Monatsarchiv: September 2013

Weil Du Du bist und mich mich sein lässt

Weil du mir zuhörst,
bevor du redest,
weil du mir vieles zutraust,
wovor ich Angst habe,
weil du mir deine Schulter leihst,
wenn ich weine,
weil du mich bei der Hand nimmst
und mir die Augen für Neues öffnest,
weil du mir mein Ich lässt
und dein Du anbietest,
weil durch dich Gott gegenwärtig ist –
kann ich wachsen, wirklich wachsen.

~Verfasser mir unbekannt~

gefunden  bei der lieben Elisabeth hier:

Sizilien 2013 (60)

Dieser wunderschöne Kaktus steht auf Sizilien in Taormina und ganz viele verliebte Pärchen haben ihre Initialen eingeritzt, schöne Idee… und der Kaktus scheint es auch zu mögen:-)

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Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Lieben, Menschen, Wahrnehmung, Werte

(Alles andere als) Alltäglichkeiten – Knöpfe

Alltäglichkeiten

Die sechste Woche ist in Luise-Lottes Projekts “Alltäglichkeiten” angebrochen und heute lautet das Thema “Knöpfe“; angeregt durch die Antwort auf meinen Kommentar bei Skriptum hab ich meine Knopf-Kisten wieder einmal herausgesucht. Eine Reise in die Vergangenheit, denn – wie die wenigsten von Euch wahrscheinlich wissen- habe ich vor vielen Jahren 5 Jahre lang bei Europas grösster Knopf-Firma gearbeitet. Ein scheinbar kleines Accessoire – und doch voll faszinierender Geschichten, unglaublich viele Arbeitsgänge bis zum fertigen Produkt und sehr viel Design und tolle Materialien.

Zu der Zeit war kein Knopf vor mir sicher- wenn ich etwas kaufte und die Knöpfe nicht schön waren, wurden neue Knöpfe angenäht, manchmal mehrmals, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Kaum zu glauben, wie sehr sich ein schwarzes Kleid verändert, ob es mit cremfarbenen Perlmuttknöpfen bestückt ist oder mit silberfarbenen Metallknöpfen oder einfach mit schwarzen Hornknöpfen… und wenn ich nicht schon die Knöpfe umgenäht hatte, dann gab es  immer jemanden von den Kollegen oder sogar den Chef persönlich, der sagte: „DA muss aber noch ein anderer Knopf dran“:-).

Wenn jemand aus der Firma heiratete, dann wurde nicht Reis, sondern dann wurden Knöpfe geworfen. Knöpfe waren wirklich lange Zeit meine Welt. Ich konnte nicht NICHT hinschauen, wenn jemand etwas mit Knöpfen trug und Reissverschlüsse waren natürlich total verpönt:-). Ich hab meine Umgebung damit manchmal ein bisschen wahnsinnig gemacht, oft angesteckt und meistens fasziniert.

Am meisten Spass machten die Kinderknöpfe, da gab es eine freiberfufliche Designerin, die nur Kinderdesigns machte. Den Weg von der Zeichnung über die Fertigung bis zum fertigen Knopf in Gang zu bringen, hat mir sehr viel Spass gemacht.

Knöpfe

Eine sehr kleine Auswahl von Kinderknöpfen…

Knöpfe (1)

Fantasie-Blumen, in verschiedenen Ausrüstungen

Knöpfe (3)

Metallknöpfe, die gefielen mir am Besten. Wir haben manchmal Ohrringe draus gebastelt:-).

Knöpfe (4)

Perlmutt – so vielseitig in den Farben… eine Handwerkskunst, den Glanz so hinzubekommen… Drehen, Polieren, Trommeln usw., das gehört alles dazu…

Knöpfe (5)

weitere Naturmaterialien sind Horn (hier auch hochwertiges Hornimitat) und Bein; die wunderschönen Steinnuss-Knöpfe mit der typischen Maserung habe ich leider nicht gefunden, die kann man wunderbar färben und mit Schriftzügen prägen…

Knöpfe (2)

Spritzguss-Knöpfe, darunter der Klassiker: der „Karnevalsknopf“ in Übergrösse…

Knöpfe (6)

…und besonders berührt war ich über dieses Geschenk, der wurde nämlich nicht für jeden gegossen… ein Riesenknopf zum Abschied… er hat einen Ehrenplatz und ist schon 2mal mit mir umgezogen seit dem…

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Eingeordnet unter Leben, Menschen, Wahrnehmung

Gedankenkarussell – Empathie

Empathie ist die Fähigkeit,

  • sich in andere Menschen hinein versetzen zu können
  • fremdes Erleben nachzuvollziehen
  • einen Perspektivwechsel vorzunehmen die Gedanken, Gefühle, Sichtweisen,Bedürfnisse, Werte und Absichten anderer Personen zu verstehen
  • mit Fingerspitzengefühl für zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionales voran zu gehen

Empathie ist nicht gleich Sympathie

Sich in die Gedanken – oder Gefühlswelt eines anderes hinein zu versetzen, hat nichts damit zu tun, ob ich sie oder ihn mag. Es geht vielmehr um meine Präsenz für den anderen; es geht darum, sich einfühlen, ohne zu bewerten.

