Schlagwort-Archive: Lächeln

Gedankenkarussell – Dein Gesicht

Tu etwas für dein Gesicht

Vergiss nicht, dass dein Gesicht
(auch) für andere bestimmt ist,
dass andere es anschauen müssen
und dass nichts so widerwärtig ist,
als stundenlang und tagelang
ein muffiges, missmutiges Gesicht zu sehen.

Dein Gesicht ist
mehr als eine schöne Fassade,
mehr als ein Aushängeschild,
mehr als eine Visitenkarte.

Tu etwas für dein Gesicht
nicht nur deinetwegen,
um dich selbst im Spiegel schön zu finden,
sondern vor allem wegen der anderen.
Die beste Gesichtspflege heißt nicht:
Hautcreme einreiben,
Augenbrauen zupfen und nachziehen,
Wimperntusche auftragen, Lidschatten anbringen.

Tu etwas für dein Gesicht von innen:
Fröhlichkeit in deine Augen legen
und ein Leuchten.
Den Mund entspannen und lächeln.
Ein freundliches Gesicht machen.
Das geht, wenn du Hausputz hältst,
Hausputz des Herzens:
ausfegen, was wurmt und grämt,
ausräumen, was da gemeckert und gemäkelt wird.
was hat dieser Kram mit deinem Glück zu tun?

Hör auf, den täglichen Ärger finster wiederzukäuen.
Zeige dein schönstes Gesicht,
dein bestes, dein freundlichstes,
und es wird nicht schwerfallen,
dich gern zu haben.

(Unbekannt) hier gefunden

Bildquelle

freundliches Gesicht

Werbeanzeigen

26 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Kommunikation, Leben, Lieben, Menschen, Philosophieren, Wahrnehmung

Gedankenkarussell – Lachen und Lächeln

Lachen und Lächeln
sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes
in den Menschen
hineinhuschen kann.

Christian Morgenstern

Bildquelle (hinter der übrigens eine tolle fröhliche Idee steckt)

18 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Humor, Kommunikation, Leben, Lieben, Menschen, Motivation, Philosophieren, Wahrnehmung, Werte

Was ist eigentlich Humor?

Kierkegaard beschreibt ihn „als Lächeln, Heiterkeit, Versöhnlichkeit und die gelassene Betrachtung menschlicher Schwächen und irdischer Unzulänglichkeiten“.

Morgenstern hält Humor für „die äußerste Freiheit des Geistes“.

Für de Bono ist Humor „das weitaus wichtigste Phänomen des menschlichen Geistes“.

Sigmund Freud bezeichnet Humor als die „höchste Form des Lachens und Ausdruck eines menschlichen Reifeprozesses“. Für ihn ist Humor „eine seelische Grundhaltung, die in den Missständen des Lebens
menschliche Unzulänglichkeiten erkennt und lachend verzeiht“.

Und Wilhelm Busch schrieb: „Humor zu haben ist die List zu lachen, wenn’s zum Weinen ist“.

Erich Kästner definierte Humor auf folgende Weise: „Jeder Mensch erwerbe sich Humor! Das ist nicht unmöglich. Denn immer und überall ist es einigen gelungen. Der Humor rückt den Augenblick an die richtige Stelle. Er lehrt uns die wahre Größenordnung und die gültige Perspektive. Er macht die Erde zu einem kleinen Stern, die Weltgeschichte zu einem Atemzug und uns selber bescheiden. Das ist viel. Bevor man das Erb- und Erzübel, die Eitelkeit, nicht totgelacht hat, kann man nicht beginnen, das zu werden, was man ist: ein Mensch“.

Echter Humor wirkt heilend und verbindend und ist versöhnend. Humor trägt dazu bei, eine Situation der Verschlossenheit in eine Atmosphäre der Wärme, Offenheit und gegenseitigen Wertschätzung zu überführen.
Humor ist die wesentliche Schlüsselqualifikation für den Umgang mit Menschen und ist unabdingbar für echte Beziehungsfähigkeit. Damit zählt Humor zu unseren wichtigsten sozialen und emotionalen Kompetenzen – der humorvolle Mensch ist befähigt, sich selbstkritisch neben sich zu stellen, die Situation von außen zu
betrachten und unabhängig von Instinkten relativieren zu können.

Bereits seit Anbeginn der Menschheit ist Humor fester Bestandteil der Kommunikation und der Therapie in allen Kulturen. So hat jede Kultur ihr eigenes Zitat, z.B.: Die Italiener sagen: „Lachen macht gutes Blut“. In Indien besteht die Auffassung: „Der beste Arzt lebt in dir und lacht“. Ein Chinesisches Sprichwort besagt: „eine Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde“. Die australischen Aboriginees sagen: – „Der Humor und das Lachen ist so wichtig für unser Wohlbefinden, dass du niemals schlafen gehen solltest, bevor du nicht einmal am Tag gelacht und Freude empfunden hast. Falls nicht, so stehe ganz schnell wieder auf und suche dir etwas, worüber du lachen und glücklich sein kannst.“ Und Charly Chaplin schrieb: „ein Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.“

Noch bevor der Mensch sprechen lernt, beginnt er zu lachen. Das erste Lächeln eines Kindes erscheint bereits zischen der 5. und 6. Lebenswoche, das laute Lachen mit vier Monaten. Allgemein lachen Kinder 400 Mal am Tag. Erwachsene dagegen bringen es nicht einmal auf 20 Lacher.

Der Glaube an die Heilkraft des Lachens herrschte in Europa bis ins späte 19. Jahrhundert vor. Henri de Mondeville, ein Chirurg des 13. Jahrhunderts, stellte fest, dass Lachen eine schnellere Heilung und Erholung nach Operationen herbeiführte. Voltaire schrieb, dass die Medizin den Patienten in heiterer Stimmung halten solle, während die Natur ihn heilt. Ein Arzt im Mittelalter schrieb: „Der Patient sollte alle Sorge und Traurigkeit vermeiden. Bereite ihm Freude und Vergnügen mit all der Hilfe, die er schätzt.“

Textquelle

Bildquelle

22 Kommentare

Eingeordnet unter Blickwinkel, Gedankenkarussell, Humor, Kommunikation, Leben, Philosophieren, Werte