Archiv der Kategorie: Veränderung

Gedankenkarussell – Empathie

Empathie ist die Fähigkeit,

  • sich in andere Menschen hinein versetzen zu können
  • fremdes Erleben nachzuvollziehen
  • einen Perspektivwechsel vorzunehmen die Gedanken, Gefühle, Sichtweisen,Bedürfnisse, Werte und Absichten anderer Personen zu verstehen
  • mit Fingerspitzengefühl für zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionales voran zu gehen

Empathie ist nicht gleich Sympathie

Sich in die Gedanken – oder Gefühlswelt eines anderes hinein zu versetzen, hat nichts damit zu tun, ob ich sie oder ihn mag. Es geht vielmehr um meine Präsenz für den anderen; es geht darum, sich einfühlen, ohne zu bewerten.

Empathie ist nicht Zustimmung

Ich muss keineswegs einer Meinung mit der anderen Person sein, um sie zu verstehen. Auch wenn ich das Verhalten eines anderen nicht gutheißen, kann ich aber nachvollziehen, was ihn oder sie antreibt, motiviert und prägt.

Empathie ist nicht Passivität

Empathisch zu sein bedeutet nicht, wie ein nasser Waschlappen ohne eigene Bedürfnisse und eigenen Ausdruck zu bleiben. Empathie ist ein aktiver Prozess der Präsenz, des Zuhörens, des Beobachtens und des inneren sich Öffnens für jemand anderen als mich selbst.

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Und für mich gehört zu Empathie eine gesunde, fast kindliche Neugier, das echte Interesse an anderen Menschen, Respekt, Achtung und Wertschätzung anderen gegenüber und nicht zuletzt ein grosse Portion Toleranz.  Es geht nicht um gutheissen, sondern um verstehen. Und für mich gilt: wenn ich verstehe, WARUM jemand etwas tut, dann ist es für mich (meistens, natürlich nicht bei Verbrechen usw.) ok, auch wenn ich es anders machen würde. Deshalb ist Empahtie für mich -persönlich und beruflich – sehr wichtig und WERTvoll. Sie ist für mich die Basis für gute Beziehungen.

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empathie

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Musik und Singen

Da landete ich letztens auf you*tube bei Mornin‘ von Al Jareau , liess es im Hintergrund laufen und merkte erst am Schluss, dass ich fast das komplette Lied mitgesungen hatte und es mir richtig Spass gemacht hat. Singe ich heute noch Lieder mit? Bestenfalls den Refrain, zuminstens bei den Liedern, die viel im Radio gespielt werden, ansonsten summe ich gern mit. Aber ein ganzes Lied? Eher nicht.

Als Schallplatten (und später CD’s) kaufen für mich noch etwas Besonderes war (und ich kaufte wirklich nicht einfach wahllos, sondern sehr gezielt und ausgesucht, ich wollte ja nicht mein ganzes Taschengeld dafür ausgeben), da hab ich mich dann hingesetzt und die Texte erst mitgelesen, dann mitgesungen, immer und immer wieder bei den Liedern, die mir gut gefielen. Das war etwas ganz Besonderes für mich.

Macht „man“ das heute noch? Heute lädt man sich einen Song auf den Ipod und da ist er dann halt; vielleicht noch schnell einen Blick auf „songtexte.de“ und solange er neu ist, spielen wir ihn öfter, danach kommt er entweder in eine Playlist oder ab und zu zwischen den „zufälligen Titeln“ (unbestritten eine tolle Funktion)…  Vielleicht ist das nur so bei mir oder vielleicht gibt es für mich auch wenig Künstler, bei denen es sich lohnt, eine ganze CD zu kaufen…

Verrückt ist auf jeden Fall, dass ich diese Texte noch immer kenne und einfach so mitsingen kann, ohne nachzudenken. Und das ist eine ziemliche lange Zeit her! Das Gehirn ist schon echt toll:-)

Fazit: Ich werde wieder mehr singen, das macht Spass und Freude und tut gut.

