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Gedankenkarussell – Empathie

Empathie ist die Fähigkeit,

  • sich in andere Menschen hinein versetzen zu können
  • fremdes Erleben nachzuvollziehen
  • einen Perspektivwechsel vorzunehmen die Gedanken, Gefühle, Sichtweisen,Bedürfnisse, Werte und Absichten anderer Personen zu verstehen
  • mit Fingerspitzengefühl für zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionales voran zu gehen

Empathie ist nicht gleich Sympathie

Sich in die Gedanken – oder Gefühlswelt eines anderes hinein zu versetzen, hat nichts damit zu tun, ob ich sie oder ihn mag. Es geht vielmehr um meine Präsenz für den anderen; es geht darum, sich einfühlen, ohne zu bewerten.

Empathie ist nicht Zustimmung

Ich muss keineswegs einer Meinung mit der anderen Person sein, um sie zu verstehen. Auch wenn ich das Verhalten eines anderen nicht gutheißen, kann ich aber nachvollziehen, was ihn oder sie antreibt, motiviert und prägt.

Empathie ist nicht Passivität

Empathisch zu sein bedeutet nicht, wie ein nasser Waschlappen ohne eigene Bedürfnisse und eigenen Ausdruck zu bleiben. Empathie ist ein aktiver Prozess der Präsenz, des Zuhörens, des Beobachtens und des inneren sich Öffnens für jemand anderen als mich selbst.

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Und für mich gehört zu Empathie eine gesunde, fast kindliche Neugier, das echte Interesse an anderen Menschen, Respekt, Achtung und Wertschätzung anderen gegenüber und nicht zuletzt ein grosse Portion Toleranz.  Es geht nicht um gutheissen, sondern um verstehen. Und für mich gilt: wenn ich verstehe, WARUM jemand etwas tut, dann ist es für mich (meistens, natürlich nicht bei Verbrechen usw.) ok, auch wenn ich es anders machen würde. Deshalb ist Empahtie für mich -persönlich und beruflich – sehr wichtig und WERTvoll. Sie ist für mich die Basis für gute Beziehungen.

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empathie

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Find your Why

Es arbeitete in mir, es arbeitet seit einigen Wochen in mir; seit März, seit ich das Video sah und diesen Artikel darüber schrieb. Seitdem hab ich immer wieder darüber nachgedacht, was MEIN WARUM ist. Seitdem habe ich immer wieder Kraft und Energie und Begeisterung daraus geschöpft.Es hat mich begleitet, geleitet, geführt und auch aus schlechten Phasen wieder herausgeholt. Es hat mich inspiriert, energetisiert und zum Strahlen gebracht. Ich habe das Video gesehen, ich habe viel im Netz darüber gelesen, ich hab  dann noch das Buch gelesen. Und es arbeitete und arbeitete. Und wie es dann bei mir oft so ist: nachdem sich scheinbar eine Zeitlang nichts gross verändert und bewegt, passiert es dann ganz schnell und ganz plötzlich; was raus muss, muss raus:-).

Und so ist gerade mal in knapp 2 Tagen ein neuer Blog entstanden. Die 3 Personen, denen ich ihn mit dem Wunsch nach Feedback vorab gezeigt habe, waren begeistert. Sie waren der Meinung, DAS sei ICH. Und wenn sie die Artikel lesen, dann hören sie mich dabei. Es sei flüssig und wunderbar zu lesen. Hier würde klar, wer hinter Kordingcoaching steckt. Danke an dieser Stelle noch einmal an meine lieben Begleiter(innen).

Soll dieser neue Blog  meine Business-Seite ersetzen? Soll das Persönlichkeitscoaching meine Business-Trainings und Coachings ersetzen? Nein, es ist ein wichtiger, weiterer Aspekt von mir, von meiner Arbeit, von meinem Verständnis der Welt. Und mein Traum ist es, beide Bereiche miteinander zu verbinden. Denn Business wird von Menschen für Menschen gemacht.

Meine fleissigen Leser hier kennen den Leitartikel bereits, weil ich ihn zuerst hier veröffentlicht habe. Einige sind gleich ganz wunderbar drauf eingestiegen, was mich begeistert und gefreut hat. Ich habe schon faszinierende Beispiele gefunden, wie sich Leben positiv verändert haben „nur“ durch das Finden des „WARUM“. Und darüber werde ich natürlich dort schreiben. und ich freu mich über Kommentare und gute Diskussionen.

