebe für Dich, Andrea

  6. Hase

    Liebste Andrea,
    das ist ein sehr schöner Beitrag. Wie immer fällt mir spontan wieder etwas ein aus meiner Vergangenheit. Als ich die fünfjährige Freundschaft mit meinem Jugendfreund beendete , schrieb er mir in einem Brief dieses Wort
    WARUM ganz groß auf….. Wenn ich das Wort nun anschaue, sehe ich, dass es aus war und um besteht. Die Zeit war um….
    Ja, du hast recht, einmal darüber nachzudenken, warum man das oder das nicht tut. Und wie und was folgt dann danach . Wie mache ich das, was mir guttut und was mir hilft auf meinem Weg. Es ist wirklich hilfreich, darüber nachzudenken. Ein schöner Anstoß.

    Warum habe ich das jetzt geschrieben ?
    Wie ist es bei mir angekommen ?
    Was mache ich jetzt daraus…….

    Liebe Grüße
    Erika 🙂

    • Liebste Erika, ich erinnere mich noch an dieses Erlebnis und wie traurig Du warst. Für mich ist es schlimm, wenn jemand etwas tut und ich es nicht verstehe und auf die Frage nach dem WARUM keine Antwort mehr bekomme. Was ich verstehe, kann ich auch besser „wegstecken“.
      Und wenn man sich selbst über sein WARUM klar ist, dann sind die nächsten Schritte manchmal so einfach und so „logisch“:-)… Dann sind wir ganz bei uns, wie es so schön heisst. Ich bin gespannt auf die Antworten Deiner letzten 3 Fragen!! Herzliche Grüsse Andrea

  7. gokui

    Die Frage nach dem Warum – Wie – Was ist für mich betrachtet aber wieder zu theoretisch um nicht zu sagen wissenschaftlich oder auch typische westlichliche Sicht- u. Betrachtungsweise.
    Anders ausgedrückt könnte man dieses Nachfragen auch als einen Weg bezeichnen und das Finden der Antworten auf diese Fragen, als das finden seiner Mitte bezeichnen. Diese Sichtweise wird mehr im asiatischen Raum vertreten. Wobei man anmerken darf, daß es mit dem finden der Mitte keinesfalls einen Endpunkt beschreibt.
    Ich für mich würde es als eine Art freien ( unbeschwerten ) Fall in das Leben bezeichnen.
    Nur schade ist, daß sehr viekle Menschen diesen Weg nich gehen und auch nie gehen werden, weil sie es nicht wollen. Sie klammern sich lieber an faktische Werte, wie Konsum und Haben-Wollen…

    • Lieber gokui, ich kann Dir versichern, dass das definitiv nicht theoretisch ist, wenn sich Menschen wirklich damit beschäftigen. Sie kommen dabei in Kontakt mit ihren Gefühlen, mit ihren Werten und vielem mehr. Ich bin da ganz dabei, dass es ein Weg in die eigene Mitte ist und wenn du mal auf meinem neuen Blog vorbeischauen magst (www.findyourwhy.wordpress.com), dann findest Du dazu auch den „golden circle“, wo das WHY ganz „innen“ ist.
      Vielleicht verbirgt sich hinter den Menschen, die sich an „faktische Werte“ klammern ja der Wert Sicherheit oder Anerkennung oder Geliebt-werden-wollen… Wir wissen es nicht und sie wissen es oft auch nicht… Da wird es dann meist sehr „spannend“, wenn es mal ans Eingemachte geht… Liebe Grüsse Andrea

  8. Liebe Andrea,

    im Moment fällt es mir schwer hierzu etwas zu schreiben, da ich zurzeit etwas unsortiert bin. Es ist wieder an der Zeit, mir selbst ein paar Fragen zu stellen. „Warum“ ist eine davon. 🙂

    Mir ist die Motivation wichtig, und um dieses Warum geht hier, wenn ich es richtig verstanden habe. Warum tut jemand etwas oder auch nicht. Nicht immer leicht zu beantworten und herauszufinden. Manchmal ist das „Warum“ an der Oberfläche nicht das tatsächliche „Warum“, es liegt tiefer verborgen. Sogar öfter als man denkt. Wenn man es bei sich selbst herausfindet, dann ist plötzlich alles ganz klar und manchmal so einfach, eigentlich. So als würde ein Scheibenwischer die vielen Tropfen von der Scheibe wischen. 🙂