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noten

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Gedankenkarussell – Demut

Die zentrale Idee der Demut besteht darin, „mit Hilfe der Vernunft eine emotionale Haltung einzunehmen, mit der sich der eigene Narzissmuss überwinden lässt.“ (Erich Fromm). Das heisst nichts anderes, als dass Demut eine geeignete Methode ist, um über die Selbstbezogenheit und Eigenliebe hinaus auch den anderen in seinem Wesen wahrzunehmen. Der andere wird nicht dazu benutzt, eigene Interessen durchzusetzen, sondern er wird als wesentlicher Bestandteil der Partnerschaft wahrgenommen. Es geht um mehr als ausschliesslich um das eigene Selbst. So entsteht eine Gemeinschaft, die grösser ist als die Summe ihrer Mitglieder.

In der Praxis bedeutet das keineswegs eine willkürliche Unterordnung unter den Willen eines anderen, sondern die kluge Synthese aus den Wünschen aller Beteiligten. Jeder verzichtet auf die bedingungslose Durchsetzung seiner Vorstellungen. Man teilt und erhält am Ende mehr, als man hineingegeben hat – Synergie.

Diese Idee ist in ihrer Klugheit revolutionär. Nur der Mensch ist in der Lage, diese emotionale Leistung bewusst zu vollbringen und weiterzuentwickeln. Die Chancen, die darin liegen, sind gewaltig, und dennoch fällt es oft schwer, Demut als selbstverständliche Tugend in den eigenen Alltag zu integrieren.

Tom Schmitt/Michael Esser „Statusspiele“

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partnerschaft synergie

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Find your Why

Es arbeitete in mir, es arbeitet seit einigen Wochen in mir; seit März, seit ich das Video sah und diesen Artikel darüber schrieb. Seitdem hab ich immer wieder darüber nachgedacht, was MEIN WARUM ist. Seitdem habe ich immer wieder Kraft und Energie und Begeisterung daraus geschöpft.Es hat mich begleitet, geleitet, geführt und auch aus schlechten Phasen wieder herausgeholt. Es hat mich inspiriert, energetisiert und zum Strahlen gebracht. Ich habe das Video gesehen, ich habe viel im Netz darüber gelesen, ich hab  dann noch das Buch gelesen. Und es arbeitete und arbeitete. Und wie es dann bei mir oft so ist: nachdem sich scheinbar eine Zeitlang nichts gross verändert und bewegt, passiert es dann ganz schnell und ganz plötzlich; was raus muss, muss raus:-).

Und so ist gerade mal in knapp 2 Tagen ein neuer Blog entstanden. Die 3 Personen, denen ich ihn mit dem Wunsch nach Feedback vorab gezeigt habe, waren begeistert. Sie waren der Meinung, DAS sei ICH. Und wenn sie die Artikel lesen, dann hören sie mich dabei. Es sei flüssig und wunderbar zu lesen. Hier würde klar, wer hinter Kordingcoaching steckt. Danke an dieser Stelle noch einmal an meine lieben Begleiter(innen).

Soll dieser neue Blog  meine Business-Seite ersetzen? Soll das Persönlichkeitscoaching meine Business-Trainings und Coachings ersetzen? Nein, es ist ein wichtiger, weiterer Aspekt von mir, von meiner Arbeit, von meinem Verständnis der Welt. Und mein Traum ist es, beide Bereiche miteinander zu verbinden. Denn Business wird von Menschen für Menschen gemacht.

Meine fleissigen Leser hier kennen den Leitartikel bereits, weil ich ihn zuerst hier veröffentlicht habe. Einige sind gleich ganz wunderbar drauf eingestiegen, was mich begeistert und gefreut hat. Ich habe schon faszinierende Beispiele gefunden, wie sich Leben positiv verändert haben „nur“ durch das Finden des „WARUM“. Und darüber werde ich natürlich dort schreiben. und ich freu mich über Kommentare und gute Diskussionen.

Ich glaube daran: wenn immer mehr Menschen wissen, WARUM sie tun, was sie tun, mit welcher Einstellung, mit welcher Überzeugung und welchem Glauben sie tun, was sie tun, dann wird unser Leben  wert-voller und erfüllter und immer mehr zu einem friedvollem und wertschätzendem „Miteinander“.

http://findyourwhy.wordpress.com/

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WARUM tust Du, was Du tust?