Ich glaube daran: wenn immer mehr Menschen wissen, WARUM sie tun, was sie tun, mit welcher Einstellung, mit welcher Überzeugung und welchem Glauben sie tun, was sie tun, dann wird unser Leben  wert-voller und erfüllter und immer mehr zu einem friedvollem und wertschätzendem „Miteinander“.

http://findyourwhy.wordpress.com/

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Abnehmende Hölle oder zunehmendes Paradies?

„Meine“ Motivationsprofile bestehen insgesamt aus 7 Musterpaaren, eines davon habt Ihr hier kennengelernt. Das älteste und ureigenste Musterpaar  ist dieses:

Abnehmende Hölle oder zunehmendes Paradies? – Problemlösung oder Zielerreichung? Lust- oder Unlust?

 „Kein Ding ist gut oder schlecht, erst das Denken macht es dazu.“William Shakespeare

Was ist „Weg von“?

Bei weg-von-Menschen ist die Richtung der Motivation von etwas fort gerichtet, was man hinter sich lassen oder lösen möchte. Weg-von-Menschen sind gut in der Lage, lauernde Probleme zu erkennen, eignen sich gut zum Krisenmanagement. Sie lieben es, Probleme zu lösen. Ihr stärkstes Motiv ist die zukünftige Vermeidung erlebter, nicht mehr gewollter Zustände oder Situationen. Sie setzen wesentlich mehr Energie frei, wenn sie das nicht Gewollte beschreiben dürfen, als sich mit dem (ihnen weniger klaren) Gewollten auseinandersetzen zu müssen. Aus dem starken Veränderungsdrang, Leidensdruck und dem Schmerz erwächst ein extrem starker Antrieb.

Sprachmuster – Beispiele:

„So nicht mehr!“-  „So will ich nicht mehr arbeiten.“ –  „Jetzt reicht´s!“
„Ich möchte vermeiden, dass …“
„Das will ich hinter mir lassen“
„Nur so können wir verhindern, dass…“
„Das macht dann keine Probleme mehr“
„Ich bin erst zufrieden, wenn alles erledigt ist.“
„Das passiert mir nie wieder.“

Negative Ausprägung:

Wenn die Aufmerksamkeit ausschließlich auf „Weg-Von“ liegt, dann kann mit dieser negativen Einstellung nichts Konstruktives mehr entstehen, der Schmerz wird nicht mehr als Antrieb genutzt, sondern als Bremse! Dieser Mensch ist ständig auf der Suche nach dem Haken, dem Haar in der Suppe und vernichtet seine Lebensfreude. Weg-von-orientierte Menschen haben Schwierigkeiten, Ihre Ziele im Auge zu behalten, arbeiten ungern mit Prioritäten und haben Schwierigkeiten mit dem klassischen Zeitmanagement.

Was ist „Hin zu“?

Hin-zu-Menschen sind auf ihre Ziele konzentriert. Ihr Denken und Sprechen wird von den Dingen bestimmt, die sie erreichen wollen. Sie sind motiviert, etwas zu bekommen, etwas zu erreichen. Die Blickrichtung ist auf Resultate gerichtet. Sie können gut mit Prioritäten umgehen. Hin-zu-Menschen sind eher proaktiv und oft gute Unternehmer. Sie treffen schnell Entscheidungen und werden schnell ungeduldig, wenn sie sich mit dem Bestehenden, oder noch schlimmer: gestrigen, beschäftigen sollen. Häufig sind sie Visionäre und Antreiber, die ihre Träume realisiert wissen wollen. Sie sind kreativ, gute Ratgeber und lernen gerne auf bestimmte Ziele hin.

Sprachmuster – Beispiele:

„Ich möchte meine Ziele erreichen.“
„Achten Sie auch auf das Ergebnis.“
„Was ist gut an dieser Situation?“
„Was soll denn am Ende dabei rauskommen?“
„Was ist  der Vorteil, die Chance?“

Negative Ausprägung:
Wenn der Schwerpunkt ausschließlich auf dem Positiven liegt, werden Nachteile ignoriert und vernebelt. Wer negative Folgen nicht wahrhaben will, lenkt ab. Übertriebener Optimismus führt zu Illusionen statt zu Visionen bis hin zum Selbstbetrug. Menschen mit Hin-Zu-Orientierung sind schnell unmotiviert und gelangweilt, wenn Zielvorgaben fehlen, wenn es gerade nichts Lohnendes gibt, worauf sie zustreben können. Sie brauchen attraktive Ziele wie die Luft zum Atmen.

