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Gedanken zum Tanz

Ich lobe den Tanz,
denn er befreit den Menschen
von der Schwere der Dinge;
bindet den Vereinzelten
zu Gemeinschaft.

Ich lobe den Tanz,
der alles fordert und fördert;
Gesundheit und klaren Geist
und eine beschwingte Seele.

Tanz ist Verwandlung
des Traumes, der Zeit, des Menschen,
der dauernd in Gefahr ist,
zu zerfallen, ganz Hirn,
Wille oder Gefühl zu werden.

Der Tanz dagegen fordert
den ganzen Menschen,
der in seiner Mitte verankert ist,
der nicht besessen ist
von der Begehrlichkeit
nach Menschen und Dingen
und von der Dämonie
der Verlassenheit im eigenen Ich.

Der Tanz fordert
den befreiten, den schwingenden Menschen
im Gleichgewicht aller Kräfte.
Ich lobe den Tanz!

O Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel
im Himmel mit dir
nichts anzufangen.

Dieser wunderbare Text wird Augustinus zuschrieben… und dieser wunderbare riesige Adventskranz hängt in Roermond. Einen friedlichen, fröhlichen, dankbaren und tanzenden 4. Advent für Euch.

Adventskranz Roermond (1)

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Gedankenkarussell – Sinn und Aufgabe

Jeder hat im Leben seine eigene spezifische Mission oder Berufung…
Weder ist er in dieser zu ersetzen,
noch lässt sich sein Leben wiederholen.
Daher ist die Aufgabe eines jeden so einzigartig wie seine spezifische Möglichkeit,
sie zu erfüllen.[…]

Letzten Endes sollte der Mensch nicht fragen, was der Sinn seines Lebens ist,
sondern erkennen, dass er es ist, der gefragt ist.
Jeder wird, in einem Wort, vom Leben befragt;
und er kann nur dadurch antworten,

dass er für sein eigenes Leben antwortet;
auf das Leben kann er nur dadurch antworten,
dass er verantwortlich ist.

Viktor Frankl 

Weihnachtsmarkt Düsseldorf (4) Mit diesen berührenden Worten und dem traumhaften Weihnachtsbaum aus Lillehammer auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt wünsche ich Euch allen einen wunderschönen 3. Advent.

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a perfect day

Heute ist so ein Tag, ein perfekter Tag, ich bin glücklich und fröhlich, dankbar und zufrieden, optimistisch, voll von Liebe und Freude und Gelassenheit – kurzum, ich bin so richtig „bei mir“. Und dafür gibt es nicht nur einen Grund, sondern ganz viele und auch dafür bin ich von Herzen dankbar. Und dann kam eben dieses Lied im Radio, wie passend! Ich möchte es mit Euch teilen und meine guten Gefühle an Euch weitergeben. Habt einen schönen Nikolaustag und eine wunderbare Vor-Weihnachtszeit.

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Weil Du Du bist und mich mich sein lässt

Weil du mir zuhörst,
bevor du redest,
weil du mir vieles zutraust,
wovor ich Angst habe,
weil du mir deine Schulter leihst,
wenn ich weine,
weil du mich bei der Hand nimmst
und mir die Augen für Neues öffnest,
weil du mir mein Ich lässt
und dein Du anbietest,
weil durch dich Gott gegenwärtig ist –
kann ich wachsen, wirklich wachsen.

~Verfasser mir unbekannt~

gefunden  bei der lieben Elisabeth hier:

Sizilien 2013 (60)

Dieser wunderschöne Kaktus steht auf Sizilien in Taormina und ganz viele verliebte Pärchen haben ihre Initialen eingeritzt, schöne Idee… und der Kaktus scheint es auch zu mögen:-)

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Gedankenkarussell – Empathie

Empathie ist die Fähigkeit,

  • sich in andere Menschen hinein versetzen zu können
  • fremdes Erleben nachzuvollziehen
  • einen Perspektivwechsel vorzunehmen die Gedanken, Gefühle, Sichtweisen,Bedürfnisse, Werte und Absichten anderer Personen zu verstehen
  • mit Fingerspitzengefühl für zwischenmenschliche Beziehungen und Emotionales voran zu gehen

Empathie ist nicht gleich Sympathie

Sich in die Gedanken – oder Gefühlswelt eines anderes hinein zu versetzen, hat nichts damit zu tun, ob ich sie oder ihn mag. Es geht vielmehr um meine Präsenz für den anderen; es geht darum, sich einfühlen, ohne zu bewerten.