Ich bin ein WARUM-Mensch.

Woher ich das weiss? Mal abgesehen davon, dass ich das bei diversen Persönlichkeitstests als Ergebnis bekommen habe, ist es mir sehr wichtig, Menschen und ihr Verhalten VERSTEHEN. Ich habe mich schon immer für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Und Menschen erzählen mir auch gern ihre Geschichten. Menschen verstehen, mich selbst besser verstehen – das kann ich, wenn ich ihr WARUM kenne.

Ich weiss, dass die Frage „WARUM“ manchmal provokativ wirken kann, manchmal aufdringlich, den Gefragten manchmal in die Enge treiben kann und eleganter fragt man z.B. im Verkauf: Aus welchen Motiven haben Sie… ? Aus welchen Gründen tun Sie… ? Was sind Ihre Gründe für…? Welche Kriterien sind entscheidend für …?

Das alles ist Feinschliff, die Frage dahinter lautet auf den Punkt gebracht: Warum tust Du, was du tust?

Diese Frage interessiert mich schon mein ganzes Leben lang. Wie ticken Menschen, warum tun sie, was sie tun? Warum tun sie etwas nicht?

Und ich habe gelernt, dass diese Frage nach dem WARUM gar nicht so einfach zu beantworten ist. Da kommen dann oft Antworten wie z.B.  „Das mach ich aus dem Bauch raus.“ „Das ist so ein Gefühl.“ „Das tut mir gut.“ „Das macht mir einfach Spass.“ „Das liegt mir.“ „Ich weiss auch nicht.“ “ Ich fühl mich nicht danach.“ “ Ich habe keine Lust dazu.“

Dass unsere Entscheidungen von unseren Gefühlen gesteuert werden, das wissen wir aus der  Gehirnforschung. Deshalb ich es manchmal auch so schwer, das in Worte zu fassen. Mit unserem Verstand begründen wir dann die Entscheidung nachträglich rational. Doch wie entstehen unsere Gefühle? Welche Gefühle möchten wir empfinden? Was gibt uns positive Gefühle? Was möchten wir vermeiden? Und wie können wir das beeinflussen?

(M)ein Weg dahin ist, die eigenen Motive  kennenzulernen. Die eigenen Werte erkennen. Was ist mir wichtig und wert-voll? Die Antworten darauf können mir die entscheidenden Antworten geben auf die Frage: WARUM  tu ich, was ich tue?

Und wenn Du jetzt MICH fragen würdest, WARUM ich das tue, was ich tue, dann würde die Antwort ungefähr so lauten:

Ich inspiriere Menschen, sich selbst bewusst zu werden, WARUM sie tun, was sie tun. Und diese Selbsterkenntnis macht ihnen den Weg frei, für Ihre nächsten Schritte.

Dieser Moment, in dem es „Klick“ macht, in dem die Menschen verstehen, wirklich verstehen, was sie motiviert, was sie bewegt, was sie auf den Weg bringt; das ist MEIN Moment. In dem Moment kann ich mich sowas von (mit)FREUEN und bin ganz aufgeregt und voller Energie. Für mich ist es das Grösste, in die strahlenden Augen zu schauen und dort zu SEHEN. Und wenn die Person verstanden hat, WARUM sie tut, was sie tut und warum sie etwas anderes nicht tut, dann kommen sofort die Ideen für die nächsten Schritte und der Weg dazu ist frei.

Das WARUM ist der grosse Treiber, der Motivator, Bewegungsmotor für Menschen. Wenn sie erkennen, WARUM sie etwas tun, dann fallen ihnen Wege ein, WIE sie das tun können und  WAS sie tun, ist dann eigentlich nur der Ausdruck im Aussen für ihr WARUM.

Wenn diese 3 „Aspekte“, das WARUM, das WIE und das WAS übereinstimmen und dieselbe Ausrichtung haben, dann bin ich authentisch, dann bin ich kongruent, dann LEBE ich das, was ich glaube. Dann lebe ich meinen Werten und meine Stärken entsprechend.