Hin-zu-Motivation macht zuversichtlich und mutig. Daher ist sie entwicklungsfördernd und lebensnotwendig. Würde der Mensch jedoch in allen Kontexten immer nur Lob und Zuspruch erhalten, könnte er sich nicht weiter entwickeln und müsste in Langeweile und Überdruss enden. Gerade am Weg-von-Muster wächst der Mensch, denn häufig lernt und ändert er sich erst, wenn er an Grenzen stößt und Fehler begeht. Es kommt auf die Dosis an. Es ist gut zu wissen, was Ihnen die nötige Energie gibt, um etwas in Gang zu bringen.

Und Ihr könnt Euch bestimmt schon wieder denken, dass es auch zu diesem Motivationsmuster wieder eine schöne Geschichte aus meinem Leben geben wird… im nächsten Beitrag:-)

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Die andere Seite der Motivation

In meinem Artikel vom 23.05.13  schrieb ich über mein stärkstes Motivations-Muster und was es bedeutet, wenn jemand „Menschen-orientiert“ ist. (Das Gegenmuster ist übrigens „Dinge-orientiert“ und wer Interesse hat, kann bei mir die Beschreibung dazu auf Anfrage gern per Mail bekommen).  Und ich schrieb über die Vorteile, die das für meinen Beruf als Trainer und Coach hat.

Es gibt auch Nachteile – und die haben u.a. dazu geführt, dass ich jetzt nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen habe und diese Pause brauchte… Für mich ist der grosse Nachteil an meinem Beruf – der mir sonst in vielen Bereichen sehr viel Spass macht und sehr viel gibt – dass ich so oft allein im „Home Office“ bin. Wenn ich meine Seminare vorbereite, wenn ich Skripte schreibe, Flipcharts male, Fotoprotokolle verschicke und was sonst noch alles dazu gehört und auch einen grossen Teil an Zeit braucht, dann bin ich manchmal tagelang nicht unter Menschen.Und wer jetzt an mein stärkstes Muster (Menschen-orientiert) denkt, der kann sich vielleicht vorstellen, dass das  für mich auf Dauer ziemlich de-motivierend sein kann.

Das Schönste an meinem Beruf als Verkäuferin war die Arbeit im Team und mit den  Kunden, mit denen ich plaudern konnte. Deshalb hab ich diese -auch körperlich anstrengende- Arbeit so lange mit ganzem Herzen gemacht. (und war dann abends froh, nicht mehr so viele Menschen zu sehen:-) ). Jetzt könnte der eine oder der andere denken: „Na DER kann man es aber auch gar nicht recht machen.“ Und jetzt kommts:  ICH habe es mir jetzt GENAU recht gemacht.

Ich arbeite nämlich seit April Teilzeit 2 Tage die Woche wieder  im Verkauf und finde es einfach grossartig. Ich bin Teil  eines sehr netten Teams, das mich total super aufgenommen hat. Ich habe nette und interessante Kunden, mit denen ich die tollsten Gespräche führe (meist in der Anprobe; interessant, was Menschen dort alles so von sich preisgeben:-) ). Ich darf weiterhin – wie auch schon im Skiservice in der Schweiz– hochwertige Sportbekleidung verkaufen und freue mich jedes Mal total darauf, arbeiten zu gehen. Erst jetzt merke ich, wie sehr es mir gefehlt hat, in einem Team zu arbeiten und auf diese Art unter Menschen zu kommen.

Und das Beste: ich bin grundsätzlich viel besser drauf, ich bin aktiver und ich kann beide „Berufe“ wunderbar miteinander kombinieren und aufeinander abstimmen. Und ich überlege auch schon, ob ich auch hier auf dem Blog wieder die Kategorie „Kundengeschichten“ aufnehme – zu erzählen hätte ich jetzt schon reichlich:-)…

In meinem Motivationsprofile-Seminar haben schon einige meiner Teilnehmer erkannt, dass sie die ganze Zeit  gegen ihre Muster und Werte gelegt haben und daraufhin erfolgreich eine neue Richtung in ihrem Leben eingeschlagen… Nun habe ich das auch am eigenen Leib erfahren dürfen und meine Erkenntnis und mein Richtungswechsel bereichern mein Leben sehr.