Empathie ist nicht Zustimmung

Ich muss keineswegs einer Meinung mit der anderen Person sein, um sie zu verstehen. Auch wenn ich das Verhalten eines anderen nicht gutheißen, kann ich aber nachvollziehen, was ihn oder sie antreibt, motiviert und prägt.

Empathie ist nicht Passivität

Empathisch zu sein bedeutet nicht, wie ein nasser Waschlappen ohne eigene Bedürfnisse und eigenen Ausdruck zu bleiben. Empathie ist ein aktiver Prozess der Präsenz, des Zuhörens, des Beobachtens und des inneren sich Öffnens für jemand anderen als mich selbst.

Textquelle

Und für mich gehört zu Empathie eine gesunde, fast kindliche Neugier, das echte Interesse an anderen Menschen, Respekt, Achtung und Wertschätzung anderen gegenüber und nicht zuletzt ein grosse Portion Toleranz.  Es geht nicht um gutheissen, sondern um verstehen. Und für mich gilt: wenn ich verstehe, WARUM jemand etwas tut, dann ist es für mich (meistens, natürlich nicht bei Verbrechen usw.) ok, auch wenn ich es anders machen würde. Deshalb ist Empahtie für mich -persönlich und beruflich – sehr wichtig und WERTvoll. Sie ist für mich die Basis für gute Beziehungen.

Bildquelle

empathie

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Gedankenkarussell – Zuhause

Home is where love resides,
memories are created,
friends are always welcome
and laughter never ends.

Diesen wunderschönen Text habe ich auf diesem Kissen in einem Schaufenster gefunden:

IMG_3369

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Das Dorf der Gewinner

Im Flugzeug bekam ich die „Welt am Sonntag kompakt“ in die Hand und stiess auf einen kuriosen Artikel über „das Dorf der Gewinner“.

300km entfernt von Barcelona im Landesinneren liegt das kleine Dorf, in dem es Tradition ist, dass der Hausfrauenverein die Lose für die Weihnachtslotterie kauft. Auch im vorletzten Jahr fuhren die Hausfrauen zum 20 km entfernten Lotto-Kiosk und zahlten die gesammelten 6000 Euro ein. Sie teilten die Lose auf und denen, die die Anteile nicht bezahlen konnten, liehen die Hausfrauen das Geld dafür. Sie gewannen insgesamt 780 Millionen Euro mit diesen Losen!

Selbst die kleinstmögliche Beteiligung an einem Los brachte 100’000 Euro ein. Nur ein Bewohner bekam nichts, er hatte es abgelehnt, ein Los zu kaufen. Ein paar seiner Freunde gaben ihm von ihrem Gewinn etwas ab.

Und was machten die Menschen mit ihrem Gewinn? Eine Frau hat sich ein Esszimmer gekauft, Anbauten wurden gebaut, Fassaden gestrichen, die Frauen kauften sich neue Küchen, die Männer einen neuen Traktor, eine Frau sagte, sie esse mehr Fleisch und in der Bar wurde mehr Whiskey bestellt.

Niemand hat aufgehört zu arbeiten, die Farmer sitzen weiter morgens um sechs auf ihren Traktoren. Es ist auch niemand weggezogen, obwohl die Makler, die ihnen teure Wohnungen in Barcelona verkaufen wollten, pentrant waren.  Es gab einige grosse und einige kleinere Reisen. Das Leben wurde sorgloser. Die Alten spielen noch immer täglich um 16 Uhr Karten in der Bar. Die einzige Friseurin dachte an den Ruhestand, aber wer sollte den Leuten dann die Haare schneiden? Für die Weihnachtslotterie kaufen immer noch alle Lose, bis auf den einen. Die Bürgermeisterin hofft, dass abgewanderte Bewohner ins Dorf zurückkehren werden.

Der Hausfrauenverein hat ein äusserst kurioses Problem: Sie konnten nicht  alle Lose verkaufen und sitzen noch immer auf 400.000 Euro. Davon veranstalteten sie bereits ein grosses Fest mit Langusten und Champagner für alle, das kostete aber nur 10.000 Euro. Der nächste Plan ist ein Zentrum für Hausfrauen. Sie sitzen oft zusammen und suchen nach einer Idee; aufteilen muss man das Geld nicht, es hat ja jeder genug.

Bildquelle

Lottogewinn

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