Empathie ist nicht Zustimmung

Ich muss keineswegs einer Meinung mit der anderen Person sein, um sie zu verstehen. Auch wenn ich das Verhalten eines anderen nicht gutheißen, kann ich aber nachvollziehen, was ihn oder sie antreibt, motiviert und prägt.

Empathie ist nicht Passivität

Empathisch zu sein bedeutet nicht, wie ein nasser Waschlappen ohne eigene Bedürfnisse und eigenen Ausdruck zu bleiben. Empathie ist ein aktiver Prozess der Präsenz, des Zuhörens, des Beobachtens und des inneren sich Öffnens für jemand anderen als mich selbst.

Textquelle

Und für mich gehört zu Empathie eine gesunde, fast kindliche Neugier, das echte Interesse an anderen Menschen, Respekt, Achtung und Wertschätzung anderen gegenüber und nicht zuletzt ein grosse Portion Toleranz.  Es geht nicht um gutheissen, sondern um verstehen. Und für mich gilt: wenn ich verstehe, WARUM jemand etwas tut, dann ist es für mich (meistens, natürlich nicht bei Verbrechen usw.) ok, auch wenn ich es anders machen würde. Deshalb ist Empahtie für mich -persönlich und beruflich – sehr wichtig und WERTvoll. Sie ist für mich die Basis für gute Beziehungen.

Bildquelle

empathie

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Eingeordnet unter Blickwinkel, Coaching, Gedankenkarussell, Kommunikation, Leben, Menschen, Veränderung, Wahrnehmung, Werte

Gedankenkarussell – Zuhause

Home is where love resides,
memories are created,
friends are always welcome
and laughter never ends.

Diesen wunderschönen Text habe ich auf diesem Kissen in einem Schaufenster gefunden:

IMG_3369

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Eingeordnet unter Blickwinkel, Düsseldorf, Gedankenkarussell, Leben, Menschen, Wahrnehmung, Werte

Gedankenkarussell – Kreativität …

… lässt sich nicht erzwingen. Ich glaube, ich bin ganz gut im Formulieren und im Texte schreiben. Und das geht auch immer ganz schnell, wenn ich einmal den Anfang gefunden habe. Dann bin ich motiviert, kreativ und voller Energie.

Doch… bis ich da manchmal angekommen bin… So war es die letzten beiden Tage vor dem Wochenende. Ich wollte einen Brief formulieren und eine Seminarausschreibung für mein neues Find-your-Why-Konzept. Sollte doch ganz einfach sein; ist es doch eine Herzensangelegenheit, etwas, das mir sehr wichtig ist und viel Spass macht. Doch ich war komplett unfähig, irgendetwas auf’s Papier zu bringen. Ich war müde und unlustig, es war heiss und ich mochte nicht mal die Unterlagen in die Hand nehmen. Ich habe stattdessen gebloggt, gesurft, tolle neue Konzepte gefunden (statt die bestehenden erst einmal zu realisieren) u.v.m. und gelesen.

Mein neues spannendes Buch über die Big five for life (hier nachzulesen), hat dann auf einmal irgendwas in mir bewegt… denn als ich das zu Ende gelesen hatte, bin ich wie selbstverständlich an meine Unterlagen gegangen, habe mein Laptop angestellt und den Brief fast wie aus einem Guss einfach so runtergeschrieben, ein bisschen Feinschliff und fertig. Dann war die passende Seminarausschreibung auch plötzlich völlig selbstverständlich.

Geht doch… Kreativität lässt sich nicht erzwingen und ich glaube fest daran, dass auch in der Zeit, in der ich scheinbar nicht an meinen Sachen gearbeitet habe, mein Unterbewusstsein daran gearbeitet hat und gerade noch rechtzeitig, bevor der Liebste nachhause kam, an mein Bewusstsein weitergeleitet hat:-).

20130716_131427

Im „Flow“ wie das Meer auf Sizilien…

(p.s. und dann hab ich diesen Beitrag geschrieben, gespeichert und heute – einen Monat später- erst wiedergefunden:-) )

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Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Leben, Menschen, Motivation, Selbständigkeit, Training