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Gedankenkarussell – und was ist Dein „Warum“?

Wie Menschen zum Handeln inspirieren

In meiner Arbeit mit Menschen geht es oft darum, aus welchen Gründen sie etwas tun oder eben nicht tun. Es geht darum, was Menschen motiviert, wie und für was sie sich entscheiden, welche Werte sie haben und wie sie diese leben können. Das Thema begleitet mich schon eine Weile, wie Ihr hier lesen könnt. Das Video ( Wie Menschen zum Handeln inspirieren) von Simon Sinek hat mich letzte Woche dazu sehr inspiriert,  mich selbst noch einmal ganz intensiv mit meinem „Warum“ zu verbinden…

Was das bedeutet? Da zitiere ich Simon Sinek: „Mit „Warum“ meine ich nicht  Profit. Profit ist immer nur ein Ergebnis. Mit „Warum“ meine ich, was ist Ihr Geschäftszweck? Was ist Ihr Anliegen? Was sind Ihre Glaubensgrundsätze? Warum existiert Ihre Organisation? Warum tun Sie, was Sie tun? Warum stehen Sie morgens auf? Und warum sollte sich jemand dafür interesssieren?

„Wenn Sie nicht wissen, warum Sie tun, was Sie tun, und Menschen darauf reagieren, warum Sie tun, was Sie tun, wie schaffen Sie es dann jemals Menschen dazu zu bewegen, für Sie zu stimmen, etwas von Ihnen zu kaufen oder noch wichtiger, loyal zu sein, und ein Teil von dem zu sein, was Sie tun? Nochmal, das Ziel ist nicht,  den Menschen, die brauchen, was Sie haben, dies zu verkaufen; das Ziel ist, an die Menschen zu verkaufen, die glauben, was Sie glauben. Das Ziel ist nicht einfach, Menschen einzustellen, die einen Job brauchen; es ist die Menschen einzustellen, die glauben, was Sie glauben.“

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Gedankenkarussell – Erfolg und Entscheidungen

Der wesentlichste Punkt auf dem Weg zum Erfolg ist es, eine Entscheidung zu treffen.
Wir müssen uns klar und deutlich dafür entscheiden, wieder am Leben teilzunehmen. Wir müssen bereit dazu sein, wieder auf die Erfolgsspur kommen zu wollen. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Der erste Schritt, uns wieder auf die Erfolgsspur zu bringen,  beginnt damit, dass wir eine Entscheidung fällen.
Solange wir hin und her überlegen, sind wir wenig fokussiert. Erst durch die Entscheidung beginnt die Veränderung. Der Augenblick der Entscheidung ist sehr wesentlich. Er ist ein Wendepunkt in deinem Leben. Erst durch die Entscheidung bauen wir einen inneren Willen in uns auf.

Und das Wesentlichste: Erst durch den Willen bekommen unsere Gedanken etwas Zielgerichtetes. Allein durch unsere Entscheidung lenken wir unser Bewusstsein auf bestimmte Aktivitäten. Erst jetzt haben wir wieder ein lohnenswertes Ziel vor Augen. Und … Ziele erzeugen in uns Glücksgefühle. Denn wenn wir wieder Ziele haben, produziert unser Gehirn den Botenstoff Dopamin, der in der Allgemeinsprache als Glückshormon bekannt ist. Durch dieses Glückshormon wird nicht nur unser Wohlbefinden gesteigert, sondern wir werden auch noch für unsere Entscheidung, am Leben wieder teilzunehmen, mit Glücksgefühlen belohnt. Wenn wir eine Entscheidung fällen, geht es uns also sofort wesentlich besser.
Welche Entscheidung könntest du fällen?

Text und Bild: Pierre Franckh (von dem ich bereits einiges veröffentlicht habe und dessen Bücher ich sehr empfehle)

pierre franckh

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Gedankenkarussell – vom Suchen und Finden

Ich suche nicht – ich finde.
Suchen ist das Ausgehen von alten Beständen
und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.
Finden, das ist das völlig Neue.

Pablo Picasso

Das Bild ist – noch immer- eines meiner Lieblingsbilder meiner lieben Freundin Pia, hier geht es zu Ihrer Homepage

Zebra

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