    Was mir persönlich sehr schwer fällt ist, wenn mein Gegenüber schweigt und ich das „Warum“ nicht verstehen kann. Loslassen ist um so viel schwerer, wenn man es nicht versteht. Doch manchmal muss man leider auch das lernen, was bei mir dann meist ein längerer Prozess ist. 😦

    Nun habe ich doch etwas dazu schreiben können. Manchmal muss man einfach nur anfangen … 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Liebe Martina, ich bin sehr berührt von Deinen Worten. Stimmt, das WARUM liegt oft nicht an der Oberfläche, da „muss“ man schon mal tiefer graben und nachfragen. Deshalb wissen viele Menschen auch nicht, WARUM sie tun, was sie tun; sie wissen nicht, was sie wirklich antreibt und motiviert. Und genau wie Du schreibst, wenn man es dann herausfindet, dann ist dsa wie ein Turbo und die nächsten Schritte sind sonnenklar…
      Ich kann es auch nicht gut ertragen, wenn mein Gegenüber schweigt und ich es nicht verstehe. Wenn ich in solchen Situationen trotzdem mit mir selbst im Einklang bin und auch verstehe, dass Menschen das was sie tun, meist nicht tun, um mich zu ärgern, sondern weil sie eben ihre Muster haben, weil sie „nicht anders können“, dann geht es mir dabei etwas besser. Ja, jetzt hast Du was schreiben können und was Du schreibst, gefällt mir sehr. DANKE. Liebe Grüsse Andrea

  9. Sehr inspirierende Worte, liebe Andrea,
    Ich finde es auch so sehr wichtig, sich nach dem warum zu fragen, denn die Zweifel und Fragen, und das Spannungsfeld was bei dieser Sinnsuche entsteht lässt uns schließlich in die Antwort hineinwachsen und ist buchstäblich richtungsweisend für ein erfülltes Leben. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich mich dieser Frage gestellt habe, und sie stellt sich ja je nach Lebensabschnitt immer wieder neu. Mein erster Beruf war auch vom Herzen her gewählt und ich war bis zur Geburt meiner Töchter Erzieherin im Kindergarten mit Leib und Seele. Nun, als die Kinder immer selbständiger wurden und mich nicht mehr so sehr brauchten, habe ich mich erneut von meinem Herzen leiten lassen und weiß heute, dass ich meine berufliche Tätigkeit gewählt habe, weil es mich drängt, das was in mir ist, was ich als gut und hilfreich für mein Leben empfinde, weiter zu geben an die Menschen, die sich darauf einlassen möchten. Die Tätigkeit als Entspannungspädagogin und Klangtherapeutin erfüllt mich sehr, weil ich es aus meinem Herzen heraus tue. Eine weitere Ausbildung steht sozusagen vor der Tür, ab September lasse ich mich zur Lehrerin für Stressprävention und Psychohygiene ausbilden und bin schon voll freudiger Erwartung.
    Herzliche Grüße und viel Freude und Erfüllung bei all Deinem Tun wünscht Dir:
    Beate

    • Liebe Beate, vielen Dank für diesen Einblick in Deine Welt und Deine lieben Wünsche. Ich kann das alles richtig gut nachvollziehen, wie Du es schreibst und finde es wunderbar, dass Du da so achtsam mit Dir (und Deinen Lieben) umgehst. Ja, manchmal wird die treibende Kraft erst rückblickend klar, umso schöner, dass sie Dir dann nach vorne dient und hilft. Für Deine neue Ausbildung wünsche ich Dir viel Freude und Erfolg. Herzlichst Andrea

      • Lieber Werner, zum Glück wissen wir nicht, wie lange es geht… „und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.“ Diese Zeilen gefallen mir sehr, vielen lieben Dank dafür… Ich würde noch hinzufügen, „so ist es Mühe und Arbeit WERT gewesen“… Herzliche Grüsse und noch viel wertvolle Jahrzehnte Andrea

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