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Abenteuer Aetna

Von unserem Feriendomozil auf Sizilien aus konnte man die ganze Zeit den Aetna sehen, wenn er nicht von Wolken und Nebel verhangen war, was normalerweise im Laufe des Vormittags immer geschah. Morgens konnte man ihn an guten Tagen mit blauem Himmel erwischen:

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Er ist auch noch aktiv. 2 Monate vor unserem Urlaub hat es 2 Stunden lang graue Asche geregnet. Die Spuren waren noch immer deutlich zu sehen.

Und wenn wir schon so nah dran wohnten, „mussten“ wir natürlich auch hinfahren. Uns war klar, dass es dort oben kälter sein würde, immerhin kann man bis auf ca. 1800m mit dem Auto fahren. Von dort geht die Gondel auf ca. 2400m und dann kann man noch zu Fuss weitergehen auf 3.345m. Schon auf 1800m war es so eisekalt, dass die Leute sich mit Handtüchern einwickelten und dicke Fleecepullover kauften.

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Im  Winter ist hier sogar ein Skigebiet mit allem, was dazu gehört, Skiservice, Gondel und Skischule.

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„Riparazioni sci e snowbaord“, so hat mein alter Arbeitgeber auch mal angefangen, mit einer kleinen Hütte…

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Die Piste endet im Winter hier, unvorstellbar, dass man auf dieser Lava-Wüste Skifahren kann:

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Die Natur sich auf der Lava wieder breitgemacht, das Spiel von Geröll und Grün ist faszinierend; hier im kleinen…

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und hier im grossen Stil:

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Wir waren nicht weiter oben, weil alles nebelverhangen war und die Sicht immer schlechter wurde, aber es war trotzdem ein faszinierendes Erlebnis und auch ein ganz bisschen unheimlich…

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Blick ins Tal zum Meer…

Da haben wir ihn uns schlussendlich lieber wieder „von unten“ angeschaut (hier von Taormina aus)

Aetna-Blick  von Taormina

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