Meine Vision von der Welt besteht aus Menschen, die ihr WARUM kennen und leben und sich gegenseitig wertschätzen und unterstützen.

WARUM tust DU, was Du tust?

Warum Wie Was

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Gedankenkarussell – und was ist Dein „Warum“?

Wie Menschen zum Handeln inspirieren

In meiner Arbeit mit Menschen geht es oft darum, aus welchen Gründen sie etwas tun oder eben nicht tun. Es geht darum, was Menschen motiviert, wie und für was sie sich entscheiden, welche Werte sie haben und wie sie diese leben können. Das Thema begleitet mich schon eine Weile, wie Ihr hier lesen könnt. Das Video ( Wie Menschen zum Handeln inspirieren) von Simon Sinek hat mich letzte Woche dazu sehr inspiriert,  mich selbst noch einmal ganz intensiv mit meinem „Warum“ zu verbinden…

Was das bedeutet? Da zitiere ich Simon Sinek: „Mit „Warum“ meine ich nicht  Profit. Profit ist immer nur ein Ergebnis. Mit „Warum“ meine ich, was ist Ihr Geschäftszweck? Was ist Ihr Anliegen? Was sind Ihre Glaubensgrundsätze? Warum existiert Ihre Organisation? Warum tun Sie, was Sie tun? Warum stehen Sie morgens auf? Und warum sollte sich jemand dafür interesssieren?

„Wenn Sie nicht wissen, warum Sie tun, was Sie tun, und Menschen darauf reagieren, warum Sie tun, was Sie tun, wie schaffen Sie es dann jemals Menschen dazu zu bewegen, für Sie zu stimmen, etwas von Ihnen zu kaufen oder noch wichtiger, loyal zu sein, und ein Teil von dem zu sein, was Sie tun? Nochmal, das Ziel ist nicht,  den Menschen, die brauchen, was Sie haben, dies zu verkaufen; das Ziel ist, an die Menschen zu verkaufen, die glauben, was Sie glauben. Das Ziel ist nicht einfach, Menschen einzustellen, die einen Job brauchen; es ist die Menschen einzustellen, die glauben, was Sie glauben.“

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Gedankenkarussell – Erfolg und Entscheidungen

Der wesentlichste Punkt auf dem Weg zum Erfolg ist es, eine Entscheidung zu treffen.
Wir müssen uns klar und deutlich dafür entscheiden, wieder am Leben teilzunehmen. Wir müssen bereit dazu sein, wieder auf die Erfolgsspur kommen zu wollen. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Der erste Schritt, uns wieder auf die Erfolgsspur zu bringen,  beginnt damit, dass wir eine Entscheidung fällen.
Solange wir hin und her überlegen, sind wir wenig fokussiert. Erst durch die Entscheidung beginnt die Veränderung. Der Augenblick der Entscheidung ist sehr wesentlich. Er ist ein Wendepunkt in deinem Leben. Erst durch die Entscheidung bauen wir einen inneren Willen in uns auf.

Und das Wesentlichste: Erst durch den Willen bekommen unsere Gedanken etwas Zielgerichtetes. Allein durch unsere Entscheidung lenken wir unser Bewusstsein auf bestimmte Aktivitäten. Erst jetzt haben wir wieder ein lohnenswertes Ziel vor Augen. Und … Ziele erzeugen in uns Glücksgefühle. Denn wenn wir wieder Ziele haben, produziert unser Gehirn den Botenstoff Dopamin, der in der Allgemeinsprache als Glückshormon bekannt ist. Durch dieses Glückshormon wird nicht nur unser Wohlbefinden gesteigert, sondern wir werden auch noch für unsere Entscheidung, am Leben wieder teilzunehmen, mit Glücksgefühlen belohnt. Wenn wir eine Entscheidung fällen, geht es uns also sofort wesentlich besser.
Welche Entscheidung könntest du fällen?

Text und Bild: Pierre Franckh (von dem ich bereits einiges veröffentlicht habe und dessen Bücher ich sehr empfehle)

pierre franckh

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